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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 8. Jg., 15-16 / 1999, S. 329-330

 

 

Tagungen, Symposien, Kolloquien, Kurse

DRITTE ARBEITSTAGUNG KRONSTÄDTER GERMANISTIK -

30. März - 2. April 2000

 



Man kann bereits von Tradition sprechen, wenn man über die dritte Germanistentagung in Kronstadt spricht, die seit drei Jahren in der Veranstaltung des Kronstädter Germanistuklehrstuhls und der Kronstädter Zweigstelle der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens regelmäßig Ende März abgehalten wird. Ebenfalls zur Tradition wurde der Tagungsband, herausgegeben in der Reihe Academica des aldus-Verlags Kronstadt von Carmen Elisabeth Puchianu unter dem Titel Kronstädter Beiträge zur Germanistischen Forschung. Band I und II sind bereits erschienen, Band III ist für das nächste Jahr geplant und soll die Beiträge der diesjährigen Tagung enthalten.


Jede Tagung nahm sich die Würdigung einer Dichterpersönlichkeit vor, war aber thematisch offen zu verstehen. In diesem Jahr stand die wissenschaftliche Veranstaltung im Zeichen des 125-jährigen Geburtstags Thomas Manns. Veranstalter der Tagung waren der Fremdsprachenlehrstuhl der Transilvania Universität Kronstadt, die Tagung ist jedoch in größtem Maße dem Engagement von Lekt. Carmen E. Puchianu, Lehrstuhlinhaberin des Fremdsprachenlehrstuhls, zu verdanken. Vertreten waren neben dem Kronstädter Lehrstuhl auch die Lehrstühle aus Bucureºti/Bukarest, Timiºoara/Temeswar, Sibiu/ Hermannstadt und Cluj/Klausenburg, ebenfalls waren Gäste aus dem Ausland zugegen, die sich im Laufe der drei letzten Jahre zu Freunden Kronstadts entwickelt haben, und nicht zuletzt nahmen auch Lehrer des präuniversitären Bereiches an der Tagung teil. An der zweiten Tagung nahm auch der Präsident der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens und Germanistiklehrstuhlinhaber der Bukarester Universität, Prof. Dr. George Guþu, teil.


Die Arbeiten der diesjährigen Tagung konnten in Plenarsitzungen jeweils zu Fragen der Literaturwissenschaft, Linguistik, Methodik und Didaktik stattfinden, was von den Teilnehmern allgemein begrüßt wurde, da anders als sonst nicht nur der eigene Forschungsbereich beachtet werden konnte. Prof Dr. Karl Stocker (München) hielt den Festvortrag mit anschließender Diavorführung: Thomas Mann im kalifornischen Exil - Hintergründe, Ortskunde, Zeitzeugen, dem „Zauberer“ waren dann auch die meisten literaturwissenschaftlichen Beiträge gewidmet: Dr. Renate Müller (Dortmund): Zur Person des Künstlers bei Nietzsche und Thomas Mann, Dr. Mariana Lãzãrescu (Bukarest): „Ich weiß keinen zweiten Menschen, mit dem man sich so gut und förderlich unterhält.“ - Zur Dichterfreundschaft zwischen Th. Mann und H.v.Hofmannsthal, Carmen Puchianu: Aspekte der Intertextualität bei Th.Mann - zur Romanpoetologie, Anca Bãdulescu (Kronstadt): Th.Manns ‘Tristan’ - eine Gemäldegallerie, Beate Petra Cory (Temeswar): Das Kunstwerk - ein Paradies der Vieldeutigkeiten. Thomas Mann und Lucchino Visconti: Der Tod in Venedig.


Die Kronstädter Schriftstellerin Carmen E.Puchianu war es dann, die Eigenes und Fremdes las in der Aula der Honterusschule - sie hatte eigene Prosatexte ausgewählt sowie eine weniger bekannte Erzählung Thomas Manns, wobei Mitglieder der Kronstädter Musikfakultät den musikalischen Rahmen dazu schufen.


Einen beachtlichen Antrag der literaturwissenschaftlichen Beiträge stellten die Vorträge zu der rumäniendeutschen Regionalliteratur dar, so: Dr. Graziella Predoiu (Temeswar): Negative Dorfidylle bei Herta Müller, Ottilie Roosz (Stud., Temeswar): Zum Themenwechsel rumäniendeutscher Schriftsteller nach der Auswanderung anhand der Werke von R. Wagner, Enikö Marko (Kronstadt): Literatur und Identitätsbewußtsein - Aspekte kultureller Identitätsbildung bei den Sachsen und Ungarn im Siebenbürgen der Zwischenkriegszeit, Udo Peter Wagner (Hermannstadt): Der Mahner - Einige Betrachtungen zum literarischen Werk Joachim Wittstocks. Als erfreulich wurde festgestellt, daß vor allem junge Germanisten die rumäniendeutsche Regionalliteratur untersuchen. Ebenfalls wurden zwei andere Autoren behandelt: Laura Danciu (Kronstadt): Kritische Überlegungen zu Chamissos Lyrik und Ioana Diaconu (Kronstadt): Das Motiv der Schuld und Sühne in Grassens “Die Blechtrommel”.


Interessant und anregend-humorvoll war der einzige Beitrag im Bereich der Linguistik: Dr. Ioan Lãzãrescu referierte zum Thema Besondere Aspekte der Motionsbildung im Deutschen.


Einen weiteren Schwerpunkt der Tagung stellte die methodisch-didaktische Behandlung des Spiels im Unterricht dar. Ebenfalls in einer Plenarsitzung gelangten folgende Beiträge zu Gehör: Marianne Goch (Lübeck): Darstellendes Spiel als Möglichkeit zur Erarbeitung klassischer Dramen: Ansätze zur Interpretation von Goethes „Iphigenie“, Dr. Lora Constantinescu (Bukarest): Simulationsspiel und Wirklichkeitsmodell im DU, Dr. Angelika Ionaº (Temeswar): Spiel im Deutschunterricht: Lehr- und Lernstrategien, Clara Schischak (Kronstadt): Sprachlernspiele als Anreger zum kreativen Umgang mit Sprache, Ursula Wittstock (Klausenburg): Theaterspiel im Unterricht. Zwei Beiträge zu methodisch-didaktischen Fragestellungen des DU schlossen die Tagung ab : Anca Tudose (Kronstadt): Einige Überlegungen zu Fragen des Curriculums für den Deutschunterricht in Rumänien nach der Wende und Mihaela Parpalea (Kronstadt): Kriterien für die Bewertung der Lehrwerke im Unterrichtsbereich DaF.


Die Gastgeberin Carmen E. Puchianu begrüßte es in der Auswertung der Tagung, daß sich in Kronstadt zwei Generationen treffen konnten, eine reife kompetente Germanistengeneration und eine junge kompetente Germanistengeneration. Wiederholt wurde betont, daß die Nachwuchsgermanistik tatsächlich existiert und sich bemerkbar macht. Prof. Dr. Karl Stocker sprach am Ende der Tagung von Retrospektiven und Perspektiven, er hob als besonders positiv hervor, daß Thomas Mann gewürdigt wurde und fand die Interdisziplinarität der Tagung als fruchtbar. Ermöglicht wurde diese Interdisziplinarität auch durch die Tatsache, daß die Arbeiten der Tagung sich in Plenarsitzungen abspielten, so daß Begegnung und Austausch fächerübergreifend stattfinden konnte. Wieder bewies es sich, wie wichtig solche Begegnungen sind, da sie echten Dialog ermöglichen, Perspektiven der Forschung eröffnen und die Freude am Studium erhöhen.


Anca Tudose

 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 8. Jg., 15-16 / 1999, S. 329-330

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga 

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