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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 13.-14. Jg., 1-2 (25-26) / 2004, 1-2 (27-28) / 2005, S. 193-202

 


 Das Motiv der Sonne in deutschen Sprichwörtern und sprichwörtlichen Redensarten

 


Bianca Bican

 

  Himmelskörper (Sonne, Mond, Sterne) erscheinen wiederholt als Motive in den Untergattungen der geschriebenen oder mündlich überlieferten literarischen Genres. Zumal Formen der gebundenen Rede (u. a. Gedichte oder Liedertexte) greifen auf die Gestirne in direkter oder symbolischer Form zurück. Kindergedichte und -lieder, aber auch die saisonalen Weihnachtslieder (die von sogenannten „Sternsingern“ dargebracht werden) knüpfen an diese als allgemein bekannt vorauszusetzenden Bilder an. Im Volksmund sind jedoch auch jene Gattungen geläufig, die als Zielgruppe nicht Kinder, sondern Erwachsene ansprechen; dazu gehören Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten. Da sie wiederholt aus der konkreten Wirklichkeit eine allgemein oder partiell gültige Wahrheit zu postulieren beabsichtigen, ist die Häufigkeit, mit der sie ebenfalls auf die allgegenwärtigen Himmelskörper anspielen, nicht weiter verwunderlich.

   Aus der Vielfalt der volkstümlichen Genres, die motivtypologisch zu klassifizieren wären, sollen im folgenden gattungsmäßig allein das Sprichwort und die sprichwörtliche Redensart einer näheren Untersuchung unterzogen werden. Davon werden ausschließlich jene, die sich in ihrem bildhaften Redeteil der Sonne zuwenden, den Kernpunkt der Arbeit bilden. Damit soll eine inhaltliche Homogenität gewahrt werden, die zu vermeiden versucht, Schlussfolgerungen, die auf eine Gattung zutreffen, auf eine andere zu übertragen, und die dadurch auch dem Gegenstand – dem Motiv der Sonne in Sprichwörtern und sprichwörtlichen Redensarten – gerecht werden soll.

   Die Auswahl der Sprichwörter und der sprichwörtlichen Redensarten erfolgt nach den Standardlexika von Wander und Röhrich. Die unterschiedlichen  Zielsetzungen der beiden Sammlungen, die einerseits um die mengenmäßige Aufzeichnung von  distributiven sprachlichen Varianten bemüht sind (Wander), andererseits – und im Gegensatz dazu – eher die Genese einer Redensart nachvollziehen (Röhrich), widersprechen einander nicht, sondern sind als eine gegenseitige Ergänzung zu betrachten.

   Nicht die Quantität der Sprichwörter und Redensarten und deren zahlenmäßige Festlegung sollen im folgenden beachtet werden, sondern ihre Variationsformen. Dafür ist der Sammlungsansatz Wanders, ergänzt um die von Röhrich gebotenen Beispiele, der eigentliche Ausgangspunkt der Untersuchung. Aufgestellt werden soll eine Typologie, die nicht an den inhaltlichen oder formalen Eigenheiten der sprachlichen Äußerungen festzumachen ist, sondern an den allgemeinen – konkreten oder übertragenen – Erscheinungsformen der Sonne als Kernstück der bildlichen Aussage, die einem Sprichwort oder einer Redensart zugrunde liegt.

   Da Sprichwörter und Redensarten nur einen Teil eines umfassenden Volkswissens und Aberglaubens um die Sonne darstellen, ist eine Verknüpfung mit solchen Glaubensvorstellungen und Bräuchen unumgänglich. Anhand von Zeugnissen eines heidnisch geprägten Sonnenkults können auch die parömiologischen Redeweisen als Restformen kultischer Lebensart und -weisheit betrachtet werden, da auch ihre Formelhaftigkeit eine Annäherung an andere Gattungen dieser naturreligiös bestimmten Gedankenwelt erlaubt.

   Der Himmelskörper, dem vom menschlichen Wertempfinden trotz offensichtlicher Hörigkeit zu zyklischen Naturgesetzen in seiner Einmaligkeit die zentrale Stellung zugedacht wurde, und das noch zu einer Zeit, in der das ptolemäische Weltbild dominant war, verdankt diese Sonderstellung der allgemeinen Annahme, dass – obzwar grammatisch der Plural auch zulässig ist – unter den Gestirnen eigentlich nur eine Sonne bestehe. Dieser Voraussetzung entsprechend, wurde auch in der christlichen symbolischen Weltordnung die Rolle der Sonne allegorisch auf Gott, den Gottessohn Jesus[1] und die Gottesmutter Maria[2] übertragen. Ermöglicht wurden diese Schwankungen auch durch die zeitweilig von maskulin zu feminin variierende Artikelsetzung.[3]

   Doch sind die gängigen Vorstellungen über die Sonne noch der vorchristlichen Zeit zu verdanken. Kultische Handlungen, die zu bestimmten Abschnitten des Sonnenlaufs vollzogen werden (Sonnenaufgang, Mittag oder Sonnenuntergang), machen sich die heilende oder die zerstörende Kraft des brennenden Himmelskörpers zu nutze. Schon frühe germanische Textquellen weisen auf die anthropomorphe Gestalt der Sonne hin, die aktiv in das Geschehen eingreift und dessen Verlauf mitbestimmt (so in der Edda); ihre Zerstörung geht mit dem Weltuntergang einher.

   Die Sonnenanbetung, deren Wurzeln im Mittelalter und in der Neuzeit schwer aus dem germanischen Glauben abzuleiten sind, bleibt trotz alledem eine Konstante des menschlichen Naturglaubens.[4]

   Sowohl Sprichwörter als auch sprichwörtliche Redensarten sind Gebrauchsformen bildlicher Rede, die durch die häufige Einsetzung sprachlich genormt wurden. Beiden ist eine gewisse Formelhaftigkeit eigen, die sich syntaktisch in vorgeprägten Sätzen (bei Sprichwörtern) oder verbalen Ausdrücken (im Falle der Redewendungen) niederschlägt.

   Der wiederholte Gebrauch dieser Exempel hat dazu geführt, dass bestimmte Stilzüge ausgeprägt wurden, die für jeden Benutzer unzweideutig die eine oder die andere der beiden Äußerungsmöglichkeiten ausmachen. So kennt das Sprichwort den endreimenden Zweizeiler („Wer ohne Sonne muss sein, der nimmt fürlieb des Mondes Schein“) oder den binnenreimenden Einzeiler („Sonne und Regen von Gottes Wegen“). Weitere Reimformen sind Pausenreim („Die Sonne fragt nicht, was der Blinde von ihr spricht“) und Stabreim („Sonne und Salz kann man nicht entbehren“). Ein beliebtes syntaktisches Stilmittel ist der Parallelismus („Die Sonne, welche den König bescheint, wärmt auch den Bettler“), oft auch als Antithese formuliert („Dem einen scheint die Sonne, dem anderen will nicht einmal der Mond scheinen“).

   Die sprichwörtliche Redensart (auch idiomatische Redewendung genannt) zeichnet sich durch Zwillingsformeln aus, deren Glieder nach ihrer steigenden Bedeutung angeordnet sind („Sonne und Mond“, „bei Sonne und Mond speisen“). Auch hier ist der Stabreim geläufig („zwei Sonnen sehen“).[5]

   Beide Gattungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Situation kommentierend oder wertend beleuchten. Sprichwörter erheben den Anspruch, eine partiell gültige Lebensweisheit zu formulieren, die aus früheren, ähnlich gearteten Umständen gewonnen wurde und nun dazu dient, diese Umstände wieder aufzurufen, um sie als exemplarisch für die neue Lage vorzugeben. Dadurch wird eine umständliche Neuerzählung vermieden, denn die Sprichwörter gehen von allgemein bekannten Bildern aus, die aus der ursprünglichen narrativen Abfolge abstrahiert wurden. Dieser evozierende Charakter bringt Sprichwörter und Redensarten anderen Formen des Volkslebens nahe. Ähnlich den Zaubersprüchen oder den christlichen Segen, die ebenfalls festgesetzte Wortfügungen benutzen, bauen sie auf die magische Kraft des Wortes. Doch ist der öffentliche Zugang zu dem Sprichwortgut dank des häufigen Zitierens nicht nur gesichert, sondern auch erwünscht, während die magisch-inkantatorischen Sprüche nur einem kleinen Kreis von praktizierenden, innerhalb oder außerhalb der Gemeinde stehenden Menschen (oft Frauen) vorbestimmt sind.[6] Zugrunde liegt diesen verschiedenen Verwendungsweisen der Worte eine Denkart, die Kirchgässner zusammenfasst:

Das Wort speichert Erkenntnisse, Ahnungen, Erfahrungen, Machtansprüche auf. Es ist ein Symbol des Lebens, ein Vorentwurf kommutativer Technik, Keim des Gesprächs mit dem Kosmos. Es wächst hinaus über bloße Reaktion und bloße Benennung, indem es zu Antwort und Frage wird. Es hält sich erwarteter Antwort oder Gegenfrage hin. Es wird zur Rede, zum Schibboleth der Gemeinschaft, zum Siegel und Faktor der Einheit unter solchen, die durch gemeinsames Geschick geeint sind. [...][7]

   Indem sie von einem gemeinsamen Bildergut ausgehen, erschaffen Sprichwörter und Redensarten gleichzeitig eine bestimmte Tradition für die Bildhaftigkeit der gesprochenen oder geschriebenen Rede. Bedeutungsgleiche Sprichwörter können sich in verschiedenen Sprachen unterschiedlicher Bilder bedienen („Unter der Sonne ist nichts beständig“, Plautus: „Ut sunt humana, nihil est perpetuum datum“; „Wem die Sonne scheint, der fragt nicht nach den Sternen“, „The moon’s not seen where the sun shines“). Sprichwörter fassen nicht nur die Geschichte zusammen, sie werten sie auch, in gutem oder in schlechtem Sinn. Das Thema der menschlichen Gleichheit wird z. B. in gegensätzlichen Sprichwörtern angegangen. Zwar heißt es einerseits: „Eine Sonne scheint uns allen“ bzw. „Die Sonne geht auf über Böse und Gute“, doch steht dem erfahrungsmäßig entgegen: „Den einen wärmt die Sonne, den anderen blendet sie“ oder, in kausaler Gleichheit: „Ein und dieselbe Sonne macht das Wachs warm und den Kot hart“.

   Sprichwörtliche Redensarten schöpfen ebenfalls aus einem bekannten, oft schon untergegangenen Bildungsvorrat, den sie durch ihre Einprägsamkeit im Bewusstsein der Sprecher, Hörer oder Leser wieder aufrufen. Im Gegensatz zu den Sprichwörtern enthalten sie keine klare Wertung der Situation, für die sie kommentierend eingesetzt werden. Dieselbe Redewendung kann, je nach Lage, sowohl befürwortend als auch missbilligend gebraucht werden.

   Damit stehen Sprichwörter und Redensarten in einer Tradition, die mit knappen sprachlichen Mitteln ein Maximum an Gelehrsamkeit in leicht fassbarer und mitteilungsfreundlichen Form auszudrücken versucht. Sie tragen gefestigte moralische Grundsätze von Generation zu Generation weiter und beleuchten dadurch auch den Wandel von – im allgemeinen konservativen - öffentlichen ethischen Ansprüchen.

   Es sind nicht wenige Sprichwörter und Redewendungen, die die Sonne in den formalen Kern ihrer Aussage stellen. Dass die Sonne als immer gegenwärtige Naturgröße auch in das Bildergut der Menschen eingegangen ist, verwundert auch aus diesem Grund nicht. Sie dient als Referenzgegenstand und somit als nicht veränderbares Bezugssystem, das über die Zeiten hinweg Gültigkeit besitzt.

   In Beziehung zu dem Fixstern treten menschliche Verhaltens- und Betrachtungsweisen. Dieser Faktor verändert die Relation und den einbezogenen Gegenstand „Sonne“: er wird anthropomorph umgestaltet. Der Sonne werden menschliche Handlungen und insbesondere ein menschliches Antlitz zugesprochen: „der Sonne die Augen ausstechen“. In einem anthropogenen Weltbild wird die Sonne das zyklopenhafte Auge der Welt: „Die Sonne ist der Welt Auge“. Auf diese Weise bestimmt nicht der Himmelskörper, sondern die menschliche Perspektive die Inhalte von Sprichwörtern und Redewendungen. Zwar gehen diese vom Naturhaften aus, doch interpretieren sie es aus einem betont menschlichen Blickpunkt, so dass nicht die Sonne über den Menschen scheint, sondern vielmehr diese sich die Sonne zum Untertan gemacht und sie in das ihnen eigene moralische Koordinatensystem eingeschrieben haben. Beherrscht wird dieses von dem Gegensatz Gut-Böse, der oft in das gleichzeitigen Bestehen der beiden Elemente mündet, so dass die Sprichwörter oftmals entgegengesetzte Erfahrungen postulieren, die als gleichberechtigt zu verstehen sind. H. Bächtold-Stäubli vermerkt im Vorspann zum Lexikonartikel „Sonne“:

Der deutsche Sonnenvolksglauben ist im ganzen merkwürdig zusammenhanglos. Ich erkläre diese Tatsache daraus, dass man die ungeheuere Vielfalt der menschlichen Tätigkeiten im Hause, auf dem Feld und im Leben überhaupt, ferner das Pflanzenreich und Tierreich mit der Sonne in Verbindung setzte, die als Beherrscherin des Lebens alles durchwaltete. Da aber der Mensch nicht von der Sonne aus, sondern von sich aus das Leben sieht, müssen diese Regeln und Anschauungen in Beziehung zur Sonne diese Vielfalt des Lebens widerspiegeln, wodurch eben jene Zusammenhanglosigkeit entsteht.[8]

   Die Sonne tritt in den Sprichwörtern und Redensarten als konkreter Gegenstand aus der die Menschen umgebenden Natur auf. Nicht allein in ihrer Gegenständlichkeit, sondern vielmehr in den guten oder schlechten Einwirkungen auf den Alltag wird sie in den beiden Gattungen bewertet.

   Die Verhaltensregeln für die Menschen werden nicht abstrakten Vorstellungen gemäß formuliert. Sie werden aus der Natur abgeleitet und mit ethischen oder  moralischen Gedanken angereichert. Diese Übertragung findet gleichzeitig auch in umgekehrter Richtung statt: Erfahrungen, die aufgrund einer langen Beobachtung menschlichen Benehmens gemacht wurden, werden ihrerseits Naturphänomenen „angedichtet“, aus denen wiederum die angeblichen Vorschläge für die gesellschaftlich normgerechte menschliche Existenz herausgefiltert werden. Die Natur ist der Vorwand für diesen gedanklichen Umweg, sie bestimmt ihn jedoch nur zum Teil.

   In diesem Sinn sind jene Sprichwörter zu verstehen, die in der Singularität der Sonne („Es gibt nur eine Sonne“) eine Berechtigung für (menschlichen) Ehrgeiz und Neid erkennen wollen: „Wenn zwei Sonnen am Himmel ständen, würde keine von ihnen scheinen wollen“, „Zwei Sonnen sind zuviel an einem Himmel“. Nicht die zwar seltene, doch reale Erscheinung dieser Dualität von Himmelskörpern steht dabei im Vordergrund, die mit apokalyptischen Glaubensvorstellungen in Verbindung gebracht wurde, sondern ein rein menschlicher Argwohn gegenüber der mit Vorbehalt betrachteten Gleichberechtigung zweier Persönlichkeiten, die sich nicht eindeutig in eine hierarchisch geeichte Werteskala einfügen lassen.

   Trotz ihrer Einmaligkeit ist die Sonne erfahrungsgemäß ebenfalls einer Reihe von Naturgesetzen hörig, die durch ihre Wiederholbarkeit auch diesen Himmelskörper zu einem relativen Wertmaßstab werden lassen; „Die Sonne geht überall des Morgens auf“ und „Die Sonne geht von selbst unter“ entspringen Beobachtungen, denen nicht widersprochen werden kann. In übertragenem Sinn empfehlen sie Gleichmut, rufen zu Hoffnung auf und entbehren auch nicht einer gewissen stoischen Skepsis (jeder Versuch, etwas in diesem Lauf zu ändern, muss scheitern). Andere Sprichwörter sollen dem Verzagten Mut einflößen, indem sie ebenfalls auf die Parallele mit der Sonne hinweisen: „Die Sonne geht auf, wenn man auch die Fenster zumauert“, „Die Sonne fragt nicht, was der Blinde von ihr spricht“. Mit der Redewendung „solange die Sonne scheint“ wird ein Zeitmaß angesprochen, das schon über die Spanne eines Tages hinausreicht, denn alle hier postulierten Erfahrungen erheben den Anspruch einer allgemeinen, über Generationen hinweg behaltenen Gültigkeit.

   Der Tag, als Arbeitseinheit verstanden, wird ebenfalls von der Präsenz der Sonne bestimmt: „Wer mit der Sonne aufsteht, dem geht sein Tagewerk frisch von statten“ und, dem gegenübergestellt: „Wer nicht mit der Sonne an die Arbeit geht, macht kein großes Tagewerk“. Die gesamte Tätigkeit des Menschen ist der Sonne als zeitliche Instanz ausgeliefert: „Wer mit der Sonne schlafen geht, muss auch mit der Sonne aufstehen“. Diesem Diktat zufolge wird jeder Arbeit, die nicht bei Tageslicht vonstatten geht, mit Misstrauen begegnet: „Wenn die Sonne geiht na Westen, sind die Loien (Faulen) die Besten“. In das Dunkel der Nacht verbannt der gesunde Bauern-/ Menschenverstand alles vermeintlich Böse. Dem entspricht wohl auch der zweifelhafte Ruhm jener Mitmenschen, die sich mit verpönten Tätigkeiten abgeben. Bezeichnenderweise sind das nicht nur Zauberer, die auch gefürchtet werden, sondern ebenfalls die abfällig belächelten Künstler.

   Als allgemeine Schicksalsbetrachtung gilt: „Die Sonne mag steigen, wie hoch sie will, sie muss doch wieder untergehen“. Aufstieg und Abstieg gehören zum menschlichen Leben, die Erkenntnis dieses Gesetzes schützt vor Enttäuschungen und warnt vor unzumutbaren Höhenflügen. Sprichwörter sollen als Bildungsgut der Allgemeinheit zugänglich sein. Sie bieten Anhaltspunkte für die Strukturierung des gesellschaftlichen Miteinander, in dem Außenseiter  keinen Platz finden. Man tröstet sich über diese Homogenisierung mit dem vielmals beobachteten Misserfolg des Individualisten, der im Volksmund deshalb mit „begründeter“ Abscheu begutachtet wird.

   Der reguläre Auf- und Abgang des Gestirnes dient nicht allein als Zeitmaß. Die Allgegenwart der Sonne lässt Schlüsse zu, die neben der vertikal-hierarchischen auch eine horizontal-geographische Denkstruktur durchscheinen lassen. Dabei dominiert zwar die Weite gegenüber der Enge, diese wird jedoch nicht übergangen: „Die Sonne meines Landes kenne ich am besten“, darf zum Beispiel ein Lokalpatriot verkünden, während ein herumfahrender Geselle bescheidener entgegnen kann: „Die Sonne scheint aller Orten“. „Unter der Sonne“ bleibt bis heute ein Ausdruck, der als „captatio benevolentiae“ zur Einführung einer mit allgemeinem Gültigkeitsanspruch versehenen Bemerkung dienen soll. Auch das barocke Vanitas-Lebensgefühl findet seinen Ausdruck mit Hilfe dieser Redensart: „Unter der Sonne ist nichts beständig“.

   Als verbales Requisit wird die Sonne bemüht, wenn über gesellschaftliche Verhältnisse oder Missstände räsoniert wird. Soziale Ungleichheit wird von der von Menschen nicht bezwingbaren Sonne wettgemacht: „Die Sonne scheint auch dem Ärmsten vor die Tür“, „Die Sonne, welche den König bescheint, wärmt auch den Bettler“, und humorvoll: „Wenn die Sonne unten ist, stehen alle Kühe im Schatten“. Moralische Differenzen fallen ebenfalls dem Gleichheitsdrang zum Opfer – „Die Sonne geht auf über Böse und Gute“ - und deuten auf eine Resignation hin, die einer fast religiösen Schicksalsergebenheit gleichkommt: „Die Sonne scheint für alle Leut’“.

   Ohne die Ursachen zu hinterfragen, werden auch Unterscheidungen als gegeben hingenommen, die durch Gegensatzpaare wie „Sonne“-„Mond“ oder „scheinen“-„blenden“ ihren Ausdruck finden: „Dem einen scheint die Sonne, dem anderen will nicht einmal der Mond scheinen“ bzw. „Den einen wärmt die Sonne, den anderen blendet sie“. Auch für diese Feststellungen ist die Sonne ein bloßer Vergleichsgegenstand. Eine aktive Rolle wird ihr in anderen Sprichwörtern zugeschrieben, die Differenzierungen nicht mehr kausal, sondern final angeben: „Ein und dieselbe Sonne macht das Wachs weich und den Kot hart“, „Wenn die Sonne auf einen Misthaufen scheint, so antwortet er mit Gestank“, „Die Sonne vergoldet viel Berge, aber es ist nicht in jedem Metall“.

   Als Teil der Natur kommt der Sonne die Rolle eines „pars pro toto“-Indikators zu, insbesondere wenn sie, allein oder im Zusammenhang mit anderen Erscheinungen, Schlüsse über das Wetter der zukünftigen Tage zulässt. Diese idiomatische Wettervorhersage äußert ihre weisen Deutungen in festen, oft auch gereimten Formeln, die als Bauernregeln bis heute gern aufgerufen werden. Sie sind der älteren Generation durch mündliche Weitergabe oder aus ländlichen Kalendern, der jüngeren bisweilen kaum noch bekannt.

   Zu diesen Wettergesetzen zählen Beobachtungen zum Kalenderjahr („Wenn die Sonne im Löwen geht, die große Hitz im Jahr anfäht“, „Der Sonne im August ist nicht zu trauen“), aber auch allgemeine Bemerkungen („Die heiße Sonne sticht nach einem Regen“, „Die Sonne schmilzt den Schnee und tut dem Reife weh“). Genaue Verhaltensregeln sind für den Bauern in Bezug zu bestimmten Jahrestagen, zumeist Feiertagen, festgelegt: „Scheint die Sonn’ am Christtag hell und klar, so hofft man ein fruchtbar Jahr“, „Scheint die Sonn’ am Jakobitag, so führt man Kälte halber große Klag’/ bringt ein harter Winter Plag’“, „Wenn die Sonn an Fastnacht scheint, so behalte, Bauer, den Lein im Sack“. Trotz der scheinbaren Distanz zum Geschehen, vor dem sie warnen, rütteln die Bauernregeln die Wachsamkeit der Zuhörer auf und spornen diese zu einem bestimmten Verhalten im Einklang mit den zu erwartenden Katastrophen oder erfolgreichen Ernten an.

   In ihren Auswirkungen wird die Sonne als dämonischer Faktor oder als positive Größe verstanden. Der Zwiespalt ihrer Wertung zeigt sich auch in diesem Fall. Dieselbe Eigenschaft kann, drastisch überhöht, schlimme Folgen bewirken, obwohl sie im Grunde für die Menschen Gutes bedeutet.

   Der Sonne verdanken die Menschen die Helligkeit des Tages und die damit verbundene klare Sicht auf die sie umgebenden Dinge: „etwas ist sonnenklar“ oder „Die Sonne bringt es an den Tag“ drückt ihre Gewissheit oder die Zuversicht auf ein ungetrübtes Urteilsvermögen aus. Da Urteile von einer Gruppe gefällt werden, die erwartet, dass sie auch ohne Widerspruch angenommen werden, ist jede Handlung, die diese Klarsicht nicht befürwortet, ein widersinniges Unterfangen, das sich bildlich als Bedrohung der Sonne äußert: „Wider die Sonne soll man nicht reden“, „Wer gegen die Sonne spuckt, dem fällt der Speichel ins Gesicht“. Eine weitere Erklärung für dieses Tabu lässt sich in den volkstümlichen Vorstellungen finden. Im allgemeinen sind die meisten Sprichwörter nicht religiös gefärbt. In diesem Fall führen sie ein Verbot weiter, das auch der christliche Volksglauben kennt (da die Sonne das Auge Gottes sei, dürfe man nicht unbestraft zu ihr hinaufschauen)[9].

   Doch dieses Licht kann für die Lebewesen auch schädlich sein. Der Sonne erbarmungslos ausgesetzt zu sein, bedeutet zeitlich verfrühtes Vergehen und Tod: „Was in der Sonne steht, zeitigt viel eher/ reift oder verdorrt“, „Die Sonne bringt Wärm’ und Licht, aber Schatten nicht“, „Die Sonne zwingt den Menschen mehr als der stärkste Wind“. Daraus wird gefolgert: „Man darf auch der Sonne nicht immer trauen“.

   Auch der Wärmequelle stehen die Menschen skeptisch gegenüber. Demjenigen, der gegen die Verhaltensregeln der Allgemeinheit verstoßen hat, wird gedroht: „Dich wird noch nach der Sonne frieren“. Aber die Sonne wird eher gefürchtet als erwünscht, insbesondere in ihrer feurigen Hypostase als „sol igneus“: „Je höher die Sonne, je heißer die Strahlen“, „Je höher Sonne, je kleiner Schatten“, „Je näher man der Sonne sitzt, je eher man schwitzt“. Die unangenehmen Nebenwirkungen, die die Gegenwart dieses Himmelskörpers, insbesondere während des Höchststandes, für die Menschen hat, haben diese zu einer Bewertung veranlasst, die vorsichtig oder, in einigen Fällen, ausdrücklich negativ ist. Diese Einschätzung vollzieht sich sprachlich mit Hilfe einer beobachteten Naturerscheinung, der Sonnenflecken. „Flecken“ werden, angesichts des Sonderstatus, den dieser Stern in der Natur genießt, als „Makel“ ausgelegt: „Die Sonne ist nicht ohne Flecken, kein Schiff so leicht ohne Lecken“, „Auch die Sonne hat ihre Flecken“. In manchen Fällen ist der Schatten, den sie bewirkt, ein sichtbares Zeichen ihres Statusverlustes: „Keine Sonne ohne Schatten“ oder, mit Einschränkung: „Die Sonne hat auch ihren Schatten, aber desto höher sie steigt, desto kleiner wird er“.

   Selbst das blendende Licht der Sonne bleibt für die Menschen nicht die einzige Möglichkeit, sich im Alltag zurecht zu finden, auch wenn sie diesem einen natürlichen Vorrang gewähren. Da vor den gleißenden Strahlen gewarnt wird, kann die Sonne ihre Spitzenstellung nur über Vergleiche mit anderen Lichtquellen zurückgewinnen, aus denen sie eindeutig als besser hervorgeht.

   Auch ohne die wissenschaftliche Kenntnis um die realen Bezüge zwischen Mond- und Sonnenlicht ist allein die polare Stellung der beiden Himmelskörper im Verhältnis von Nacht und Tag ausschlaggebend für eine Parallelitätsbeziehung, die der Sonne naturgemäß den Vorrang lässt. Durch diese Unterstreichung wird die erneute Zuwendung zur Sonne und die Abkehr vom Mond, die auch in der Beurteilung der menschlichen Tätigkeiten zugunsten des Sonnenlichts ausgefallen war, hervorgehoben. „Die Sonne bedarf der Hülfe des Mondes nicht“, lautet apodiktisch ein Sprichwort. Andere schweifen in der Formulierung etwas stärker aus, kommen aber zum selben logischen Ergebnis: sie erklären den Unterschied durch das natürliche Verhältnis von Tag und Nacht - „Wenn die Sonne scheint, erlischt der Mond“- oder mahnen zu empfehlenswerten Handlungen: „Will dir die Sonne gnädig sein, so achte nicht des Mondes Schein“.

   In der moralisch-ethischen Einschätzung von Tag und Nacht sind die naturgemäßen Attribute der Nacht ebenfalls pejorativ besetzt. Außer dem Mond sind es noch die Sterne, die einem Vergleich mit der Sonne nicht standhalten können. In der logischen Konditionalfolge – „Wenn die Sonne am Himmel steht, sieht man die Sterne nicht“ – verlieren die Sterne, trotz der Mehrzahl, ihre Stellung an die Sonne. Andere Sprichwörter betonen den menschlichen Blickpunkt, den sie hinter unpräzisen Indefinitpronomina tarnen: „So lange als einem die Sonne scheint, kann man der Stern’ wohl entraten“, wobei erklärend ein hypothetischer Rollentausch vorgenommen wird, der die Absage deutlicher machen soll: „Man muss von der Sonne nicht verlangen, dass sie flimmere, und von den Sternen, dass sie strahlen“. Erst in diesem Zusammenhang wird als oberste Instanz Gott in seiner Eigenschaft als Schöpfer erwähnt, damit das Sprichwort die von ihm geschaffene Weltordnung mit Nachdruck gut zu heißen vermag: „Was die Sonne tun kann, überlässt Gott nicht den Sternen“.

   Ein Sprichworttypus widersetzt sich diesen Erfahrungen und empfiehlt einen bescheidenen Standard für den Alltag: „Wer ohne Sonne muss sein, der nehme in acht den Sternenschein/ der nimmt fürlieb des Mondes Schein“. Dadurch werden die früheren Aussagen relativiert, und das dominante Bild der Sonne verliert an Gewalt über die Menschen.

   Dieser Verlust setzt sich fort in anderen Sprichwörtern. Im Verhältnis zu schwächeren Gegenfiguren konnte die Sonne ihre Position verstärken. Nun muss sie ironischerweise auch den kürzeren ziehen, und das vor lächerlichen Naturerscheinungen. „Auch die Sonne kann nicht leuchten, wenn sie durch eine Wolke bedeckt wird“, schränkt ein Sprichwort ihre Alleinherrschaft über den Tageshimmel ein. Selbst zum Höchstpunkt droht diese Ursache: „Wenn die Sonne am hellsten scheint, tritt eine Wolke hervor“. Fortgesetzt wird in diesen Sprichwörtern die zweideutige Betrachtung der Sonne, die immer wieder in der menschlichen Vorstellungswelt auch Beschneidungen ihrer leuchtenden Rolle erfahren muss.

   In Beziehung zu künstlichen Lichtquellen behält die Sonne jedoch die bessere Stelle: „Wenn die Sonne scheint, bedarf man der Lampe nicht/ braucht man keine Laterne/ leuchtet eine Fackel nicht“. Auch diese Gegenstände sind eher bei Nacht gebräuchlich, so dass ihre Herabsetzung eine weitere Verneinung der Nacht bedeutet.

   Die metaphorische Gleichsetzung der Sonne mit der Vernunft, die auch in anderen Sprichwörtern Eingang gefunden hat, wird im Gegensatzpaar „Sonne“-„Irrlicht“ fortgesetzt: „Wo die Sonne scheint, da ist’s um die Irrlichter geschehen“. Das unerwartete „wo“ anstatt des „wenn“ (das einen logischen gegenseitigen Ausschluss bedeutet hätte, in dem „Irrlicht“ in eigentlichem Sinne zu verstehen gewesen wäre) verschiebt den Sinn des Sprichworts aus dem konkreten Bereich in den abstrakten, so dass eine Bejahung der Rationalität mitgeführt wird.

   Da sie auf menschliche Erfahrungen zurückgreifen, die nicht allein im  (verpönten) kontemplativen Dasein gewonnen werden können, sind viele Sprichwörter an bestimmte Tätigkeitsbereiche gebunden. Nicht alle davon sind heute geläufig, sie werden in Redewendungen und Sprichwörtern „konserviert“.

   Nicht selten wird dieselbe Eigenschaft der Sonne unterschiedlich eingeschätzt. Ein Krieger kennt den Nachteil, den eine ungünstige Stellung zum Licht bringen kann: „die Sonne gegen sich haben“ ist eine schicksalhafte Position auf dem Schlachtfeld, während „Sonne und Wind im Rücken haben“ den Kampf zugunsten des Betroffenen entscheiden kann. Die Volksmedizin hingegen weiß nur von der guten Einwirkung des Sonnenlichts zu sprechen: „Wo die Sonne, kein Arzt, wo keine Sonne, da der Arzt“, „Wo die Sonne hineinkommt, kommt der Arzt nicht hinein“. Der Sonnenuntergang bedeutet in der Rechtssprechung die Aufhebung einer Strafe: „Wenn die Sonne unten ist, tut man den Bann auf“.

   Nicht selten werden die Erfahrungen, die in feststehenden Formeln ausgedrückt sind, auch ironisch, oft witzig, manchmal auch mit beißendem Humor geäußert. Damit kann ein Tatbestand euphemistisch verhüllt oder, im Gegenteil, bloßgestellt werden.

   Ironisch paraphrasiert ein Sprichwort den bekannten Ausspruch Philipp des II., der die Größe seines Staates daran ermessen wollte, dass die Sonne in ihrem Tageslauf sein Reich nicht erfassen konnte. „Die Sonne geht in seinem Staat nicht auf“ ist dagegen eine bildhafte Darstellung von Armut, die sich hinter livresken Anspielungen verhüllt. Auch freiwilliges Hungern (Fasten) greift auf ähnliche Bilder zurück: „bei Sonne und Mond speisen“, die sie zudem in eine gehobene Ausdrucksweise kleidet.

   Armut ist eine beschämende Tatsache, die man gern indirekt zu verstehen gibt: „sich die Sonne in den Magen scheinen lassen“, „Es ist ihm die Sonne eher im Haus denn das Brot“. Besonders das Laster der Trunkenheit erfreut sich durch surreale Bilder einer idiomatischen Fixierung: „zwei Sonnen sehen“, „die Sonne für einen Dudelsack halten“. Auch Freiheitsentzug bringt ungewöhnliche Perspektiven mit sich: „die Sonne viereckig sehen“.

   Bis zum beißenden Humor übersteigern Sprichwörter Handlungen, die sie als widersinnig ansehen: „Die Sonne schnauzen und ein altes Weib bessern, sind zwei vergebene Dinge“, oder, in wirkungsvoller Steigerung: „Die Sonne, die sehr früh brennt, eine Frau, die lateinisch redet und ein mit Wein aufgezogenes Kind nehmen kein gutes Ende“. Absurdität dominiert in jenen Sprichwörtern, die vor einem Widerspruch der Sonne gegenüber warnen wollen: „der Sonne Licht zuführen“, „der Sonne ein Licht anzünden“, „der Sonne das Licht abzwingen wollen“ oder „die Sonne aufhalten (wollen)“ sind Schildbürgerstreiche, die es zu vermeiden gilt.

   Humorvoll werden ungewöhnliche Naturerscheinungen erläutert. Regen bei Sonnenschein erfreut sich einer großen Bandbreite von etiologischen Sprichwörtern: „Wenn die Sonn scheinet und zugleich regnet, so ist in der Hölle Kirchweih“, „Wenn es bei Sonnenschein regnet, buttern die Hexen/ hat der Teufel seine Großmutter auf der Bleiche/ so schlägt der Teufel seine Großmutter, er lacht und sie weint/ so kommt ein Schneider in den Himmel“. Unpassende Zuordnungen von Gestalten und Handlungen sorgen für den Lacheffekt, der die gebotenen Erklärungen preisgibt.

   In Sprichwörtern und Redewendungen werden Erfahrungen zusammengefasst, die aus einer prägnant anthropozentrischen Denkweise auf Naturerscheinungen übertragen werden, um diese als beispielhaft darstellen zu können. Die Himmelskörper, insbesondere die Sonne, verkörpern dabei den dinglichen Vorwand, der die menschlichen Erfahrungen als exemplarisch darstellen soll. Die nicht selten ironisch gebrochene Distanz zum vermeintlichen Gegenstand verdeutlicht diese Relativierung der Perspektive und ermöglicht den beiden Gattungen neben der apodiktischen auch eine humorvolle Formulierungsweise.


Literatur:

1.     Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.). Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Bd. VIII. Berlin/ Leipzig 1936/ 37. [= HWA].

2.     Grimm, Jacob / Grimm, Wilhelm. Deutsches Wörterbuch. Bd. X. Leipzig 1965.

3.     Hampp, Irmgard. Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde. Stuttgart 1961.

4.     Kirchgässner, Alfons. Die mächtigen Zeichen. Ursprünge, Formen und Gesetze des Kultes. Basel/ Freiburg/ Wien 1959.

5.     Megenberg, Konrad von. Das Buch der Natur. Die erste Naturgeschichte in deutscher Sprache. Hrsg. von Franz Pfeiffer (Reprograf. Nachdr. der Ausg. Stuttgart 1861). Hildesheim 1962.

6.     Röhrich, Lutz / Mieder, Wolfgang. Sprichwort. Stuttgart 1977.

7.     Röhrich, Lutz. Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. Freiburg/ Basel/ Wien 1977.

8.     Röhrich, Lutz. Das große Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. Bd. 3. Freiburg/ Basel/ Wien 1992.

9.     Wander, Karl Friedrich Wilhelm. Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Bd. 4. Darmstadt 1964.

10.  Zemon Davis, Natalie. „Spruchweisheiten und populäre Irrlehren“. In: Dülmen, Richard van / Schindler, Norbert (Hg). Volkskultur. Zur Wiederentdeckung des vergessenen Alltags (16.-20. Jh.). Frankfurt am Main 1984. S. 78-116.


[1] Grimm: 1622f.

[2] Megenberg: 58ff.

[3] Grimm: 1590-92.

[4] HWA:32-56.

[5] Röhrich/ Mieder: 1-3, 52-64; Röhrich 1973: 9-34.

[6] Hampp: 23-26.

[7] Kirchgässner: 265

[8] HWA: 32.

[9] HWA: 61.

 

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