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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 6. Jg., 1-2 (11-12) / 1997, S. 201-204

 



MODERNE ANSÄTZE IN ADOLF MESCHENDÖRFERS ROMAN LEONORE

Petra Kory


Vorliegende Arbeit soll einen Versuch darstellen, jene Elemente des Romans von Meschendörfer in den Vordergrund zu rücken, die auf den heutigen Leser anziehend wirken und somit als “modern” eingestuft werden können. Die Arbeit versteht sich aber auch gleichzeitig als ein Vorschlag zur Interpretation im Rahmen eines Studenten-Seminars.

Bevor wir auf die modernen Elemente in Leonore eingehen, wäre es angebracht, kurz zusammenzufassen, was in der literarischen Kritik als modern angesehen wird.

Wenn Georg Scherg von der Modernität von Leonore spricht, so erwähnt er in erster Linie die Tatsache, daß Meschendörfer in diesem Roman, im Gegensatz zur traditionellen Romanprosa, keinen historischen Stoff behandelt, sondern, daß er sich mit der damaligen Gegenwart der siebenbürgisch-sächsischen Gesellschaft von Kronstadt beschäftigt. Im weiteren werden “die Phantasie der Gestaltung” (1), “ein Leser und Mitarbeiter dynamisierender Wille” und “die Schöpferkraft” des Autors als modern eingestuft. Eigenschaften, die Meschendörfer von der traditionellen Prosa unterscheiden, sind “Dynamik”, “Lebendigkeit”, “Tempo” (2). Ein Mittel der Moderne ist auch das Zuschneiden des Romans “auf äußerste Knappheit” (3).

Dieter Fuhrmann (4) spricht auch über die Modernität von Meschendörfers Leonore und nennt dabei das augenfälligste Merkmal des Romans und zwar, die Tatsache, daß die Zeitverhältnisse nicht von einem Kronstädter oder von einem Siebenbürger-Sachsen beurteilt werden, sondern von einem Weltreisenden, der von Wien nach Indien reist und eine Zwischenstation in Kronstadt einschaltet. Dadurch bemüht sich Meschendörfer um einen objektiven Standpunkt. Die Perspektive des Dr. Svend (der nicht zufällig gewählte Name spricht für die Begeisterung Meschendörfers für nordische und vor allem für dänische Gestalten) ist auch diejenige des jungen Meschendörfer, der in Budapest, Straßburg, Wien, Heidelberg und Berlin studiert hat und dort mit der “Problematik der Entwurzelung und des Zerfalls” (5), spezifisch für den Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert, bekannt geworden ist. Er versucht somit auch das siebenbürgisch-sächsische Zeitgeschehen in den europäischen Kontext einzugliedern. So wird “der Wertezerfall in den stillen Jahrzehnten vor dem ersten Weltkrieg” (6) zu einem zentralen Problem des Romans, das sich auf all seinen Ebenen widerspiegelt.

Bevor wir diesen Wertzerfall anhand des Romans zu verdeutlichen versuchen, wenden wir uns der Vielschichtigkeit des Romans zu, die eine andere moderne Charakteristik darstellt. Die Haupthandlung der Leonore beschäftigt sich mit einer Liebesgeschichte zwischen Leonore, Dr. Svend und dem Ingenieur. Es geht somit um eine Dreieckbeziehung wie auch in Goethes Leiden des jungen Werthers oder in Ingeborg Bachmanns Malina. In das Geschehen werden literaturtheoretische und philosophische Abhandlungen eingeschoben, so wie auch historische Exkurse. Auch der unmittelbaren Umwelt, dem Kleinstadtmilieu, wird Beachtung geschenkt. Auf all diesen Ebenen wird der Wertzerfall Anfang des 20. Jahrhunderts dargestellt, und zwar mit einer bitteren Ironie. Schon der erste Satz, der sich mit der Geschichte Kronstadts beschäftigt, lautet: “Drei Völker leben in ihren Mauern, die sich gegenseitig auffressen wollen. Das eine hat die Macht, das andere die Kraft und das dritte die Tradition. (7)” Als das dritte Volk werden die Siebenbürger Sachsen als “ein absterbendes Völkchen” (ebd.) identifiziert. Wenn man sich vergegenwärtigt, daß der Roman im Jahre 1905 spielt, als Siebenbürgen noch zur österreich-ungarischen Monarchie gehört hat, so kann man auch die anderen beiden Völker unterscheiden, und zwar die Ungarn, die die Macht hatten, und die Rumänen, deren Kraft erwähnt wird. An einer anderen Stelle spielt Dr. Svend auf die “jahrhundertelange Inzucht” (S. 64) an, die unter den Siebenbürger Sachsen herrscht. Er bezieht sich auf die biologische Degenerierung dieses Völkchens, wenn er schreibt:

Alle Familien sind hier miteinander verwandt, das Zweikindersystem herrscht wie bei allen alten, absterbenden Völkern.” Das Absterben der Siebenbürger Sachsen wird einerseits eben durch diese Degenerierung motiviert, anderseits aber durch “eine selbstsüchtige Geistesrichtung, die... sich schon in der unendlichen Zersplitterung und endlosen Parteikämpfen äußert. (S. 64)

Dr. Svend ändert aber seine ironische Einstellung dann, wenn er die Geschichte Kronstadts bis zu den Dakern zurückverfolgt, wenn er die Schwarze Kirche beschreibt, oder wenn er von den Rumänen spricht, deren Horatanz er ehrlich bewundert.

Auf der Ebene der Literaturtheorie und der Philospophie spricht Dr. Svend von der Romantik als Krankheit des Jahrhunderts, der sich niemand entziehen kann. Er unterscheidet zwei Kulturformen d.h. eine junge oder naturalistische und eine reife oder idealistische. Die Romantik wird als ein Zwischenglied des Idealismus und des Naturalismus gesehen. Ihr Inhalt nähert die Romantik dem Idealismus an, während ihre Form sie dem Naturalismus nähert. Daraus folgt ihre Zwiespältigkeit und innere Formlosigkeit, die der Zerrissenheit und Brüchigkeit der Zeit vor dem ersten Weltkrieg entspricht.

Auch seine unmittelbare Umwelt betrachtet Dr. Svend kritisch. Er stellt fest, daß in Kronstadt eine “allgemeine Schlafsucht” herrscht, die ansteckend auf den Großstadtmenschen wirkt. Er charakterisiert die Kronstädter als unlogische und jähzornige Menschen und nennt sie Spießbürger. “Der Spießbürger ist ja eigentlich nichts anderes als ein Mensch, der im Halbschlaf dahindämmert, bei dem die Nerven und Sinne nur noch so schwach funktionieren, als der tägliche Stoffwechsel es erfordert, und der daher in Wut nur dann gerät, wenn irgendeine Neuerung ... ihn in seiner Faulheit stört.” (S. 24) Somit kritisiert Meschendörfer die Passivität der Siebenbürger Sachsen und ihre bürgerliche Engstirnigkeit. Ironisch wird auch das Beamtenleben von Leonores Vater dargestellt, sowie auch der Klatsch, der spezifisch für das Kleinstadtmilieu ist.

Das Formprinzip der Ironie wird auch auf die Liebesgeschichte angewandt. In erster Linie wird das durch die Selbstcharakterisierung Dr. Svends deutlich, der sich als “der schönste Mann in Europa, jedenfalls der intelligenteste” (S. 17) betrachtet. Was die Frauen betrifft, ist er sehr skeptisch. Er nennt sie alle dumm und, noch mehr, eitel. Seine Skepsis soll ihn eigentlich vor Enttäuschungen schützen. Teilweise ändert sich Dr. Svends Haltung Leonore gegenüber, als er sie näher kennenlernt. Er bewundert ihre Fähigkeit, ein Gespräch zu führen und stellt schließlich fest: “die Männer sind sicher eitler als die Frauen...” (S. 62) Somit nimmt er seine anfänglichen Beleidigungen zurück. Als ein moderner Charakter befindet sich Dr. Svend in einem ständigen Kampf zwischen Verstand und Gefühl. Schon sein Titel, Doktor, spricht von seiner Rationalität. Obwohl er zu Beginn des Romans als ein vollkommen rationaler Mensch erscheint, der davon überzeugt ist, daß die Ehe kein dauerndes Glück sichert, erwacht auch in ihm allmählich die Sehnsucht nach einer gewissen Bürgerlichkeit. “Wenn ich es recht überlege, so ertappe ich mich zuweilen auf einer leisen Sehnsucht nach der wohltemperierten Kleinstadtliebe.” Er vergleicht die Liebe in der Ehe mit einem kleinen Ofen, “der täglich seine bestimmte Menge Holz verzehrt, der dafür die gleiche Menge Wärme abgibt, aus dem nie verzehrende Flammen schlagen können und der, wenn man es gut trifft, auch nur selten raucht. Amen.” (S. 75) Damit wird dieser Gedankengang ironisch abgeschlossen.

Dr. Svend befindet sich in einem beständigen seelischen Kampf. Er liebt Leonore, aber gleichzeitig möchte er sich nicht an sie binden. Er fühlt, daß es kein absolutes Glück gibt und weiß, daß die Erfüllung seiner Wünsche notwendigerweise die Enttäuschung mit sich bringen würde. Er sagt von sich selbst: “Ich bin ein künstlerisch veranlagter Mensch und als solcher verlange ich, daß die Wirklichkeit meiner Einbildungskraft standhält. Das tut sie aber nie und deshalb bin ich Künstler.” (S. 117) Er weiß, daß mit der Erfüllung der Liebe zu Leonore der Künstler in ihm sterben würde. Die Unbeständigkeit Dr. Svends in den Gefühlen deutet auf die Zwiespältigkeit des modernen Menschen hin, der sich der Trennung zwischen Traum und Realität bewußt ist. Der Kampf zwischen Verstand und Gefühl und seine Unbeständigkeit in dem Gefühl der Liebe zu Leonore, seine Unentschlossenheit, was die Heirat betrifft, zeigen die Brüchigkeit der menschlichen Persönlichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf, die einen anderen modernen Charakterzug des Romans darstellt.

Die letzte moderne Eigenschaft, der wir uns an dieser Stelle zuwenden, entspringt aus der Form des Romans, und zwar geht es um einen Tagebuchroman. Der Tagebuchroman entspricht einem subjektiven Blickpunkt, während die Perspektive des Weltreisenden Dr. Svend und die Ironie als Formprinzip des Romans die Objektivität anstreben. Somit macht auch die Antithese zwischen Subjektivität und Objektivität den Reiz dieses Romans für den heutigen Leser aus.
Bevor wir auf die Ähnlichkeiten und Unterschiede von Meschendörfers Leonore im Vergleich zu Goethes Werther eingehen, um das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne zu beleuchten, möchten wir kurz jene moderne Elemente zusammenfassen, die auf den heutigen Leser positiv einwirken: die Vielschichtigkeit des Romans. die Ironie, die auf allen Ebenen dea Romans gegenwärtig ist, die Brüchigkeit der mensch-lichen Persönlichkeit, die in der Gestalt Dr. Svends deutlich wird, und schließlich die Antithese zwischen der Subjektivität der Romanform und der Objektivität der Darstellungsperspektive.

Der Vergleich zwischen Meschendörfers Leonore und Goethes Werther ergibt sich sowohl aus dem Vorwort Dieter Fuhrmanns zum Roman, in welchem einige Anregungen enthalten sind, die den Vergleich mit dem Werther nahelegen, als auch aus der zweifachen Erwähnung des Werthers in Meschendörfers Roman. (S. 40; S. 51f.) Das erste Mal erwähnt Meschendörfer Goethes Werther in der Dispute zwischen Naturalismus und Romantismus, und er meint, daß es Goethe als einen der einzigen gelungen sei, sich die eiternde Wunde des Romantikers mit einer Radikalkur auszubrennen, und zwar indem er den Werther geschrieben hat. Während Goethe seinen Werther schreibt, um seine Liebe zu Charlotte Buff, der Braut des Legationssekretärs J. C. Kestner, zu verarbeiten und zu überwinden, sein Inneres von den Erlebnissen zu befreien, schreibt Dr. Svend sein Tagebuch, um sich vom Liebeserlebnis ironisch zu distanzieren. In den einleitenden Sätzen zu seinen Tagebucheintragungen schreibt er: “So kommt in mein Tagebuch vor dem gro-ßen Abschluß noch ein Kapitel: ein paar dumme Briefe und ihre Wirkung. Alles Sachen, über die ich nach Jahren lächeln werde.” (S. 11) Die Motivation des Schreibens ist also bei beiden die Verarbeitung der Erlebnisse. Das zweite Mal wird Goethes Roman im Gespräch zwischen Dr. Svend und Leonore erwähnt.

Schon von der Form her fällt die Ähnlichkeit der Leonore mit dem Werther auf. Während es sich beim Werther um einen Briefroman handelt, in welchem die Kommunikation mit dem Freund Wilhelm angestrebt wird, handelt es sich bei Meschendörfer um einen Tagebuchroman; das heißt, die Hauptgestalt schreibt ihr Tagebuch, um das Erlebte besser zu verarbeiten, um mit sich selbst zu kommunizieren, sich selbst kennenzulernen. In beiden Romanformen wird aber die Subjektivität des Schreibenden in den Vordergrund gerückt.

Auch jenseits der Romanform lassen sich Ähnlichkeiten feststellen. Werther beschäftigt sich mit der Malerei. Dr. Svend sagt von sich selbst, daß er ein künstlerisch veranlagter Mensch ist. Somit können wir beide Ro-mangestalten als Künstlertypen verstehen.

In beiden Romanen wird eine Dreieckbeziehung hergestellt. Wir haben einerseits Lotte - Werther - Albert, anderseits aber Leonore - Dr. Svend und den Ingenieur, den Dr. Svend ironisch immer als Friseur bezeichnet. Bei Goethe befinden sich Werther und Albert in einem freundschaftlichen Verhältnis; Werther akzeptiert gewissermaßen seinen Gegenspieler Albert, achtet ihn, nennt ihn einen “braven, lieben Mann, dem man gut sein muß” (8). Dr. Svend verachtet demgegenüber den Ingenieur, macht sich immer wieder lustig über ihn. Er kann den Ingenieur nicht als seinesgleichen akzeptieren, er fühlt sich ihm überlegen und schämt sich auch, daß er auf diesen “Hanswurst” (9) eifersüchtig ist. Somit führt Meschendörfer durch den Friseur eine humorvolle Kontrastfigur zu Dr. Svend ein.

Sowohl Dr. Svend, als auch Werther verschreiben sich einer vita contemplativa. Dr. Svend muß nicht arbeiten, weil er reich ist, aber er will auch nicht. Er verachtet das Beamtenleben von Leonores Vater. Das Berufsleben betrachtet er als Außenseiter. Er kann es nicht verstehen, daß die Menschen sich gegen ihr Scheinleben nicht empören und geduldig die Monotonie und die Nichtsnutzigkeit ihres Berufes ertragen. Werther dagegen versucht einen Beruf auszuüben, er scheitert aber und muß die schmerzvolle Erfahrung machen, sich nicht in die bürgerliche Gesellschaft integrieren zu können. Somit tritt anhand beider Gestalten die scharfe Kritik am bürgerlichen Spießergeist und an der gesellschaftlichen Konvention hervor.

Ein wesentlicher Unterschied besteht im Verhältnis dieser Personen zur Traumwelt und Wirklichkeit: während es für Werther eine erschütternde Erfahrung darstellt, daß Traum und Wirklichkeit auseinanderstreben, ist sich Dr. Svend von allem Anfang an bewußt, daß die Wirklichkeit seiner Einbildungskraft nicht standhalten wird. Darin besteht auch die Modernität der Gestalt des Dr. Svend. Die Gewißheit, daß die Erfüllung der Liebe zu Leonore ihm nicht das ersehnte Glück bringen wird, motiviert auch das schwankende Liebesgefühl Dr. Svends. Das ewige Auf und Ab der Gefühle in der Beziehung Leonore - Dr. Svend könnte man auch als ein Plus an Modernität im Vergleich zu Goethes Werther deuten; denn Werther ist sich seiner Liebe zu Lotte absolut sicher. Die Sicherheit des Liebesgefühls kann bei Goethe aber auch darauf zurückgeführt werden, daß er sich von allem Anfang an dessen bewußt ist, daß Lotte für ihn unerreichbar ist.

Das tragische Ende Werthers wird von Meschendörfer auf die Pferde übertragen. Als Dr. Svend von der bevorstehenden Hochzeit Leonores mit dem Ingenieur erfährt, läßt er die Pferde erschießen, die Leonore für ihr Hochzeitsgespann haben möchte. Damit drückt er seinen Protest gegen die Heirat Leonores aus. Die Tragik der Werthergestalt hat nichts gemein mit der Liebesenttäuschung des Dr. Svend. Während Werthers Scheitern in seinem extremen Subjektivismus und in seiner Nicht-Anpassung an die Gesellschaft verankert ist, halten sich bei Dr. Svend Subjektivität und Objektivität gegenseitig die Waage.

Meschendörfers Leonore kann somit als eine “Werthertragödie” des 20. Jahrhunderts aufgefaßt werden, in welcher Elemente zum Vorschein treten, die in der Tradition des Werthers verankert sind, aber gleichzeitig gibt es auch Unterschiede, die zu der Aktualisierung des Stoffes führen und welche deshalb den heutigen Leser ganz besonders ansprechen.
 


ANMERKUNGEN:

(1) Scherg, Georg, Adolf Meschendörfer. In: Göllner, Carl / Wittstock, Joachim (Hg.), Die Literatur der Siebenbürger Sachsen in den Jahren 1848-1918, Bukarest 1979, S. 296.

(2) Csejka, Gerhard, Vorwort. In: Meschendörfer, Adolf, Gedichte. Erzählungen. Drama. Aufsätze, Bukarest 1978, S.12.

(3) Ebd., S. 296 bzw. 298.

(4) Fuhrmann, Dieter, Vorwort. In: Meschendörfer, Adolf, Leonore, Bukarest 1975, S. 5-10.

(5) Csejka, Gerhard, ebd.

(6) Fuhrmann, Dieter, a.a.O., S. 5f.

(7) Meschendörfer, Adolf, Leonore. Roman eines nach Siebenbürgen Verschlagenen, Bukarest 1975, S. 21. (Die fortan in Klammern gesetzten Seitenangaben beziehen sich auf diese Ausgabe.)

(8) Goethe, J. W., Die Leiden des jungen Werthers, Leipzig 1952, S. 42.

(9) Meschendörfer, Adolf, Leonore, a.a.O., S. 127.

 

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