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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 13.-14. Jg., 1-2 (25-26) / 2004, 1-2 (27-28) / 2005, S. 489-492

 

 

BÜCHER- UND ZEITSCHRIFTENSCHAU

Carmen Elisabeth Puchianu: Unvermeidlich Schnee. Gedichte.

Mit einem Nachwort von Rudolf Segl. Passau: Verlag Karl Stutz, 2002


   Der im Passauer Verlag Karl Stutz jüngsterschienene Band von Carmen Elisabeth Puchianu ist Fortsetzung und Neubeginn. Ihr 1991 vom Dacia Verlag in Klausenburg herausgegebener Gedichtband Das Aufschieben der zwölften Stunde auf die dreizehnte endete mit dem Gedicht „Zeitlos“. Darin lautete der letzte Vers „Unvermeidlich steht uns allen Schnee bevor“, aus dem der etwas kürzer gefasste Titel des jetzigen Lyrikbandes Unvermeidlich Schnee wurde. Es handelt sich also entweder um ältere, aus den 80er Jahren stammende oder um bisher noch unveröffentlichte Gedichte, die nun unverändert bzw. von der Autorin oder dem Herausgeber leicht geändert, in Druck gegeben wurden.

   Es kann kein Zufall sein, dass uns schon auf dem Buchumschlag das Bild einer Amsel entgegenblickt. Man wird von Anfang an grafisch auf den Vogel aufmerksam gemacht und stellt sich die Frage nach seiner inhaltlichen Bedeutung für den Band. Wenn man darin zu blättern und sich einzulesen beginnt, so trifft man tatsächlich an vielen Stellen das Wort „Amsel“.

   In dem Gedicht „Schneesturm im Februar“ (S. 10) lesen wir: „Krähen und Amseln / gefrieren gleichermaßen / in den Herzen, / zersplittern in tausende / Stücke von Eis.“

   Amseln haben im Winter das Schicksal der Menschen. „Wer jetzt ins Auge der Amsel schaut,/darf sich ruhig auch später noch umdrehen“, heißt es in „Mitte Oktober“ (S. 12). In der kalten, brüchigen, winterlichen Welt findet die Autorin Trost und Hoffnung nur im Amsellied. Aufschlussreich für die Quelle und für die symbolische Bedeutung der Amsel ist das englische Motto im Gedicht „Stillleben mit Menschen“ (S. 15): „Among twenty snowy mountains, / The only moving thing / Was the eye of a blackbird. / W. Stevens“

   Die Amsel ist demnach ein Wegweiser und Begleiter durch die Zeiten und die Jahreszeiten. Ihr Lied versetzt die Menschen in Schlaf und Ruhe, aber es kann auch ihre Herzen bewegen. In „Alleinunterhalter“ (S. 21) heißt es: „Ein Amselnest pocht in meiner Kehle“. Die Amsel verhilft der Autorin zur Artikulation und zur eigentlichen Sprache. In „Krönungstag“ (S. 25) schreibt die Dichterin: „Magnolien beleuchten / mir den Park, die Amsel / hüpft zehnfach im Gras.“ Der Amselruf ist das wertvollste Geschenk, das die Autorin dem Geliebten, ihren Mitmenschen, der Nachwelt zu geben weiß. „Bilder im Photoalbum“ (S. 28) erwähnen auch mehrfach die Amsel: „bunt erbreche ich das Laub sämtlicher Sommer / und schrei wie die Amsel / vom Kreuz unter dem Berg.“ Denn: „Geständnisse liegen in Photoalben / verschlossen, die Amsel zieht / ihre Spuren über meine Hand.“

   Der Höhepunkt der dichterischen Aussage um die Chiffre der Amsel ist das hermetische Gedicht „Poesie“ (S. 39): „Amsel im Herz ist Amsel am Zaun. / Wort im Mund ist Wort im Gedicht. / Amsel im Herz ist Wort im Gedicht.“ Das Gedicht ist symptomatisch für die Schreibweise der Lyrikerin, die gern Sprichwörter und Redensarten neu interpretiert, eigene Aphorismen erfindet und geistreiche Wortspiele prägt. Puchianus Aussage ist lakonisch, aber bildreich. Dass man zu einer gebrochenen Generation gehören kann, weil man nicht wie die meisten Deutschstämmigen aus Rumänien ausgewandert ist, dass man nichtsdestotrotz mit gespaltenen Gefühlen im Geburtsland weiterlebt, beweisen es Verse wie die im Gedicht „Offenbarung“ (S. 5): „Kopflos wenden sich Tage gegen mich: / seit gestern schmerzen sehr laut meine Jahre, / sie schleppen mich weiter, wie eine launige Bürde, / denn abgerechnet wird lange schon ohne den Gast, / so steht es geschrieben. / Ich träume schwer / und morgens platzen viele, kleine Seifenblasen. / Das O gibt es nicht mehr und / A zu sagen, wagt keiner mehr.“

   Puchianu schreibt wie der Dichter aus ihrem gleichnamigen Gedicht, dessen Schuhsohlen an lehmigen Boden haften, „Er schreibt vom kläglichen Rest, /den er zu fassen noch wagt“ (S. 6), auch wenn das große deutschsprachige Publikum nicht mehr so zahlreich vorhanden ist wie vor dem Exodus. Aber „Schreibend kommt er zur Sprache“, der Dichter. Wenn alles vergänglich ist, so bleibt der Dichterin das Amsellied, das heißt der Halt in der Poesie, die dazu verhilft, den grauen Alltag zu vergessen, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Logische Feststellungen und nüchterne Formulierungen deuten auf tief greifende Veränderungen der Geschichte und der Gesellschaft hin („Soulscape“, S. 7): „Ein Knacken geht durch die Welt und deren Fugen: / an etwas anderes, sagt man, ist gar nicht zu denken.“

   All das hat Puchianu erlebt und lässt daraus ihre Dichtung entstehen. Traumatische Erlebnisse werden immer wieder wach („Soulscape“, S. 7): „und das unsichtbare Auge, das stets bespitzelt. / Sonntäglich gekleidet scheitern Gedanken, / noch ehe mein Byzanz nur erahnt: / nie begonnen lohnt die Reise nicht, / zu büßen bleiben tausend Kleinigkeiten in meiner Seele. / Argusaugen aus dem Niemandsland: / ich spüre sie, wie sie starren / und Wunden reißen, dass alles / stockt, stottert und sich staut.“

   Wörter, die Hass und Resignation, Langeweile und Verzweiflung ausdrücken, verraten das Gefühl einer verlorenen Geborgenheit, deuten auf eine gebrochene Tradition ihrer Vorfahren hin („An die Anstehenden“, S. 43): „Wir stehen uns die Zeiten / in den Bauch, / zerfleischen und blicken solcherart / einander in die Zähne“; „Ich denke, / wie klein die Kirche auch sein mag, / nie ist sie klein genug, / unseren Rest zu bergen.“ („Ostersonntag“, S. 42)

   Die Amsel ist im Wirbel aller Geschehnisse, der großen wie der kleinen, ein treuer Übermittler von Geheimnissen, eine mögliche Brücke zwischen den Welten, eine Prophezeiung. Sie setzt die eigene Seelenwirklichkeit der Autorin in Sprache um. Carmen E. Puchianu gelingt mit ihren Gedichten der Übergang zwischen der „großen“ binnendeutschen und der „kleinen“ rumäniendeutschen Literatur. Sie hat das geschichtliche Bewusstsein einer Generation und sieht sich als Fortsetzende von alten Traditionen: „Im lichten Bogen des Doms / atmen wir heimisch, sind, / was unsere Ahnen gewesen / und gewusst.“ (Motettenabend. In der schwarzen Kirche, S. 30)

   Puchianus Amsel wohnen magische Kräfte inne, die schwarze Farbe des Vogels erinnert meines Erachtens an die Unterwelt oder an den Untergang, gilt er doch meistens als Bote aus dem Reich der Toten. Als Vogel wohnt er heute auch im Winter in menschlichen Siedlungen, bringt den Bewohnern Glück und beschützt sie. Amsel und Drossel sind also nicht zwei verschiedene Vögel, so wie es dem bekannten Kinderlied „Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar“ zu entnehmen ist. Die Amsel ist eben eine Schwarzdrossel. Sie wird bei Puchianu zur Identifikationsfigur und Signalgestalt wie in den Gedichten von Georg Trakl („Gesang einer gefangenen Amsel“). Sie ist ein Symbol oder eine Chiffre. Bei beiden kann sie auch die Versuchung des Fleisches bedeuten, ist aber bestimmt mehrdeutig. Die Palette der Bedeutungen reicht in beiden Fällen von der Amsel als Erscheinungsform des Bösen bis zu ihrer Bedeutung als Hausgeist und Glücksbringerin.

   Die Amsel taucht bekanntlich in sehr vielen Gedichten von Georg Trakl auf. Bei ihm lesen wir im Gedicht „Verfall“[1]: „Die Amsel klagt in den entlaubten Zweigen.“ Oder im Gedicht „An den Knaben Elis“: „Elis, wenn die Amsel im schwarzen Wald ruft, / Dieses ist dein Untergang“ (ebd., 17, 49). In „Kindheit“ heißt es: „Sanft ist der Amsel Klage“ (ebd., 47). In „Sebastian im Traum“: „Trunken vom Safte des Mohns, der Klage der Drossel“ (ebd., 52).

   Vögel gelten seit jeher als Mittler zwischen Himmel und Erde, als Verkörperung des Immateriellen, namentlich der Seele. Die Vögel in Puchianus Lyrik, sei es die Amsel, die Möwe, die Taube u.a., haben meiner Meinung nach vor allem eine Weissagungskraft. Die Mehrdeutigkeit der Amsel in Puchianus Dichtung ist demnach unverzichtbar sowie konstituierend und kann an den genannten Bespielen verfolgt werden. Walther Killy behauptet mit Recht, dass es eine Besonderheit der modernen Dichtung von Rang ist, sich nur aus sich selbst zu erläutern. „Um sie zu verstehen, muss man sich erst die Vokabeln erwerben“, denn: „Das Dichterwerk ist eine Welt in sich selbst, eine Welt in der Welt.“[2]

   Bei Trakl taucht die Amsel an zahlreichen Stellen auf. Die Komposition „Amselruf“ kommt einige Male vor: „Am Abendweiher starben die Blumen, / Ein erschrockener Amselruf“ (Sommersneige, a.a.O., 75) Trakls Symbol der Amsel stellt hauptsächlich ein akustisches Phänomen dar, das ‚lauschend‘ und mit dem ‚Ohr‘ wahrgenommen wird, wenn sie traurige, erschrockene Rufe und Schreie flötet, schlägt und klagt. Letzteres wird ihr am häufigsten zugeschrieben: „Im Hollunder vor der Kammer / Kläglich eine Amsel flötet“ (Die junge Magd, ebd., 9); „Im Haselstrauch die Amsel musiziert“ (Ein Frühlingsabend, ebd., 161); „Ein Amselruf verirrt und spät, / Es ist schon Herbst geworden“ (Schwesters Garten, ebd., 179); „Lauschend der sanften Klage der Amsel“ (Siebengesang des Todes, ebd., 70f.); „Immer folgt das Ohr / Der sanften Klage der Amsel im Haselgebüsch“ (Stunde des Grams, ebd., 183); „Balde verstummt die Klage der Amsel“ (Am Hügel, ebd., 213); „Im gleitenden Kahn und die dunklen Rufe der Amsel / In kindlichen Gärten[...] (Frühling der Seele, ebd., 77).

   Die Amsel als treuer Vogel hat bei Puchianu die Rolle einer Identifikationsfigur des lyrischen Ichs, mit dem sie das Ausgeliefertsein an Schnee, Kälte und Einsamkeit des nahenden Winters gemeinsam hat. „Um Mitternacht / wird mir übel vor Einsamkeit“, heißt es in ihrem Gedicht „Um Mitternacht“ (S. 18). Die Amsel ist subjektive Empfindung, sie ist Bild und Klang zugleich. Sie hat einen Signalcharakter, weil sie singt und somit auf sich aufmerksam macht, so dass man ihr zuhören muss.

   Sowohl bei Puchianu als auch bei Trakl hat demnach die Amsel eine mehrdeutige Rolle. Sie ruft, was als Lautäußerung aufgefasst werden kann. Sie klagt, was einen gewissen seelischen Zustand ausdrückt. Sie ist schwarz, was symbolhaft wirkt: sie deutet auf die Nähe von Tod und Leben hin. Und in keiner Jahreszeit kann das besser veranschaulicht werden als im Winter. Puchianus Gedicht „Winters Nähe“ (S. 44) ist ein Beleg dafür: „Es ist so kalt, / daß Kälte in mir widerhallt / und sich ein fein' Gewebe spinnt / um Herz und Sinn, / spät wie Sand verrinnt / und ich nicht weiß, wohin / und wer ich bin.“ In Puchianus Welt als Dichterin sind außer Amsel die Vokabeln Schnee, Neuschnee, Kälte oft anzutreffen. Eine statistische Tabelle der Worthäufigkeit mag dies bestätigen, doch schwingt in diesen Wörtern vieles mit, was Puchianu eigen, dem Grundtenor ihrer Gedichte gemäß ist und auf die meisten Inhalte und Aussagen vieldeutig und überraschend bezogen sein kann.

   Schnee kann als Metapher für Werdegang und Weltanschauung der Autorin stehen: „die Stille des Schnees hat / unsere Lippen zufrieren lassen“ („Neuschnee“, S. 19). Oder: „Schneesehnsucht, plötzlich da: / der matte Schatten vor dem Tor / erinnert an fallenden Schnee“ („Schauer“, S. 17). Kälte herrscht draußen und drinnen: „Wesentlich kalt glüht es in mir“ („Schauer“, S. 17) Oder: „zuhause erbreche ich Kälte“ („Abends auf der Calea Victoriei“, S. 13). Oder: „Zu Beginn des Sommers/lebt spürbar unwiderstehlich/Kälte in mir“ („Ohne Hoffnung auf Genesung“, S. 11). Prophetisch klingen die Verse: „Unvermeidlich steht uns allen Schnee bevor“ („Zeitlos“, S. 26).

   Der Frühling, das Gras, die Knospen, die Wärme werden auch, wenn nur selten, angesprochen: „Deine Hand ist warm / und riecht nach Frühling, / darin erlebe ich den Knospensprung“ („Krönungstag“, S. 25). Liebes- und Freundschaftserinnerungen machen die Welt der Autorin aus „und das bittersüße Aroma / vieler, vieler Tage“ („Kronstadt '87“, S. 24). Liebesgeständnisse sind zart und schlicht: „Indem ich dich denke/bist du mir nah“ („Indem ich dich denke“, S. 29) oder „Mein Gesicht berge ich in/deiner Hand“ („Krönungstag“, S. 25).

   Man erkennt in Puchianus Gedichten auch das Bild von Kronstadt, ihrer siebenbürgischen Heimatstadt, auch wenn der Name nicht immer ausdrücklich fällt. Aber es ist oft die Rede vom Marktplatz mit den Tauben, vom schwarzen Dom oder der Schwarzen Kirche, von der am Rathaus verankerten Tanne zu Weihnachten, von der Zinne und von der Trachtenschau, mit der die berühmten „Junii Bra[ovului“ gemeint sind, wie aus den Versen „Nimm auch das / Hufgeklapper auf sonntäglichem Pflaster mit / und das Schillern der Trachten“ („Kronstadt '87“, S. 24) ersichtlich.

   Bei aller Achtung vor einer solchen dreifachen Leistung, nämlich der Autorin, des Herausgebers und des Verlegers, muss ich bemerken, dass ein Gedichtband ohne Inhaltsverzeichnis das gezielte Suchen und Finden des gewünschten Textes wesentlich erschwert. Nichtsdestoweniger spricht uns aus den Gedichten Carmen E. Puchianus ein Universum von Bildern, Klängen, Farben an, die in ihrer Unmittelbarkeit und Ungekünsteltheit überzeugend wirken. Die Gedichte haben Struktur, Stil und Musikalität, eine ästhetisch wohl tuende Wirkung. Die Autorin arbeitet alles sorgfältig aus dem Inneren heraus, wie eine Amsel, die uns mit ihrem Lied auf dem Weg nach innen begleitet. In der Lyrik von Carmen Puchianu erscheinen die Dinge anders als das, was sie sind: sie werden poetisch verwirklicht.

   Mariana-Virginia Lãzãrescu


[1] Georg Trakl: Das dichterische Werk. Auf Grund der historisch-kritischen Ausgabe von W. Killy und H. Szklenar. München 151998. S. 35.

[2] Vgl. Walther Killy: Über Georg Trakl. Göttingen ³1967. S. 19 f.).

 

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Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga 

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