Home | BAC/Teze | Biblioteca | Jobs | Referate | Horoscop | Muzica | Dex | Games | Barbie

 

Search!

     

 

Index | Forum | E-mail

   

 Bine ati venit in sectiunea dedicata limbii si literaturii germane. In aceasta sectiune veti avea posibilitatea sa descoperiti multe lucruri utile care speram sa va ajute la cursuri. Willkommen bei ScoalaOnline!

 

 
 
 
 
 + Click:  Grupuri | Newsletter | Portal | Ziare,Radio/TV | Forum discutii | Premii de excelenta | Europa

 

 

 

Zuruck zum index

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 6. Jg., 1-2 (11-12) / 1997, S. 150-152

 


 


MODERNE ZÜGE IM SCHAFFEN WILHELM RAABES

Gabriele Gerota-Varo



Es ist schon verwunderlich, wie lange Wilhelm Raabe kontrovers verstanden wurde, wie lange er selber gegen den „Widerstand der stumpfen Welt“ - wie Raabe dies ausdrückte - hat kämpfen müssen, wie sehr ihm auch heute das angemessene Verständnis versagt wird. Es ist aber tröstlich zu beobachten, daß die Zeit nicht gegen Raabe, sondern für Raabe arbeitet.“ Raabes Stern ist (eben) im Steigen“, um mit den Worten Helmar Helmers zu sprechen.

Daß dem so ist, bezeugt die Raabe-Renaissance, die wir zur Zeit erleben. Die wiederum basiert zum großen Teil auf einigen zukunftweisenden Motiven und den durchaus modernen Gestaltungsstrukturen. Diese herauszuschälen und zu verdeutlichen, fällt nicht allzu schwer, weil grundlegende literarkritische Forschungen diesbezüglich bereits geleistet worden sind. Barker Fairley vergleicht Raabe mit Proust, Conrad und Schnitzler, und in dieselbe Kerbe schlägt auch Volkmar Sander, wobei der letztere noch dezidiertere Worte findet, nämlich:

Raabes Werk gehört zweifellos eher in die Nachbarschaft von Joseph Conrad, Melville, James Joyce und Thomas Mann als in die seiner deutschen Zeitgenossen Stifter, Storm, Freytag, Fontane. In dem Bestreben, Weltliteratur statt Stammeskunde zu betreiben, dem die Literaturkritik in steigendem Maße sich zuwendet, scheint es daher an der Zeit, das über die nationalen Grenzen des Deutschsprachigen Hinausgreifende im Werk Raabes zu erkennen.

Und doch hat man mit Recht behauptet, Raabe sei der Tradition des deutschen Entwicklungs- und Bildungsromans verpflichtet gewesen, in welchem die weltanschauliche Auseinandersetzung des Individuums mit den Existenzfragen vorherrscht. Die Gesellschaft bietet lediglich die Folie, den Hintergrund. Das heißt aber nicht, daß sich die Helden Raabes schwerelos im Kosmos bewegen, sie sind sicherlich bewußt geschichtsgebunden. Man denke an die Stellungnahme des Hans Unwirrsch im Hungerpastor zugunsten der streikenden Arbeiter gegen die unmenschliche Behandlung ihrer Ausbeuter am Anfang des 19. Jahrhunderts. Auch die schicksalsbestimmende, sozialkritische Rede Leonhard Hagebuchers in Abu Telfan zielt auf eine ganz bestimmte Gesellschaft, nämlich auf die kleine Residenz der Kleinstaaterei, ja die ganze Geschichte Deutschlands im 19. Jahrhundert läßt sich in Raabes Romanen verfolgen.

Und trotzdem: “Ein Durchbruch zur Welt... vollzieht sich bei Raabe doch wohl nicht. Die individual-ethische Problematik wird immer den Vorrang behalten vor den politischen und sozialen“, ist die Meinung von Siegfried Hajek und mit ihr gehe ich konform. Die politische und soziale Welt ist für Raabe die Weltlichkeit schlechthin, er nennt sie das „Säkulum“, und dieses ist der Gegenpol zum „inneren Reich“ der wertvollen Raabeschen Figuren, welche zeitlose Lebenswerte verkörpern. „Meister Autor“ oder Heinrich Schaumann im Stopfkuchen lösen sich von der Gesellschaft heraus, oder gehen zugrunde wie Tonie Häußler im Schüdderump, oder Andres Velten in den Akten des Vogelsangs. Dadurch wird die Kontrapunktik Individuum - Gesellschaft sehr modern und ausgeprägt herausgestellt.

Der Roman, der offenkundig Stellung gegen die Scheinwerte der Welt, also gegen das „Säkulum“ bezieht, ist der Roman Unruhige Gäste - ein Roman aus dem Säkulum.

In diesem Roman finden wir eine symbolträchtige Szene, welche die Einsamkeit und Fremdheit der Menschen in der Welt klar vergegenständlicht: Phöbe und Spörenwagen sind einander freund und seelenverwandt, sie eilen durch den Wind, Regen und Schnee zu ihrem Hause. Sie denken gerade aneinander und suchen sich, doch in dem Dunkeln können sie sich nicht erkennen, jeder geht eben „auf der anderen Seite der Dorfstaße.“ Um das Symbol noch durchsichtiger zu gestalten, läßt Raabe Spörenwagen folgende Gedankengänge erwägen:

Was wissen Bruder und Schwester, Mutter und Kind, Mann und Frau voneinander? In einer Welt, wo von Anfang an so ein Unterschied gesetzt ist, wie zwischen meinem Fräulein - Fräulein Phöbe und dem Räkel, dem Herrn Bielow ... und uns allen anderen! Und es ist doch die Welt, von der geschrieben steht: ’Es ist nicht gut, daß der Mensch in ihr allein lebe und bleibe.’

Doch in der Welt Raabes leben und bleiben alle Menschen allein, und diese Einstellung und Motivik sind m.E. eine Vorwegnahme des modernen Gefühls der Einsamkeit, Fremdheit und Heimatlosigkeit in einer absurden Welt.

Dieser Gedanke hatte sich schon im Schüdderump geregt, wo Raabe die zarte Tonie Häußler den ‘horror vacui’ fühlen läßt. „Ich bin bald zum Bewußtsein meiner selbst erwacht“, erzählt Tonie am Ende ihres kurzen Lebens, „und habe in allem Sonnenschein meiner Kindheit die dunkle Hand gesehen, welche mir meinen Weg anweist, und der ging abseits aller anderen Wege... Es ist doch mein einziges Glück, daß ich eine Fremde in der Welt bin.“ Man meint in Tonie eine jüngere Schwester des Fremden, des L’étranger aus dem gleichnamigen Roman von Camus zu erkennen, oder in den Gedankengängen Spörenwagens die Stimme Eugène Ionescos zu hören.
Die einzelnen Töne im Werke Raabes schwellen im 20. Jahrhundert zum vollen Akkord an und werden zu seiner eigentlichen Dichtungsproblematik.

Was jedoch bei Raabe die Absurdität des Lebens abschwächt, ist der Gedanke, daß es trotz aller tragischen Ungereimtheiten im Leben, eine höhere Instanz gibt, aus deren Sicht das Leben sinnvoll erscheint; von da leitet sich die abgeklärte Lebenszuversicht seines Spätwerks her. Auch wenn Raabe Dr. Feyerabend - homo nominis - im letzten Romanfragment zu seinem Nachfolger im Amt sagen läßt: “Die Welträtselnuß war es noch nicht, die durch ihre Vermittlung ihr Innerstes herausgab, lieber Kollege,“ auch wenn die letzte Erkenntnis, die uns Raabe bildhaft hinterläßt, nichts als der Anblick eines Schalenhaufens menschlicher Erwartungen ist, so endet sein Werk doch mit einer grandiosen, elementaren, naturhaften Freude am Leben, am gegenwärtigen Tag, der ja ein Teil des großen Weltwunders ist, dessen Raabe nun mit Verzückung gewahr wird. „Ich möchte wirklich noch einmal dabei sein beim Kinderspiel der Erde“, gesteht Dr. Feyerabend nun doch.

Es ist uns wichtig, jetzt auf einige moderne Gestaltungsprinzipien Raabes hinzuweisen, die zum Gegenstand unzähliger Studien geworden sind, ist es letztlich doch die Form vor allen anderen Dingen, die zu der-zeitigen Raabe-Renaissance geführt hat.

Es ist bekannt, daß es Raabe in seinen Romanen weniger um geschickte Handlungsverknüpfungen oder komplexe Charaktere ging, als vielmehr um die existentiellen Probleme, die sie bedrängten, und die er zur Darstellung bringen wollte. Dazu reichte die plastische Darstellungsweise nicht aus. Die Meinungsaussage, die Verfechtungen von Gesinnungen wurde der dichterische Boden, auf den er seine Gestalten immer wieder stellte. Davon leitet sich das stete Auftreten von antithetischen Heldenpaaren her: Hans Unwirrsch und Moses Freudenstein in Der Hungerpastor, Tonie Häußler und der Junker Hennig in Der Schüdderump, Phöbe und Veit von Bielow in Unruhige Gäste, Stopfkuchen und Eduard, Velten und Karl Krumhardt in den Akten des Vogelsangs, um nur die wichtigsten zu nennen. An ihren antithetischen Verhaltensweisen und konträren Mentalitäten entzündet sich nämlich die Kontrapunktik.

Der Roman Raabes ist eben auf das intellektuelle Austragen von Weltansichten und Verhaltensweisen angelegt. Seine Charaktere sind deshalb vor allem die Verkörperung einer Weltansicht, einer Gesinnung, einer Verhaltensweise, manchmal eines großen Gefühls, nie werden sie aber in ihrem inneren Werdegang umstandsgetreu geschildert. Es interessierte eben nicht das Werden, die Ereignisse, die erklären, warum der gedichtete Mensch das geworden ist, was er ist, sondern die Idee, die der Charakter von Anfang an verkörpert. Diese vergeistigte, abstrakte Gestaltung der Personen, die fast keine innere Wandlung durchmachen, sondern statisch und sich selber getreu stets nur eine einzige Seite dem Leser zugewandt halten, ist eine Eigenart Raabes. Im Alterswerk entstehen allerdings unverwechselbare, prägnant durchgezeichnete Einzelporträts, deren Sprache und Bewegungen ihnen auf den Leib zugeschnitten sind.

In der weitgehend statischen Darstellungsweise Raabes schlummert m.E. das künftige expressionistische Gestaltungsprinzip, was die moderne Fachkritik zum Teil hat auch einsichtig machen können. Es ist ihr auch nicht schwergefallen, angesichts der Tatsache, daß in der Dichtung des 20. Jahrhunderts das Gegenständliche zurücktritt und sich auflöst zugunsten der Abstraktion und der erdachten Konstruktion. Abstraktionen und Konstruktionen haben es aber an sich, daß sie den Leser ernüchtern, ihn nicht am dichterischen Geschehen rückhaltlos teilhaben lassen. Diesen charakteristischen Zug der Moderne kann der Leser mühelos in Raabes Dichtkunst vorfinden: der Leser wird durch häufige Reflexionen des Autors desillusioniert, das Gefühl wird ins Zerebrale übergeleitet.

Raabe hat viele Techniken angewandt, um diesen Verfremdungseffekt zu erzielen. Erinnern wir uns doch an die lässige Art, in der Stopfkuchen ganz nebenbei erwähnt, er kenne den Mörder Kienbaums, wohlwissend, daß dieser Mord Tinchens Leben aus seinen Bahnen geschleudert hat. Tinchen und Eduard warten angespannt auf die Offenbarung des Namens. Doch damit läßt sich Stopfkuchen Zeit. „Herze, schenk mir noch eine Tasse Kaffee ein und gib Eduard auch eine... Welch ein wundervoller Tag heute... So, noch ein Stück Zucker...“ Die Erwartungen des Lesers werden hingehalten, sein Interesse am Geschehen zerredet, seine Einfühlung in das Geschehen wird durch viele retardierende Einschübe zunichte gemacht. Dafür werden ihm neue Kategorien geboten, mit denen er sich nun auseinandersetzen muß. In diesem Fall zwingt Stopfkuchen den Leser, seinem eigenen Gedankengang zu folgen,der außerhalb der gängigen Denkweise liegt und sich schließlich als das Eigentliche und Wesentliche im Buche erweist.

Ein weiteres Strukturelement kann bei Raabe dieselbe Verfremdung bewirken: es ist die Erzählhaltung in ihrer auffälligen Modernität und Raffinesse. Die Spiegelung der Welt im Bewußtsein des Erzählers und seiner Gestalten ist die durchgehende Erzählstruktur bei Raabe. Die vielen Erzähler, die in keiner Weise mit dem Autor gleichzusetzen sind, auch wenn sie in der Ich-Form erzählen, sind konstitutive Elemente des Romans, sie gehören zum Spiel. So kommt es, daß das Buch häufig auch noch die Kommentare dieser Erzähler kommentiert.
Wenn diese Erzähler sich auch suverän geben und sich deshalb die Freiheit herausnehmen, den pragmatischen Nexus zu durchbrechen und so zu relativieren, so entsteht doch noch eine perspektivische Brechung, die in der oft verwendeten Erinnerungstechnik noch deutlicher zur Geltung kommt. Was wäre Stopfkuchen ohne Eduard und die Erinnerung an ihn? Vor dessen Lebensvorstellungen und - werten kann er sich doch erst abheben! Und wie wäre die rätselhafte Gestalt Veltens einzufangen gewesen, wenn nicht im Schnittpunkt der verschiedenen Betrachtungsperspektiven?

Noch weiter entwickelt wird der Perspektivenwechsel in dem Roman Drei Federn, in dem dieselbe Erzählung von drei verschiedenen Figuren zu drei verschiedenen Zeitpunkten niedergeschrieben wird. Die Wirklichkeitserfassung bleibt vom „point de vue“ dessen abhängig, der erlebt und erzählt. Diese Aufspaltung des Erzählers in mehrere Figuren ist eine weitere Vorwegnahme der Moderne, eine historische Vorform jener Strukturen, die dem Leser des 20. Jahrhunderts so geläufig geworden sind.

Nicht minder modern verfährt Raabe in seinem letzten Roman Altershausen, wo die Erzählung der Er-Form unvermittelt und kurz durch ein Geständnis unterbrochen wird: „...der Jubelgreis bin ich nun, der Schreiber dieser Blätter.“ Sofort fällt die Erzählung in die ursprüngliche Er-Form zurück, doch dann wird der Leser im unklaren gelassen, ob der Held und der Erzähler ein und dieselbe Person ist. Vermutlich war es wieder ein Versuch Raabes, eine Bewußtseinsspaltung vorwegzunehmen, die in dieser Erzählung surrealistische Züge annimmt. Nirgendwo im 19. Jahrhundert finden sich solche experimentierenden Neuerungen in der Form des Romans.

Zu den weiteren Novitäten Raabes gehört die Zeitgestaltung, die Raabe meisterhaft zu handhaben versteht. Entgegen der herkömmlichen linearen Erzählweise des 19. Jahrhunderts durchbricht Raabe stets das Zeitkontinuum durch Vorgreifen und Vorausdeutungen, dann wieder durch Rückblenden, so daß Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sich durchschlingen, sich zusammenbündeln und sich dadurch fast gegenseitig aufheben. Diese Erzählform, die für Raabe charakteristisch werden sollte, hat er im Spätwerk verfeinert; da läßt er die Zeitstufen einander überschneiden, verwischt sogar deren Grenzen, so daß in einem einzigen Satz mehrere zeitliche Schichten angesprochen werden. So im Stopfkuchen, wo in einem Satz drei Zeitstufen präsent sind, nämlich die Erzählzeit, in der Eduard alles auf dem Schiff niederschreibt, dann die eigentliche Handlungszeit des Besuches von 24 Stunden und schließlich die Zeitebene der Erinnerungen an die dort verbrachte Kindheit. Die Vermischung der Zeitstufen bedeutet aber eine Relativierung des Zeitbegriffs, bewirkt eine Entwertung und Aufhebung seiner Valenzen. Dehalb gewinnt man so leicht den Eindruck, daß im Werk Raabes die Zeit stillsteht, daß der Handlung, die sich ja nur in der Zeit abspielt, keine besondere Bedeutung zuzumessen sei, wohl aber dem symbolhaften, übertatsächlichen Sinngehalt, den die Handlung in sich birgt.

Ein anderer Kunstbegriff Raabes ist die feine Differenzierung zwischen innerem und äußerem Abstand zum Geschehen, was dadurch zum Ausdruck kommt, daß weitentlegene Geschehnisse der Kindheit im Präsens erzählt werden, während die Erzählzeit im distanzierten Präteritum abgesponnen wird. Man denke an den Roman Alte Nester. Fest steht, „daß Raabes Modernität vor allem in seinen Bemühungen um eine persönliche Erzählform begründet ist“ (Klopfenstein), um eine Erzählform, in der viele moderne dichterische Züge des 20. Jahrhunderts wie Kri-stalle in einer gesättigten Lösung schlummern. Daß sie deshalb nicht mühelos erkannt worden sind, nimmt nicht wunder. „So wunderbare Bücher, wie Abu Telfan, Der Schüdderump, Die Akten des Vogelsangs, Der Dräumling und andere haben zehn, zwanzig und mehr Jahre gebraucht, ehe sie eine zweite Auflage erreichten“, erzählt Hermann Hesse. Und weiter urteilt Hesse wie folgt:

Es braucht freilich Hingabe, um diese herrlichen Bücher in ihrem vollen Wert zu erfassen und zu genießen. Sie geben sich nicht wohlfeil, weder der Snob noch der Philister kommt bei ihnen auf seine Rechnung.


Literatur:

1. Fairley, Barker, W. Raabe. Eine Deutung seiner Romane, München, 1961.

2. Hajek, Siegfried, Meister Autor, Sprachschichten und Motive, Jahrbuch der Raabe-Gesellschft, 1981.

3. Helmers, Hermann, Vorwort zur Anthologie Raabe in neuer Sicht, Stuttgart 1968.

4. Hesse, Hermann, Vorwort zu Raabe-Gedächtnisschrift, Leipzig 1931

5. Klopfenstein, Eduard, Erzähler und Leser bei Raabe, Bern 1969

6. Sander, Volkmar, Illusionszerstörung und Wirklichkeitserfassung im Roman Raabes, in: Deutsche Romantheorien, Frankfurt a.M. 1968

 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 6. Jg., 1-2 (11-12) / 1997, S. 150-152

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga

+ Asociatia Studentilor din Facultatea de Limbi Straine | Contact

 

Home | BAC/Teze | Biblioteca | Referate | Games | Horoscop | Muzica | Versuri | Limbi straine | DEX

Modele CV | Wallpaper | Download gratuit | JOB & CARIERA | Harti | Bancuri si perle | Jocuri Barbie

Iluzii optice | Romana | Geografie | Chimie | Biologie | Engleza | Psihologie | Economie | Istorie | Chat

 

Joburi Studenti JOB-Studenti.ro

Oportunitati si locuri de munca pentru studenti si tineri profesionisti - afla cele mai noi oferte de job!

Online StudentOnlineStudent.ro

Viata in campus: stiri, burse, cazari, cluburi, baluri ale bobocilor - afla totul despre viata in studentie!

Cariere si modele CVStudentCV.ro

Dezvoltare personala pentru tineri - investeste in tine si invata ponturi pentru succesul tau in cariera!

 

 > Contribuie la proiect - Trimite un articol scris de tine

Gazduit de eXtrem computers | Project Manager: Bogdan Gavrila (C)  

 

Toate Drepturile Rezervate - ScoalaOnline Romania