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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 13.-14. Jg., 1-2 (25-26) / 2004, 1-2 (27-28) / 2005, S. 209-220

 

 

Die Semantik der deverbalen be-Verben

 


Ayfer Aktaº

1.   Einleitung

   Die Präfigierung ist neben der Zusammensetzung und Suffigierung bei der Wortschatzerweiterung der deutschen Sprache von großer Wichtigkeit. Bei der Präfigierung spielen besonders die Verben, deren Anteil am Gesamtwortschatz 25% beträgt, eine große Rolle, denn am meisten trägt diese Bildungsweise zum Ausbau des verbalen Wortschatzes bei (Duden-Gramm. 1998: 441). Da das Verb das Prädikat und somit den Kern des Satzes bildet, ist besonders die Erfassung des Verbs aus semantischer Hinsicht unerlässlich. Gerade bei den präfigierten Verben erscheinen große Probleme bei der Verständigung. Immer wieder wird von vielen Sprachwissenschaftlern auf die Schwierigkeit bei der Erlernung der deutschen Präfixe aufmerksam gemacht (Kunsmann 1973:8; Mungan 1986:14; Pérennec 1992:133).

   Obwohl es auch bei den trennbaren Verbzusätzen Probleme gibt, besteht das Problem der semantischen Deutung der Präfixe besonders bei den untrennbaren Verbpräfixen. Denn, die trennbaren Verbzusätze wie ab, an, auf, aus, durch, über u.a. können auch selbständig als Präposition auftreten und die Kenntnis über die präpositionale Bedeutung erleichtert z.T. die Erfassung ihrer Semantik:

ein:      (hinein)           Das Kind atmet die Luft ein.

aus:     (hinaus)          Das Kind atmet die Luft aus.

auf:      (nach oben)     Die Summe wird aufgerundet.

ab:       (nach unten)    Die Summe wird abgerundet.

   Der semantische Zusammenhang zwischen der Präposition und dem präfigierenden Verbzusatz in den angegebenen Beispielen kann zwar nicht verallgemeinert werden, dennoch bestehen bei den untrennbaren Verbpräfixen wie be-, zer-, ver-, ent-, er- u.a., wie schon vorher erwähnt wurde, semantisch größere Probleme.

   Den größten Anteil an den Präfixverben haben nach Schröder die Präfixe ver- mit ca. 40% und be- mit ca. 30% (Schröder 1992:10). Dieser Prozentsatz schwankt bei anderen Abhandlungen zwischen 35-45% bei ver- und 25-30% bei be- (Duden-Gramm.1998:459; Voigt 1992:100).

   In der vorliegenden Arbeit soll nun das Präfix be- untersucht werden. Dieses Präfix wurde sehr häufig Untersuchungsgegenstand von Abhandlungen und Aufsätzen, jedoch nur unter den Gesichtspunkten der Wortbildung, der Syntax oder der Diachronie (Grimm 1971-1984:1203; Wilmanns 1899:115-175; Paul 1981:73; Weisgerber 1958:99f.; Eroms 1987:109). Es sind aber auch teilweise sehr ausführliche semantische Untersuchungen über das Präfix be- vorgenommen worden, die sich jedoch z.T. in ihrer Zielsetzung grundsätzlich von der vorliegenden Arbeit unterscheiden (Kühnhold 1973:181f.; Günther 1974:98-218; Zifonon 1973:148f.; Mungan 1986:163f.; Olsen 1995:93f.; Schröder 1992:30-85).

   Die vorliegende Arbeit beschränkt sich nur auf die semantische Untersuchung der be-Verben unter einem synchronischen Aspekt. Da aber in den vorigen Forschungen fast nur die desubstantivischen und deadjektivischen be-Verben - z.T. sehr detailliert - untersucht worden sind, sollen in dieser Arbeit nur die von Simplexverben abgeleiteten be-Verben untersucht werden. Denn etwa zwei Drittel der be-Verben sind durch die Verbindung des be-Präfix mit einem Simplexverb entstanden und trotz dieser hohen Anzahl, wird in der Forschungsliteratur immer wieder darauf hingewiesen, dass das Präfix be- hinsichtlich der von ihm erwirkten semantischen Modifikation des Basisverbs "erheblicher blasser bzw. schwächer ..." ist (Mungan 1986:165).

   Kann jedoch in den folgenden Beispielen behauptet werden, dass das Präfixverb und das Basisverb die gleiche Bedeutung tragen?

Der Schüler greift etwas.                              -  Der Schüler begreift etwas.

Seit Jahren suchen wir unsere Verwandten.     -  Seit Jahren besuchen wir unsere Verwandten.

   Die vorangehenden Feststellungen und Überlegungen gaben den Anlass der vorliegenden Arbeit. Es soll untersucht werden, ob das Präfix be- das Basisverb semantisch modifiziert oder nicht.

1.1   Corpus

   Die vorliegende Arbeit versteht sich als eine corpusbezogene Untersuchung. Da das 6-bändige Deutsches Wörterbuch von Brockhaus-Wahrig gegenüber den verschiedenen einbändigen deutschen Wörterbüchern ein viel umfangreicheres Wortinventar besitzt, wurde es dieser Untersuchung als Corpus zu Grunde gelegt. Dieses Wörterbuch ermöglicht die Erfassung fast aller in der  Gegenwartssprache vorhandenen be-Verben. Die Anzahl der verschiedenen Sememe eines be-Verbs ist sehr hoch, und bei vielen sind Bemerkungen wie "umgangssprachlich", "scherzhaft", "selten", "gehoben" u.a. zu sehen. Gerade in einer semantischen Untersuchung ist die Erfassung semantischer Differenzen, wenn auch diese zahlenmäßig gering sind, von großer Wichtigkeit. Diesem Wörterbuch wurden 596 be-Verben mit ihren auf Grund ihrer Polysemie vorhandenen ca. 1000 Sememen bzw. Bedeutungen entnommen. Bei der Auswahl der be-Verben wurde darauf geachtet, dass nur die deverbalen in die Untersuchung einbezogen wurden. Verben wie beflaggen oder bekleistern wurden in die Untersuchung mit einbezogen. Denn die Simplexverben flaggen mit der Bedeutung "Fahne aufziehen, hissen" und kleistern mit der Bedeutung "mit Kleister bekleben" sind immer noch gebräuchlich. Andererseits wurden Bildungen wie beamten und bestiefeln nicht in das Corpus aufgenommen, weil anstatt des früher gebräuchlichen Verbs amten in der deutschen Gegenwartssprache amtieren benutzt wird. Das Simplexverb stiefeln dagegen ist in den heutigen Wörterbüchern nachzuweisen, jedoch nicht mehr mit der Bedeutung "mit Stiefeln versehen", sondern mit der Bedeutung “derb ausschreiten, unbeholfen mit langen Schritten gehen”.

   Die angegebene Anzahl von 596 be-Verben bezieht sich lediglich auf die im Wörterbuch Brockhaus-Wahrig vorhandenen einzelnen Stichwörter. Diese Verben weisen jedoch 945 verschiedene Bedeutungen bzw. Sememe auf und diese werden in der vorliegenden Untersuchung den eigenen Haupt- bzw. Untergruppen zugeordnet. In einem zweiten Schritt wird versucht, diese 945 Bedeutungen in Anlehnung an Mungan den Modifikationsstufen Intensivierung, Präzisierung, Lexikalisierung, semantische Entleerung bzw. Wertminderung und semantische Umkehrung zuzuordnen (Mungan 1986:204f.). Die Anzahl der Sememe wird dabei auf  818 reduziert. Diese Reduzierung der Anzahl der be-Verben während der Zuordnung der genannten Modifikationsstufen ist dadurch entstanden, dass die im Wörterbuch Brockhaus-Wahrig unter lexikographischen Aspekten getrennt aufgeführten, semantisch jedoch ähnlichen Bedeutungen eines be-Verbs hier zusammengefasst wurden. So z.B. das Präfixverb bedecken mit seinen Bedeutungen

zudecken, etw. über jmdn./etw. decken: Das Gesicht mit den Händen bedecken.

etw. breitet sich aus über jmdn./etw.: Schnee bedeckt die Erde.

etw. stellt k/eine genaue Beschreibung von etw. dar: Ein Begriff bedeckt eine Sache (nicht).

(Tierzucht) bedecken = decken               

wurde der Modifikationsstufe Intensivierung als eine Bedeutung zugeordnet.

2.   Die semantischen Gruppen dieser Arbeit

   Die folgende Gruppierung der be-Verben basiert auf der Analyse von 945 Bedeutungen. Diese wurden den eigenen semantischen Ober- bzw. Untergruppen zugeordnet. Um aber den semantischen Inhalt eines Verbs analysieren zu können, sollte ein Kontext vorhanden sein. Da jedoch in dem oben angegebenen Wörterbuch nicht alle Lexikoneintragungen mit Beispielsätzen belegt worden waren, wurden z.T. die dort befindlichen Syntagmen zu Sätzen erweitert, meistens jedoch selber Sätze gebildet. Bei der Zuordnung in die einzelnen Ober- bzw. Untergruppen wurde vorwiegend auf den semantischen Inhalt des präfigierten Verbs und nicht auf den des Simplexverbs geachtet. Aus Platzmangel werden die einzelnen be-Verben mit ihren Beispielsätzen sowie die einzelnen Untergruppen hier nicht aufgeführt. 

2.1   versehen mit

   Dieser Obergruppe konnten insgesamt 107 Bedeutungen zugeordnet werden, prozentual gesehen macht das ca. 11% der Gesamtbedeutungen aus. In dieser Gruppe sind diejenigen be-Verben in der Mehrzahl, deren Simplexverben ursprünglich von einem Substantiv abgeleitet worden sind wie z.B. bestempeln mit der Bedeutung "etw. mit einem Stempel versehen", bepflanzen mit der Bedeutung "etw. mit Pflanzen versehen". Es sollte aber hinzugefügt werden, dass es in dieser Gruppe auch be-Verben aus echten Simplexverben gibt wie z.B. bebauen mit der Bedeutung ‘mit Gebäuden versehen’ oder beflechten mit der Bedeutung "mit etw. Geflochtenem versehen". Diese Obergruppe mit ihren 4 Untergruppen ist nach der Gruppe Intensivierung die größte Gruppe.

2.2   etw. besprechen, über, auf etw. sprechen

   Dieser Obergruppe mit ihren 3 Untergruppen konnten 65 Bedeutungen  zugeordnet werden. Bei der Zuordnung in diese Gruppe kam es zu Problemen, denn es gab Verben, die sowohl dieser Gruppe als auch der Gruppe "das Negative in zwischenmenschlichen Beziehungen" zugeordnet werden konnten wie z.B. belügen, beschwindeln, bespotten u.a. Da jedoch das Merkmal "sprechen" dominanter und präziser erschien als die oben genannte allgemeinere Gruppe, wurden solche Verben in dieser Gruppe erfasst. Außerdem sollte noch hinzugefügt werden, dass in dieser Gruppe relativ  viele be-Verben die Kennzeichnungen salopp, umg., abwertend, norddt., fig. und veralt. tragen. Es scheinen besonders Verben aus der Umgangssprache zu sein wie beklatschen, beschnattern, bemeckern u.a.

2. 3   etw. ist viel, wird mehr bzw. ist wenig, wird weniger

   Dieser Obergruppe konnten 65 Bedeutungen zugeordnet werden. Das macht 6,87% des Gesamtbestandes aus. Wie schon aus der Benennung der Obergruppe hervorgeht, gibt es in dieser Gruppe zwei sich gegensätzliche Bedeutungen; erstens "zu viel, über das Maß hinaus" und zweitens "die Verringerung von etw." In der Untergruppe "zu viel, über das Maß hinaus" erscheinen häufige Bemerkungen wie abwertend, derb, umg., scherzhaft u.a.; in diese Untergruppe wurden auch die be-Verben wie bedudeln, beschlauchen, besäuseln eingeordnet, die das zu viele Trinken bezeichnen und lediglich in der Umgangssprache benutzt werden. In der Untergruppe "etw. wird weniger, geringer (von etw., durch etw.)" dagegen ist die Kennzeichnung selten sehr häufig zu sehen.

2. 4   Kontakt

   In dieser Hauptgruppe sind 3 Untergruppen und 54 Bedeutungen zu sehen, das ist 5,71% des gesamten Inventars. Diese Modifikationsrichtung ist in vielen anderen Untersuchungen auch bemerkbar. Nach Kühnhold z.B. gehören 92% der be-Verben dieser Gruppe an (1973:181). Nach den eigenen Untersuchungen konnten et.al. körperliche, räumliche und zwischenmenschliche Kontakt-Bedeutungen wie z.B. in den be-Verben berühren, beherbergen, besuchen u.a. erfasst werden.

2. 5   das Bearbeiten

   Diese Gruppe ist oft untersucht und behandelt worden. Auch in der vorliegenden Untersuchung konnten dieser Gruppe relativ viele be-Verben und zwar 49 Bedeutungen zugeordnet werden. Das ist 5,18% des Inventars. Zu dieser Gruppe wurden 3 Untergruppen erstellt. Viele be-Verben dieser Gruppe wie z.B. beraspeln, beschaufeln, bepflügen tragen die Kennzeichnungen wie veralt., umg., selten oder es sind Verben wie z.B. belüften, besömmern, bewerfen, die in besonderen Bereichen wie Chem., Landwirtsch. od. Bauw. benutzt werden. 

2. 6   geistige Tätigkeit

   Dieser Gruppe wurden 49 Bedeutungen zugeordnet, das ist 5,18% des Gesamtinventars. Obwohl zuerst versucht wurde, weitere Subgruppen zu bilden, wurde darauf verzichtet, weil zu viele kleine Untergruppen erfasst wurden. Auch in dieser Gruppe gibt es viele Verben, die häufig Kennzeichnungen wie geh. und fig. tragen, z.B. beargwöhnen, belieben, besinnen.

2. 7   etw. bezeugen, beweisen, beurteilen, sich auf etw. stützen

   In dieser Gruppe befinden sich 36 Bedeutungen und eine Untergruppe, prozentual macht das 3,81% des Inventars aus. In dieser Gruppe sind viele Verben, die im Rechtswesen gebraucht werden wie z.B. beurteilen, bezeugen, berufen, beschwören u.a.

2. 8   das Negative in zwischenmenschlichen Beziehungen

   Dieser Gruppe sind 36 Bedeutungen, das ist 3,81% des Gesamtbestandes, zugeordnet worden. In dieser Gruppe sind zwei weitere Untergruppen zu sehen. Da der Gruppe (3.2) die be-Verben des negativen Sprechens zugeordnet worden sind, sind hier nur die Bedeutungen einer Handlung, eines Zustands oder eines Resultats zu vermerken wie z.B. bemogeln, beschädigen, beklauen, betrügen u.a. Auch die Verben dieser Gruppe sind häufig mit Bemerkungen wie selten, umg., scherz., fig., und gaunerspr. vermerkt.

2. 9   ein Bedecken bzw. ein Bedecken mit etw.

   In 35 Fällen, das heisst 3,70% der Gesamtfälle, kommt diese Bedeutung vor. Auf die Bildung von Untergruppen wurde verzichtet, weil bei den Verben dieser Gruppe die Hauptbedeutung "etw. bedecken mit" war, z. B. bestäuben, bestreuen, bewachsen.

2. 10   Freude/Kummer

   In dieser Gruppe sind 34 Bedeutungen zu sehen, das sind 3,59% des Inventars. Zwei gegensätzliche Bedeutungen wie Freude und Kummer kommen als Untergruppen vor, z.B. bejubeln, bejauchzen, bedauern, beweinen.

2. 11   das Beschmutzen od. Verunreinigen

   Die 33 Bedeutungen dieser Gruppe, das ist 3,47% des Gesamtinventars, signalisieren die Beschmutzung bzw. die Verunreinigung. Die Lexikoneintragungen dieser Bedeutungen waren häufig mit Bemerkungen wie vulg., umg., derb, abwertend verzeichnet, z.B. bekleckern, beseichen, besabbeln.

2. 12   Verben der Wahrnehmung

   In dieser Wahrnehmungsgruppe konnten 33 Bedeutungen verzeichnet werden. Das ist 3,49% des Gesamtbestandes. Dieser Gruppe und ihren 4 Untergruppen wurden die Bedeutungen zugeordnet, die die Wahrnehmung mit der Nase, den Augen und Ohren besagen wie z.B. beriechen, beäugeln, beschnüffeln u.a. Neben den be-Verben, die aus den Simplexverben der Wahrnehmung wie riechen oder sehen gebildet wurden, gibt es sehr viele umgangssprachlich gebildete Formen wie begaffen, beschnarchen oder beschnüffeln. Vereinzelt sind auch einige Verben mit der Bemerkung veralt. gekennzeichnet.

2. 13   Signalisierung einer Fortbewegung

   Dieser Gruppe konnten 28 Bedeutungen zugeordnet werden, das sind 2.96% der Gesamtfälle. Die be-Verben dieser Gruppe geben entweder eine körperliche Fortbewegung wieder oder eine Fortbewegung mittels eines Fahrzeugs. Bei vielen Verben sind Bemerkungen wie selten, geh. oder veralt. u.a. angegeben, z.B. berudern, behetzen, beschreiten.

2. 14   jmdm. etw. befehlen, etw. zu tun geben, jmdn. um etw. bitten

   In dieser Gruppe befinden sich 28 Bedeutungen, das macht 2.96% der Bedeutungen aus. Die meisten Bedeutungen der be-Verben dieser Gruppe geben das Dienstwesen wieder wie beurlauben, bewerben, beantragen u.a. Einige Verben tragen die Kennzeichen veralt. u. förml.

2. 15   ein Naturereignis oder es ereignet sich etw. auf natürliche Weise

   27 be-Verben, 2,85%, bezeichnen ein Ereignis der Natur od. etw., was sich auf natürliche Weise ereignet wie z.B. bewölken, beblättern oder behäuten. In dieser Gruppe gibt es viele be-Verben, deren Simplexverben ursprünglich von Substantiven abgeleitet worden sind.

2. 16   eine Konfrontation mit etw. od. jmdm.

   Diese Gruppe weist 21 Bedeutungen auf, das ist 2,22% . In dieser Bedeutungsgruppe befinden sich vorwiegend Verben aus dem Militärischen. Es gibt aber auch be-Verben, die die Verhältnisse mit sportlichen Gegnern wiedergeben. Deshalb ist es verständlich, dass bei einigen Verben die Bemerkungen soldatenspr. und Mil. zu sehen wie z.B. belegen, belagern, bepflastern.

2. 17   etw. befeuchten od. benässen

   In dieser Gruppe sind 17 Eintragungen zu verzeichnen. Auffallend ist in dieser Gruppe wieder, dass viele Simplexverben dieser be-Verben ursprünglich aus Substantiven abgeleitet worden sind wie beleimen, bewässern, betropfen u.a.

2. 18   Anfang/Ende

   Diese kleine Gruppe signalisiert mit 14 Bedeutungen Anfang wie z.B. begeben, begründen und Ende wie z.B. begleichen, begraben, das ist 1,48%.

2. 19   geschlechtliche Vereinigung von Lebewesen (menschl., tier. od. pflanzl.)

   Dieser Gruppe konnten 14 Bedeutungen zugeordnet werden. Prozentual gesehen macht das 1,48% der gesamten Bedeutungen aus. Auch in dieser Gruppe sind sehr viele Verben wie beschlafen, beschwängern, betreten mit Kennzeichnungen zu sehen wie z.B. veralt., geh., jägerspr., verhüllend.

2. 20   jmd. versorgt jmdn. mit etw., jmd. besorgt jmdm. etw.

   In dieser Gruppe befinden sich 12 Bedeutungen, das ist 1,26% des Gesamtinventars. In dieser Gruppe gibt es wieder Verben wie z.B. bekaufen, bestellen, beschicken, die die Kennzeichnung veralt. tragen.

2. 21   ein Füllen, Auffüllen oder Aufladen mit etw.

   In diese Gruppe fallen 11 Bedeutungen, das heisst 1,16% der Gesamtbedeutungen, z.B. befrachten, bebunkern, betanken.

2. 22   Zustandsänderung

   Eine kleine Gruppe zeigt die Zustandsänderung. Dieser Gruppe konnten 10 Bedeutungen wie bekehren, bekennen, behexen zugeordnet werden,  das ist 1,05%, zugeordnet werden.

2. 23   Intensivierung

   Eine Intensivierung des semantischen Inhalts des Grundverbs wurde bei 14,92% der untersuchten be-Verben festgestellt. Die größte Gruppe der vorliegenden Untersuchung ist damit diese Gruppe mit 141 Bedeutungen. Das bedeutet, dass bei einer eventuellen Weglassung des Präfix be- die Bedeutung des Verbs sich kaum ändert, wie z.B. achten/beachten, eilen/beeilen, heizen/beheizen, liefern/beliefern u.a.

2. 24   Lexikalisierung

   Mit 2.75% der untersuchten Bedeutungen konnten 26 be-Verben erfasst werden, die lexikalisiert wurden wie z.B. kommen/bekommen, greifen/begreifen, finden/befinden, sitzen/besitzen u.a.

Tabellarische Übersicht (Tabelle 1)

    Semantische Gruppen

 Bedeutungen

Prozentual (ca.%)

 1. versehen mit

107

11%

 2. etw. besprechen, über, auf etw. sprechen

65

7%

 3. etw. ist viel, wird mehr bzw. ist wenig, wird weniger

65

7%

 4. der Kontakt

54

6%

 5. das Bearbeiten

49

5%

 6. geistige Tätigkeit

49

5%

 7. etw.bezeugen, beweisen, beurteilen, sich auf etw. stützen

36

4%

 8. das Negative in zwischenmenschlichen Beziehungen

36

4%

 9. ein Bedecken bzw. ein Bedecken mit etw.

35

4%

10. Freude/Kummer

34

4%

11. das Beschmutzen o. Verunreinigung

33

3%

12. Verben der Wahrnehmung

33

3%

13. Signalisierung einer Fortbewegung

28

3%

14. jmdm. etw befehlen / zu tun geben, jmdn. um etw. bitten

28

3%

15. ein Naturereignis

27

3%

16. eine Konfrontation mit etw.

21

2%

17. etw. befeuchten/benässen

17

2%

18. Anfang/Ende

14

1,5%

19. geschlechtl. Vereinigung von Lebewesen

14

1,5%

20. jmd. versorgt jmdn. mit etw., jmd. besorgt jmdn. etw. 

12

1%

21. ein Füllen, Auffüllen o. Aufladen mit etw.

11

1%

22. Zustandsänderung

10

1%

23. Intensivierung

141

15%

24. Lexikalisierung

26

3%

Insgesamt

945

100%

3.   Modifikationsstufen bei den be-Verben

   Wie schon in der vorliegenden Arbeit vorher erwähnt wurde, besteht nach Mungan eine semantische Interaktion zwischen dem präfigierenden Verbzusatz und dem Simplexverb. Diese semantische Funktion wird von ihr Modifikationsstufe genannt. Diese Modifikation kann in fünf Stufen erscheinen. An diesen Stufen ist zu bemerken, wie das Präfix bzw. die Partikel das Simplex beeinflusst.

   Diese fünf Stufen sind: Intensivierung, Präzisierung, semantische Entleerung bzw. Wertminderung, semantische Umkehrung und Lexikalisierung.

   Es soll nun versucht werden, die als Corpus dieser Untersuchung dienenden 596 be-Verben mit ihren 945 Bedeutungen in diese Modifikationsstufen einzuordnen. Es sollte aber darauf hingewiesen werden, dass sich die Anzahl der Bedeutungen bei der Zuordnung in die Modifikationsstufen von 945 auf 818 reduziert hat. Da sich sehr viele semantische Inhalte deckten, konnten diese zu einer Modifikation zusammengefasst werden. An folgenden Beispielen ist deutlich zu erkennen, dass die verschiedenen semantischen Inhalte eines Präfixverbs nur eine Modifikation verwirklichen:

z.B. befestigen weist vier verschiedene Inhalte auf:

   1.etwas festmachen; 2. etwas haltbar machen; 3. zur Verteidigung bereiten; ausbauen; 4. fest(er), sicher(er), gefestigt werden. Diese vier Inhalte konnten lediglich der Intensivierungsgruppe zugeordnet werden.

3. 1   Intensivierung

   Wenn bei dem Präfixverb der gleiche semantische Inhalt zu sehen ist, wie bei dem Simplexverb selbst, dann liegt eine Intensivierung vor. Das bedeutet, dass bei einer eventuellen Weglassung des Präfixes sich der semantische Inhalt des präfigierten Verbs kaum ändert (Mungan 1994:402). An den folgenden Beispielen ist zu sehen, wie gering die Beeinflussung des Präfixes in diesen Fällen ist: decken/bedecken, achten/beachten, binden/bebinden, antworten/beantworten usw.

   Unter den untersuchten be-Verben konnten dieser Stufe die meisten Bedeutungen zugeordnet werden. Von 818 Modifikationen der be-Verben gehören 556 dieser Gruppe an. Prozentual betrachtet machen diese ca. 68% aller untersuchten be-Verben aus.

3. 2   Präzisierung des Simplex

   "Eine genauere Beschreibung und gleichzeitige Einengung des semantischen Inhalts des Simplex ist die am häufigsten vorkommende Modifikationsart als Folge der Präzisierung" (Mungan 1994:402f.). An folgenden Beispielen sind die Bedeutungsänderungen deutlich zu sehen: denken/bedenken, dienen/bedienen, kaufen/bekaufen, sprechen/besprechen usw.

   Unter den untersuchten 818 be-Verben konnten dieser Modifikationsstufe 149 Präfixbildungen zugeordnet werden. Das sind ca. 18% der untersuchten be-Verben.

3. 3   Lexikalisierung

   Wenn zwischen dem präfigierten Verb und dem Simplex, synchronisch betrachtet, keine semantische Korrelation aufgestellt werden kann, wird das Präfixverb als lexikalisiert angesehen. Der semantische Inhalt ist also völlig anders (Mungan 1994:404).  An den folgenden Beispielen ist der Unterschied deutlich zu sehen: sitzen/besitzen, stellen/bestellen, richten/berichten, finden/befinden.

   Unter den untersuchten 818 be-Präfixverben konnten dieser Modifikationsgruppe 112 be-Verben zugeordnet werden. Das macht etwa 14% der untersuchten be-Verben aus. Nach den Modifikationsstufen Intensivierung und Präzisierung bildet diese die dritte Gruppe.

 3. 4   Semantische Umkehrung des Simplex

   Bei manchen Partikel- und Präfixverben ist das semantische Übergewicht des Verbzusatzes so groß, dass er dem präfigierten Verb eine dem Simplex konträre Bedeutung verleiht (Mungan 1986:210). Von den 818 be-Verben konnte dieser Modifikationsgruppe nur das präfigierte Verb behäuten /häuten zugeordnet werden. Prozentual gesehen ist das nur 0,1%.

3. 5   Semantische Wertminderung bzw. Entleerung des Simplex

   Diese Modifikationsstufe ist nur bei den Partikelverben anzutreffen. Denn in dieser semantischen Interaktion erfolgt eine Konzentration des semantischen Inhalts in der Partikel. Das sonst semantisch vielseitige Simplex verliert diese Eigenschaft nach der Präfigierung mittels einiger dominanter Partikeln (Mungan 1994:403). Da das be- und außerdem alle anderen Präfixe untrennbar sind und somit nicht selbständig vorkommen könne, konnte unter den untersuchten 818 be-Präfixverben dieser Modifikationsgruppe kein einziges be-Verb zugeordnet werden.    

Tabellarische Übersicht (Tabelle 2)

Modifikationsstufe

Bedeutungen

Prozentual

Intensivierung

556

67,97 %

Präzisierung

149

18,22 %

Lexikalisierung

112

13,69 %

semantische Umkehrung

1

 0,12  %

semantische Wertminderung

0

 0,00  %

Insgesamt

818

 100  %

4.   Auswertung und Schlussfolgerungen

   Die 596 deverbalen be-Verben aus dem 6-bändigen Deutsches Wörterbuch von Brockhaus-Wahrig mit ihren auf Grund ihrer Polysemie vorhandenen 945 Bedeutungen haben dieser Untersuchung als Corpus gedient. Diese wurden zuerst den eigens festgelegten semantischen Haupt- bzw. Untergruppen zugeordnet. In einem zweiten Schritt wurde versucht, diese Bedeutungen den von Mungan festgelegten Modifikationsstufen Intensivierung, Präzisierung, Lexikalisierung, semantische Entleerung bzw. Wertminderung und semantische Umkehrung zuzuordnen. Ein solcher Versuch, soweit uns bekannt, wurde bis jetzt zum ersten Mal durchgeführt. Hierbei reduzierte sich die Anzahl der Sememe auf 818. Die Reduzierung der be-Verben bei der Zuordnung in diese Modifikationsstufen ist dadurch entstanden, dass die im Wörterbuch Brockhaus-Wahrig unter lexikographischen Aspekten getrennt aufgeführten, aber semantisch ähnlichen Bedeutungen eines be-Verbs, hierbei zusammengefasst wurden. Das bedeutet, dass für diese Arbeit aus derselben Quelle entsprechend dem Zweck der jeweiligen Untersuchung, zwei quantitativ unterschiedliche Corpora entwickelt worden sind.

   Es konnten für die be-Verben 24 eigene semantische Gruppen erstellt werden. Die Analyse führte zu folgendem Ergebnis.

   Es wurde somit festgestellt, dass die meisten Bedeutungen der Gruppe Intensivierung (141 Bedeutungen) und der Gruppe versehen mit (107 Bedeutungen) zugeordnet werden konnten, wobei die Gruppe versehen mit etwas präziser erscheint. Wenn man bedenkt, dass in dieser Gruppe diejenigen be-Verben in der Mehrzahl sind, deren Simplexverben ursprünglich von einem Substantiv abgeleitet worden sind, wie z.B. bestempeln mit der Bedeutung etw. mit einem Stempel versehen oder bepflanzen mit der Bedeutung etw. mit Pflanzen versehen oder dass die meisten be-Verben der Gruppe Intensivierung zugeordnet werden konnten, so kommt man zur Feststellung, dass das Präfix be- nur eine geringe semantische Funktion erfüllt. In vielen Fällen ist der semantische Inhalt eines be-Verbs und der seines Simplexverbs nicht sehr unterschiedlich.

   Die nächste Analyse zwecks Zuordnung der 818 be-Verben in die fünf Modifikationsstufen hat ergeben, dass 567 Bedeutungen der Intensivierung, 149 Bedeutungen der Präzisierung, 112 Bedeutungen der Lexikalisierung und nur eine Bedeutung der semantischen Umkehrung zugeordnet werden konnten. Auf Grund der Unselbständigkeit der Präfixe ist die Modifikationsstufe semantische Wertminderung auch bei den be-Verben dieser Arbeit verständlicherweise nicht anzutreffen. Bei ca. 68% der aufgeführten be-Verben hat das Präfix be- eine intensivierende Funktion.

   Ferner wurde festgestellt, dass in ca. 18% der untersuchten be-Verben das Präfix be- eine präzisierende Modifikation bewirkt wie z.B.: rufen/berufen: der Professor wurde an eine andere Universität gerufen/berufen. Es stimmt wohl schon, dass bei einer Berufung jemand gerufen wird, doch kann man nicht behaupten, dass der semantische Inhalt beider Verben völlig übereinstimmt, da jmdn. berufen die Bedeutung "jmdm. ein Amt anbieten" bzw. "jmdn. in ein Amt einsetzen" beinhaltet. Zu dieser Modifikationsstufe kann außerdem Folgendes gesagt werden: in einem großen Teil der be-Verben dieser Gruppe wird nicht die im Wörterbuch an erster Stelle aufgeführte Bedeutung des Präfixverbs, sondern die zweite bzw. die weiteren Bedeutungen realisiert.

   Etwa 16% der Bedeutungen bewirken eine Lexikalisierung wie z.B. in: suchen/besuchen: seit Jahren suchen wir unsere Verwandten; seit Jahren besuchen wir unsere Verwandten. An diesen Beispielsätzen ist der semantische Unterschied deutlich zu erkennen.

   Der Modifikationsstufe semantische Umkehrung konnte nur ein be-Verb zugeordnet werden, prozentual beträgt das 0,1% der Bedeutungen. Das einzige Beispiel ist das Paar häuten/behäuten: man häutet das Tier; die Wunde wird sich schon behäuten. Der semantische Inhalt von häuten ist "die Haut, das Fell abziehen, abstreifen, abstoßen";  der semantische Inhalt von behäuten dagegen ist ‘mit Haut überziehen’. Nach der semantischen Analyse der be-Verben kann somit gesagt werden, dass das Präfix be- vorwiegend eine intensivierende und syntaktische Funktion hat und nicht wie am Anfang der vorliegenden Arbeit erwartet wurde, den semantischen Inhalt des Simplexverbs modifiziert.

   Zusammenfassend können aus der vorliegenden Untersuchung über die be-Verben folgende Schlussfolgerungen gezogen werden.

   Die semantischen Analysen der vorliegenden Arbeit haben ergeben, dass die be-Verben verschiedenen semantischen Gruppen zugeordnet werden können. Da die Gruppierung bei jeder Untersuchung mehr oder weniger subjektiv ist, können auch andere Gruppen gebildet werden. So behauptet Kühnhold (1973:181) in ihrer Arbeit, dass 92% der be-Verben eine Kontakt-Funktion erfüllt. In der vorliegenden Untersuchung gibt es ebenfalls die Gruppe "Kontakt", der jedoch nur 6% der Gesamtbedetungen zugeordnet werden konnten. Das bedeutet, dass die Grenzen der Gruppen äußerst fließend sind und dass manche Verben zugleich mehreren Gruppen anschließbar sind. Die Zahlen- und Prozentualangaben sind deshalb nicht absolut. Etwa 15% der untersuchten Verben konnten in dieser Arbeit bei der semantischen Gruppierung der Intensivierung und etwa 11% der be-Verben der Gruppe versehen mit zugeordnet werden. Das sind die beiden größten semantischen Gruppen der vorliegenden Arbeit.

   Bei der Zuordnung der be-Verben zu den Modifikationsstufen belegte die Gruppe Intensivierung mit 68% den ersten Platz, dieser folgen der Reihe nach die Präzisierung und die Lexikalisierung.

   Der semantische Inhalt des be-Verbs ging nicht lediglich aus dem Präfix be- oder aus seinem Simplexverb hervor, sondern aus dem präfigierten be-Verb im Ganzen. Zu bemerken ist jedoch, dass der semantische Inhalt des be-Verbs in vielen Fällen dem des Simplexverbs gleicht, sehr häufig sogar identisch ist.

 

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