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FRIEDRICH SCHLEGEL UND DIE POSTMODERNE

Ein Versuch

Cornelia Eºianu

Im letzten Teil seines Aufsatzes mit dem Titel „Beantwortung der Frage: Was ist postmodern?“, 1982 geschrieben, macht Jean-François Lyotard eine interessante, ja paradoxe Aussage:

Ein Werk ist nur modern, wenn es zuvor postmodern war. So gesehen, bedeutet der Postmodernismus nicht das Ende des Modernismus, sondern dessen Geburt, dessen permanente Geburt.[1]

Die Postmoderne beteiligt sich an der Moderne, indem sie ihr misstraut und sie in Frage stellt. „Alles Überkommene“, so Lyotard, „selbst wenn es nur von gestern ist […], muß hinterfragt werden“[2]. Zwar argumentiert der Autor der Postmoderne für Kinder seine These in seinem Essay nicht auf abstrakt-theoretisch komplizierte Weise, aber er veranschaulicht sie an Hand eines lebendigen Frage-Antwort-Beispiels, das seinen Inhalt der Kunst – nämlich der modernen Malerei – entnimmt. Hier das Beispiel von Lyotard:

Welchem Raum misstraut Cézanne? Dem der Impressionisten. Welchen Gegenstand hintergehen Picasso und Braque? Denjenigen Cézannes. Mit welcher Voraussetzung bricht Duchamp 1912? Mit der, daß ein Maler ein Bild zu malen hat, und sei es kubistisch. Und Buren stellt jene andere Voraussetzung in Frage, die seines Erachtens vom Oeuvre Duchamps unberührt blieb: den Darstellungsort des Werkes[3].

Mit anderen Worten: Die Modernität jedes der hier angeführten Künstler ist gewissermaßen durch seine Postmodernität bedingt, die letztendlich in einer permanenten Hinterfragung der theoretischen Prämissen des Kunstwerks besteht.

Die Postmoderne ist nach Lyotard jedoch kein Epochen- und Periodisierungsbegriff, sondern bringt vielmehr einen Gemütszustand, eine Geisteshaltung zum Ausdruck. „Postmodern“, erklärt Wolfgang Welsch ist, „wer sich jenseits von Einheitsobsessionen der irreduziblen Vielfalt der Sprach-, Denk- und Lebensformen bewusst ist und damit umzugehen weiß. Und dazu muß man keineswegs im zu Ende gehenden 20. Jahrhundert leben, sondern kann schon Wittgenstein oder Kant, kann Diderot, Pascal oder Aristoteles geheißen haben.“[4] Vor allem Kant und Wittgenstein nennt Lyotard „Vorläufer einer ehrbaren Postmoderne“[5].

In Deutschland beginnt die literarische Moderne, so Silvio Vietta, in und mit der Romantik. Er nennt fünf Thesen für den Beginn der literarischen Moderne in der Romantik und speziell im Werk von Ludwig Tieck und Wackenroder. Es geht dabei vor allem um die Entwicklung einer spezifisch modernen Theorie des autonomen Kunstwerks, um die Gestaltung eines durch die Autonomisierung der Kunst entstandenen sozialen Spannungs­feldes (Künstler-Bürger-Problematik) mit Phänomenen von sozialer Desintegration und Einsamkeit des modernen Künstlers, um literarische Darstellungen der Gebrochenheit von Figuren. Auch für Lothar Pikulik repräsentieren die Romantiker „das Denken und Fühlen der anbrechenden Moderne und gleichzeitig eine in der Moderne liegende Tendenz zur Erweiterung, Ergänzung und auch Selbstrelativierung“.[6]

Mit Bezug auf die Romantik und ihr Verhältnis zur Postmoderne schreibt Wolfgang Welsch: „Man kann oft hören, was die Postmoderne fordere, sei in der Romantik schon da gewesen. Das ist, wenn man sich an den wirklichen Begriff der Postmoderne hält, gerade nicht der Fall. Die Romantik hat noch für Einheit plädiert oder ihr zumindest nachgetrauert. Die Postmoderne folgt einem anderen Leitbild: Sie setzt radikal auf Vielheit“[7]. Unter diesen Umständen ist die Frage berechtigt, inwiefern der Romantik – mit der die literarische Moderne beginnt – und ihren Vertretern – die „das Denken und Fühlen der anbrechenden Moderne“ darstellen – noch das Prädikat „postmodern“ zugeschrieben werden kann.

Walter Reese Schaefer erklärt das Lyotardsche Paradoxon vom Werk, das nur modern ist, wenn es zuvor postmodern war, folgendermaßen:

Postmodern ist das avantgardistische Experimentieren im Zeitalter seiner Entstehung, wo es gegen Konventionen, gegen Konsens, gegen den Geschmack verstößt. Modern wäre dagegen der Versuch, wieder Einheit, Realismus zu liefern, Ordnungen zu errichten, die Avantgarde zu liquidieren – übrigens auch dann, wenn solche Tendenzen unter dem Schlagwort <postmodern> auftreten. Postmodern ist das Bewusstsein, das keine Versöhnung zwischen verschiedenen Sprachspielen erwartet[8].

Reese spielt hier auf Lyotards Bezug auf den späten Wittgenstein und dessen Begriff des Sprachspiels an, womit der Gebrauch der Sprache etikettiert wird[9].

Den Satz von Lyotard, das Paradoxon vom Werk, das nur modern ist, wenn es zuvor postmodern war, könnte man auch dahingehend modifizieren, dass man anstelle des Terminus „Werk“ das Wort „Autor“ einsetzt: „Ein Autor ist nur modern, wenn er zuvor postmodern war“. Von diesem Satz ausgehend und angesichts der Tatsache, dass Friedrich Schlegels Werk, vor allem jenes seiner frühen schriftstellerischen Jahre, als modern oder zumindest die literarische Moderne antizipierend gilt, stelle ich nun die Frage nach seiner möglichen Postmodernität und ihren Ausdrucksweisen.

Bevor Schlegel modern wurde, war er postmodern. Diese auf den ersten Blick widersinnig klingende Behauptung möchte ich hier anhand von drei Beispielen aus Schlegels frühem schriftstellerischem Schaffen diskutieren, wobei ich die Modelle vor allem seiner Umgangsweise mit Autoren und Texten, mit Literatur überhaupt entnehme.

1. Das erste Beispiel, das ich für Schlegels Postmodernität vor seiner Modernität anführen möchte, ist jenes des in Form des Fragments durchgeführten literarisch-philosophischen Experimentierens, hauptsächlich in seinen Kritischen Fragmenten. Was wird von Schlegel mit dem Fragment hinterfragt, vor allem in den so genannten Lyceums-Fragmenten von 1797[10]? Was ist das Innovative am Fragment gegenüber anderen Aphorismensammlungen, z.B. den von Goethe und Schiller 1796 verfassten Xenien?

Ernst Behler führt die Entstehung der Fragmente auf Schlegels Lektüre des Buches Penseés, maximes, anecdotes des französischen Schriftstellers N.-S. Chamfort (1741–1794), welches von seinem Bruder August Wilhelm positiv in der Jenaer Allgemeinen Literaturzeitung rezensiert wurde, zurück. Doch es wäre für deren Entstehung nicht zuletzt auch der Umstand anzuführen, dass Schlegel mit den ersten Fragmenten Differenzen gegenüber ähnlichen damals erschienenen literarischen Projekten, polemisch wie ironisch, zu setzen gedachte. Es ist letzten Endes vielleicht doch kein Zufall, dass Schlegels Lyceums-Fragmente zu einer Zeit erschienen, die auch die berüchtigten Xenien, in denen er selbst mit einigen Xenien bedacht wurde, hervorbrachte. Worin dürfte dann ihre Neuheit bestehen?

Spulen wir kurz den Faden der damaligen literarischen Ereignisse zurück: 1796 hatte Friedrich Schlegel Schillers „Musenalmanach für das Jahr 1796“ in Reichardts Journal besprochen, und Kritik an Schillers „Würde der Frauen“ geübt. Körners Entschuldigung bei Schiller für Schlegels Rezension bewirkte, wie zu erwarten war, nicht viel. Tief verletzt konterte Schiller, sobald sich die Gelegenheit ergab. Er verspottete nämlich Schlegel in einer Reihe von Epigrammen, den Xenien, im „Musenalmanach für das Jahr 1797“. Das wiederum nahm Schlegel zum Anlass, die weiteren Attacken gegen Schiller mit, wie er sagte, „Kartätschen“ zu führen. Wie bekannt, ist das in Friedrich Schlegels schriftstellerischem Werdegang eine Etappe von nicht allzu langer Dauer – viel zu sehr verstörte er mit seinem offensichtlich nonkonformistischen Unternehmen die Gemüter. Dies endete 1797, und halbwegs dramatisch, denn Schlegel musste Jena und seinen engsten Freundeskreis in Richtung Berlin verlassen, obwohl Anfang des Jahres ein solcher Lauf der Dinge sich noch nicht abgezeichnet hatte. „In Rücksicht Schillers“, schrieb Schlegel in dem Brief vom 30. Januar 1797 an Christian Gottfried Körner, „habe ich Ihren mir sehr werthen Rath dem Geist nach befolgt. Ich bin bald nach Erscheinung der Xenien einmahl bey ihm gewesen, wo ich auch mit seinem Benehmen zufrieden war. ... Ich habe selbst eine starke polemische Ader, und mag es gern, wenn man sich öffentlich und entschieden sagt, was man will und meynt…“[11] Doch: „Ein Verhältniß wieder anzuknüpfen, was wegen der gänzlichen Verschiedenheit doch nicht bestehen könnte, hielt ich nicht für rathsam“. Schlegel nahm sich auch vor, wie es in diesem Brief weiter heißt, „nie mehr [zu] repliciren als die Notwendigkeit ergeben darf“.[12]

Hervorzuheben wäre allerdings die Tatsache, dass trotz seiner polemischen Ader Schlegel dennoch genau wissen wollte, ob Goethe oder Schiller es waren, die ihn mit einigen Xenien beschenkten. In dem bereits angeführten Brief schreibt er diesbezüglich: „Goethe hat, wie Sie wissen werden, und wie er meinem Bruder ausdrücklich versichert hat, an den Epigrammen auf mich, nicht den geringsten Antheil, und nichts wider mich.“[13]

Kurz vor Ende des genannten Briefes kommt er erneut auf die Xenien zu sprechen und zwar darauf, was ihn daran am meisten irritiert zu haben vermochte, auf das „einzig Verhaßte“, nämlich auf den „Angriff auf Reichardt’s <moralischen Charakter und bürgerliche Verhältnisse>, da ich jetzt weiß, so gut man so etwas wissen kann, dass er ein ehrlicher Mann ist. Diese Lizenz soll aber von G.[oethe] herrühren“[14], fügte er noch hinzu. Erinnert sei hier daran, dass die 926 Xenien Goethes und Schillers die ironische Bezeichnung für die von ihnen verfassten provokativen Epigramme gegen andere nicht benannte zeitgenössische Literaturkritiker und kunstkritische Richtungen waren, die in den Horen bekämpft wurden.

Wie Schlegel auf die Spottverse, zumindest auf jene, die ihn selbst betrafen, reagierte, ist aus dem Grund nicht unwichtig, weil Schlegel mit seinen Fragmenten einen bestimmten Aspekt dieser von Goethe und Schiller verfassten Epigramme in Frage stellte, nämlich ihren Pasquill-Charakter[15]. In diesem Kontext können die ersten Schlegelschen Fragmente, die Lyceums-Fragmente, in einem postmodernen Sinn verstanden werden, insofern sie auch als Versuch interpretiert werden können, Schillers und Goethes Epigramme aus formeller und inhaltlicher Perspektive unmissverständlich zu übertrumpfen. So wurde es nach Schlegel für die Konzeption und Veröffentlichung der Fragmente prinzipiell bedeutend, die in den Fragmenten polemisch besprochenen Autoren mit ihrem Namen anzuführen. Schlegels Anspielung auf die Xenien ist in seinem Briefwechsel mit dem Bruder unübersehbar: „Ich bin entschieden dafür, daß Wieland in dem bewußten Fr.[agment] genannt [werde]. Die Beleidigung ist ganz dieselbe. Das Anonyme und doch so deutliche ist recht Xeniastisch. Auch ist das Pikante dann davon“.[16]

Das, was Schlegel an Schillers und Goethes Xenien offenbar vermisst, ist, um es mit einem Schlegelschen Wort zu sagen, das Pikante. Hauptsächlich geht es um das Pikante einer Impertinenz, die „unersetzlich seyn“ kann[17]. In den Lyceums-Fragmenten definiert Schlegel das Pikante als das „Salz im Ausdruck … pulverisiert“ (L* 97). Pikant sind auch die Manieren an „einem genialischen Mann“; ein „pikanter Autor“ ist deshalb für Schlegel Lessing. Auch ist Schlegels „innigste Ueberzeugung“, „dass die Lizenz der Gattung [der Fragmente – m. H.] nur durch die größte Universalität und durch tüchtige pfündige Gedanken und durch häufige Spuren von dem heiligen Ernst gerechtfertigt <werden kann>“[18]. Überdies plädierte Schlegel dafür, dass die in den Zeitschriften veröffentlichten Texte namentlich erkennbar sein sollen. Die Xenien von Goethe und Schiller sind nämlich anonym erschienen.

Inhaltlich interpretiert Ernst Behler das Fragment in Schlegels Werk als einen „Versuch, den immer unerfüllbaren Ansprüchen auf quantitative und qualitative Vollständigkeit wissenschaftlicher oder poetischer Aussage gegenüber dem wirklichen Reichtum der Realität so weit wie möglich zu begegnen.“ Das Fragment erfüllt somit eine philosophische Funktion.

Ohne eine eigentliche Theorie des Fragments entwickelt zu haben, zog es Schlegel vor, über Fragmente in Fragmenten zu schreiben. Wie er aber schon in seinen Briefen an August Wilhelm behauptete, sind die Fragmente keine „Epigramme oder lyrische Fragmente in Prosa“, sie sind auch keine „Fastnachtsspiele“, sondern „vermischte Gedanken“, wie für das eigene Notizheft gesagt. Sie haben „pikant“ und voller „Witz“ zu sein; d.h. sie sollen jenen „chemischen Geist“ enthalten, der Dinge kombiniert und mit Leichtigkeit Gemeinsamkeiten zwischen ihnen entdeckt. Es ist interessant festzustellen, dass alle diese Überlegungen poetologischer Natur erst im Anschluss an die Lyceums-Fragmente angestellt wurden, d.h. in der Übergangszeit zu den Athenäums-Fragmenten. Sie stammen alle vom Ende des Jahres 1797 und vom erstem Viertel des Jahres 1798.

Was hier im Hinblick auf die Beantwortung der Frage nach einer möglichen romantischen Postmodernität zur Diskussion stehen soll, bezieht sich auf die potentiellen Differenzierungen zwischen den erst publizierten Fragmenten von Schlegel – den Lyceums-Fragmenten – und den später erschienen Athenäums-Fragmenten. Vergleicht man die beiden Fragmentsammlungen miteinander, so scheinen letztere wohl doch geachteter zu sein. Bei der Konzipierung heutiger Chrestomatien aus dem Werk Friedrich Schlegels wird den Lyceums-Fragmenten keine Beachtung geschenkt.[19] Nicht selten haben auch Romantikforscher ihr Interesse in verstärkter Weise den Athenäums-Fragmenten gewidmet. Ernst Behler hebt, wenn auch nicht explizit, die Superiorität der Athenäumsfragmente gegenüber den Lyceums-Frag-menten hervor. In gewisser Weise hat Schlegel selbst einen Grund dazu geliefert, indem er in einem Brief seine unzähligen Athenäums-Fragmente als eine „ganz neue Gattung“ einschätzte:

Doch eigentlich wirds eine ganz neue Gattung sein; 1) denke ich größten Theils <(nicht einzelne Sentenzen und Einfälle>), kondensirte Abhandlung und Charakteristik, Recensionen [zu] geben 2) werde ich dabey Universalität ordentlich suchen, nicht philos.[ophische] und krit.[ische] Frag.[mente] trennen, wie im Lyc.[eum] und in denen, die ich Fichte und Nieth.[ammer] schicken werde, sondern mischen; dazu auch moralische nehmen[20].

Die Berühmtheit der Athenäums-Fragmente von Schlegel dürfte jedoch nicht nur aus der großen Menge an geschriebenen Fragmenten folgen, sondern sie ergibt sich aus der Qualität der einzelnen Fragmente. So enthält die Sammlung das 116. Athe-näums-Fragment, das mittlerweile eines der meist zitierten Fragmente im Umkreis der Konstituierung der literarischen Romantik in Deutschland geworden ist. Außerdem erscheinen diese Fragmente in Gesellschaft weiterer Athenäums-Texte, wie z.B. „Gespräch über die Poesie“ von Friedrich Schlegel oder den „Blüthenstaub“ von Novalis, was ihren vermeintlichen Vorrang gegenüber den Lyceums-Fragmenten noch gesteigert haben könnte. Auch wenn Goethe sie als „Wespennest“ bezeichnete, hatte er zumindest darauf reagiert.

Schon gleich beim Erscheinen der Lyceums-Fragmente, der ersten Fragment­samm-lung von Schlegel, in der Berliner Zeitschrift charakterisiert Novalis diese in einem Brief an seinen gleichaltrigen Freund auf enthusiastische Weise: „Deine Fragmente sind durchaus neu – ächte, revolutionäre Affichen [Anschlagzettel, wie sie im revolutionären Paris üblich waren]. Manche haben mir bis ins Marck gefallen“[21] Die Neuheit, von der Novalis hier spricht, ist außergewöhnlich, denn sie ist nicht etwas, das zum Bestehenden einfach hinzu gegeben wird, sondern letzteres sogar in Frage zu stellen scheint. Die Fragmente sind „durchaus neu“, und Novalis erfühlt ihr revolutionäres Potential. Könnte wohl dieser Aspekt als ein postmoderner Zug der ersten Fragmente von Schlegel gedeutet werden?

Schlegel selbst spricht von einem Unterschied zwischen den Lyzeums-Fragmenten und den Athenäums-Fragmenten. „In den neuen Fragmenten (den Athenäumsfragmenten – C.E.) sollen mehr Früchte sein und weniger Blüten“. Aus dieser Perspektive sind die Athenäums-Fragmente modern, die Lyceums-Fragmente aber durch ihre forschend-experimentierende Attitüde postmodern. So gesehen stellen die Lyceums-Fragmente die Geburt der Athenäums-Fragmente dar. Die Athenäums-Fragmente sind modern dadurch, dass sie das Fragment als eine neue literarische Form zu etablieren trachten. Sie haben sozusagen ihr Selbstbewusstsein errungen. Ihr Ringen danach verlief nach bestimmten Regeln und Strategien. Schlegels theoretische Überlegungen zum Fragment sind in dieser Hinsicht ein Teil dieser Strategien. Doch das, was die Athenäums-Fragmente möglich gemacht haben, sind die Lyceums-Frag-mente.

Ein bedeutendes Differenzierungsmerkmal der Lyceums-Fragmente gegenüber den Athenäumsfragmenten besteht sicher darin, dass Schlegel in seinen Lyceums-Fragmenten gängige Konzeptionen – beispielsweise vom Witz – in Frage stellt. So bezweifelt er, dass der Witz, „ein Ersatz der unmöglichen Glückseligkeit“ (wie Chamfort anscheinend behauptet) sei, womit „die bankerotte Natur sich für die nicht honorierte Schuld des höchsten Gutes abfinde“. Auch diese von Shaftesbury, „Witz sei der Prüfstein der Wahrheit“, oder jene, laut der „gemeinere(n) Vorurteil, sittliche Veredlung ... der höchste Zweck der schönen Kunst“ sei, wird hinterfragt. Im Unterschied zu diesen drei Auffassungen entwirft Schlegel seinen eigenen Witzbegriff. So ist Witz „Zweck an sich, wie die Tugend, die Liebe und die Kunst“ (L 59). Witz ist logische Geselligkeit. (L 56), Witz ist eine Explosion von gebundenem Geist (L 90), Witz ist ein prophetisches Vermögen (L 126). Es gibt einen Sinn für Witz, so wie es einen Sinn für Freiheit gibt, Witz darf nicht Werkzeug der Rache sein.

Überhaupt scheint sich auf den ersten Blick in den 127 Lyceums-Fragmenten das Fragen und Befragen des Gegebenen stärker als in den Athenäums-Fragmenten aufzudrängen. Vor allem aber ist das der Fall in der 1800 ebenfalls in der Zeitschrift <Athenäum> veröffentlichten dritten Fragmentsammlung von Schlegel, den Ideen, in denen die Haltung des Schreibenden nicht mehr die eines Suchenden und Fragenden ist, sondern denjenigen charakterisiert, der sich bereits im Besitz von Antworten wähnt. Festgehalten sollen hier einige der wichtigsten Fragen der Lyceums-Fragmente werden, die in den poetologischen Schriften der Romantik ihre Antworten erhalten werden:

Wer ist diesersƒ Publikum? (L 35)

Warum wird das Wort ästhetisch noch beibehalten, wenn man es nicht versteht? (L 40)

Warum hat man noch keinen Begriff von Dichtart? (L 62)

Wieviel Autoren gibt’s wohl unter den Schriftstellern? (L 68)

Sollte es nicht überflüssig sein, mehr als Einen Roman zu schreiben, wenn der Künstler nicht etwa ein neuer Mensch geworden ist? (L 89)

Welches ist nun die poetische Poesie? (L 100)

2. Es ist Schillers „Leidenschaft zum Ewigen“, was der junge Friedrich Schlegel an ihm für groß achtete, doch es schreckte ihn nicht davon ab, seine Kritik an Schiller zu üben. Gerade darin könnte ein postmodernes schriftstellerisches Verhalten, ein avantgardistisches Experimentieren seitens Friedrich Schlegels entdeckt werden.

Noch bevor Schlegel seine Werke veröffentlichte, in denen er die Programmatik der Romantik vorstellte, rezensierte er in einer Reihe von Zeitschriftenartikeln Schillers „Musenalmanach“ und dessen von ihm herausgegebene Zeitschrift, die „Horen“.

Was enthalten nun diese verschrieenen Rezensionen? In der Besprechung des Schillerschen Musenalmanachs für das Jahr 1796 wird z.B. Schillers „Rückkehr zur Poesie“ analysiert und in diesem Rahmen seine Gedichte näher unter die Lupe genommen. Schillers Epigramme seien „zwar sehr gut, aber weniger vollendet“. Die Elegie als literarische Form sei „Schillers raschem Feuer und gedrängter Kraft nicht angemessen“. Es sieht fast so aus, als habe Schiller in seinen jüngeren Jahren „die ihm angemessene Tonart und Rhythmen unbefangner zu wählen und glücklicher zu treffen“ gewusst. Außerdem diskutiert Schlegel in dieser Rezension Schillers „Würde der Frauen“, die er als Gegenstück zu Schillers „Idealen“ behandelt. Streng genommen, behauptet er, könne „Würde der Frauen“ nicht für ein Gedicht gelten, Stoff und Einheit seien nicht poetisch, doch „gewinnt sie, wenn man die Rhythmen in Gedanken verwechselt und das Ganze strophenweise rückwärts liest“.[22] Auch „einen Irrtum“ des Bruders weiß Schlegel in einer Rezension der Horen zu rügen.

Mit der Kritik der Schillerschen Zeitschriften wird von Schlegel ein Sprachspiel mit den „Waffen der Ironie“ vorgeschlagen, dessen Regeln von der literarischen Gemeinschaft offensichtlich nicht akzeptiert wurden. Davon zeugt nicht zuletzt auch Schlegels relativ baldiges Aufgeben des kritischen Unternehmens speziell mit Bezug auf Schiller. Doch der Begriff der Kritik, von dem Schlegel in seinem Streit mit Schiller offenbar Gebrauch macht, scheint nicht so sehr der zu sein – obwohl bereits erste theoretische Andeutungen in den Schiller-Rezensionen zu bemerken sind –, den er innerhalb des frühromantischen Kreises entwickeln wird[23]. Hier ist Kritik nun weniger dazu da, Urteile zu fällen, als vielmehr ein hermeneutisches „Verstehen“ zu erreichen. Ist aber nicht gerade Schlegels Kritik als Polemik diejenige, die den romantischen Kritik-Begriff möglich macht? Zwar hat Schlegel auch später auf die Idee der Polemik nicht verzichtet[24], aber – abgesehen davon, dass es zu einer Versöhnung zwischen Friedrich Schlegel und Schiller nicht mehr kam – die Brüder Schlegel haben im Nachhinein jede Anstalt unterlassen, in ihren Athenäums-Fragmenten auf Schiller Bezug zu nehmen. Wären sie für Schiller zu modern, ja postmodern, gewesen? Erst später, nach Schillers Tod, wird Schiller in Friedrich Schlegels Literaturgeschichte gewürdigt.

Andererseits ist es nicht schwer sich vorzustellen, dass allgemein gesehen die Schle-gelschen Schiller-Rezensionen von 1796-1797 für den Herausgeber der Horen unangenehme Sticheleien darstellten. Schlegels Ton mutet keck und belehrend an. Es drängt sich eine andere Lesart dieser Rezensionen auf: sie postmodern als eine Art von Graffitis oder Übermalungen des Bildes von Schiller zu betrachten.

3. Ein weiteres Beispiel, welches als Veranschaulichung eines postmodernen Zugs an Schlegel gewählt wurde, bezieht sich auf Schlegels experimentellen Umgang mit Lessing als literarische Persönlichkeit. Durch die Art und Weise wie er es versteht, Lessings „Gedanken und Meinungen“ dem Lesepublikum in Form einer Anthologie zu vermitteln, hinterfragt Schlegel indirekt gängige Regeln und Möglichkeiten des Edierens eines bedeutenden Autors. Schlegels Lessing-Auswahl von 1804 ist der Versuch einer nicht orthodoxen Umgangsweise mit einem Schriftsteller und dessen Werk. Thomas Höhle spricht von Schlegels „herausgeberische(r) Willkür“[25] und charakterisiert das dreibändige Werk als „eine Mischung aus Edition, Kommentar und Weiterdichtung“[26].

Die Dimension des Fragmentarischen erscheint in diesem Werk nicht nur in der Form der Anthologie, die das Werk des edierten Autors zunächst verkürzt, sondern auch in der Wahl der jeweiligen für die Publikation gedachten Texte. Lessing selbst meldet sich zu Wort in den drei Bänden durch Bruchstücke aus Briefen, durch Fragmente dramaturgischen, literarischen und polemischen Inhalts. Auch werden nur einige Dichtungen von Lessing gewählt, wie die Erziehung des Menschen-geschlechts, Ernst und Falk und Nathan der Weise im dritten Band der Auswahl.

Lessing selbst stellte für Schlegel eine „fragmentarische Universalität“ dar. Er ist das Symbol einer „formlosen Form“. Nicht von ungefähr widmete ihm Schlegel schon in seinem Abschluß des Lessing-Aufsatzes (1801) unter dem Titel „Eisenfeile“ eine Aus-wahl von alten – sowohl Lyceums- als auch Athenäums-Fragmenten – und vier neu produzierten Fragmenten. Unter den neuen findet sich auch eines, das Lessing, und indirekt Schlegel, entspricht: nämlich das Thema der Kritik.

Aber in der Lessing-Anthologie von 1804 wird Lessing von seinem Herausgeber Schlegel selbst inszeniert, es ist Schlegels Lessing. Doch nicht Lessing, wie man erwarten könnte, kommt in dieser Auswahl des Öfteren zu Wort, sondern sein Editor. Dieser erscheint hier auch in der Rolle des Autors; als solcher ist er eine nicht zu umgehende Instanz. Die Auswahl scheint gewissermaßen auf die formativen Wünsche des jungen Friedrich Schlegel zugeschnitten zu sein. Lessing wird als Kritiker, Polemiker und Dramaturg dargestellt. Es sind Gesichter einer Identität, mit denen Schlegel selbst sich auseinandergesetzt hatte. Das Bild des literarischen Lessing wird auf diese Art und Weise gewissermaßen mit Schlegelschen Farben und in eigener Komposition neu gezeichnet. So zieht Schlegel z.B. im dritten Band seiner Anthologie die fünf Freimaurergespräche Lessings zu zweien zusammen, und dem Nathan legt er zwei eigene Gedichte („Die Dichtkunst“ und „Der Verstand“) als Prolog und Epilog bei. Das Ganze schließt mit Schlegels eigenem Beitrag Ernst und Falk, Bruckstück eines dritten Gesprächs über Freimäurer. Dieser letzte Beitrag ist eine Art Fortsetzung von Lessings Freimaurergespräche, in welcher Schlegel die Protagonisten Ernst und Falk erneut auftreten lässt, das Gespräch allerdings vor dem Hintergrund der Französischen Revolution konstruiert, und den Idealismus zu „einem neuen Gesetz aller öffentlichen und geheimen Gesellschaften“ erhebt.

Wie Hans Eichner in seiner Einleitung zum dritten Band der Kritischen-Schlegel-Ausgabe hervorhob, war die Aufnahme von Schlegels Lessing-Auswahl nicht gerade die günstigste: „Von Friedrich Schlegels Freunden scheint zu der Lessingauswahl niemand Stellung genommen zu haben, worüber sich Friedrich Schlegel in einem Brief an Schleiermacher bitter beklagt“[27]. Nur ein Teil der Ausgabe konnte abgesetzt werden. Der Restbestand wurde mit einem neuen Titel versehen und 1810 wieder auf den Buchmarkt gebracht, ohne aber großes Interesse zu erwecken[28]. Doch es gab einzelne begeisterte Leser der Lessing-Auswahl wie z.B. Friedrich Gentz, der sie eines der wichtigsten Bücher der Zeit und das „Vortrefflichste, was er [Schlegel] jemals schrieb“[29] nannte.

Alle drei gewählten Beispiele zur Veranschaulichung postmoderner Züge bei Friedrich Schlegel beschreiben Phänomene, die den Zeitgenossen offensichtlich missfallen haben und mit Distanz wahrgenommen wurden. Schlegel, einer der „Nepoten Lessings“, wie Schiller die Brüder Schlegel in den Xenien nennt[30], verstößt durch seine kritisch-polemische Haltung gegen Konventionen, gegen Konsens, gegen den Geschmack. „Daß das Gesindel mich haßt,“ sagt das lyrische Ich in der Elegie „Herkules Musagetes“ zum Schluss des Lessing-Aufsatzes, „hab ich ja wahrlich verdient. Dennoch ist freundlich mein Sinn, und wie hab’ ich freudig vernommen,/Was nur der Genius sprach, oft noch von keinem erkannt?“[31]

Bedeutend scheint mir aber auch die Idee des Experimentierens, die in Schlegels Lyceums-Fragmenten, den Schiller-Rezensionen und der Lessing-Auswahl von 1804 zur Anwendung kommt. Wenn die Fragmente, und vor allem die Lyceums-Fragmente, als postmodern bezeichnet werden können, dann aus der Perspektive, aus der sie den Romantiker Schlegel ankündigen. Schlegel experimentierte im individuellen Denken und Schreiben mit einer Form, die er, zumindest in der Übergangszeit zu den Athenäums-Fragmenten und also zur Romantik, als das eigentümliche Element seiner Persönlichkeit betrachtete: „Ich kann von mir, von meinem ganzen Ich gar kein andres echantillon geben, als so ein System von Fragmenten, weil ich selbst dergleichen bin“[32].

An den „den Werken der poetischen und der philosophischen Kunst“ hat sich der junge Friedrich Schlegel versucht. Wie es im Lessing-Aufsatz von 1801 heißt, hat er für sich und für die Wissenschaft experimentiert. Und gerade dieser Aspekt erlaubt meiner Ansicht nach, von einer postmodernen Dimension in Friedrich Schlegels intellektueller Biographie zu sprechen.

 

Literatur:

Primärliteratur:

1.       Lyotard, Jean-François: Philosophie und Malerei im Zeitalter ihres Experimentierens. Berlin 1986

2.       Lyotard, Jean-François: Beantwortung der Frage: Was ist postmodern? In: Welsch, Wolfgang (Hg.): Wege aus der Moderne. Schlüsseltexte der Postmoderne-Diskussion. Berlin 19942

3.       Schlegel, Friedrich: Lessings Gedanken und Meinungen aus dessen Schriften zusammengestellt und erläutert. Leipzig 1804

4.       Schlegel, Friedrich: Kritische Friedrich-Schlegel-Ausgabe (abgekürzt: KSA), hg. von Ernst Behler unter Mitwirkung von Jean-Jacques Anstett und Hans Eichner sowie anderer Fachgelehrter, Paderborn, München, Wien, Zürich u. a. 1958 ff.

5.        Schlegel, Friedrich: Kritische Schriften und Fragmente (1798–1801). Herausgegeben von Ernst Behler und Hans Eichner, Studienausgabe, Bd. 2, Paderborn u.a. 1988

6.       Schlegel, Friedrich: Kritische und theoretische Schriften. Auswahl und Nachwort von Andreas Huyssen, Stuttgart 1990

7.        Welsch, Wolfgang: Unsere postmoderne Moderne. Berlin, 19934

Sekundärliteratur:

1.        Gruber, Johann: Friedrich Schlegel und Lessing, (Diss.) Wien 1919

2.       Henel, Heinrich: Friedrich Schlegel und die Grundlagen der modernen literarischen Kritik. In: Schanze, Helmut (Hg.): Friedrich Schlegel und die Kunsttheorie seiner Zeit. Darmstadt 1985. S. 95–111.

3.       Höhle, Thomas: Friedrich Schlegels Auseinandersetzung mit Lessing. Zum Problem des Verhältnisses zwischen Romantik und Aufklärung, in: Weimarer Beiträge 23, 1977, H. 2. S. 121–135.

4.       Nida-Rümelin, Julian (Hg.): Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Von Adorno bis v. Wright. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart 1999

5.        Pikulik, Lothar: Frühromantik. Epoche. Werke. Wirkung. München 1992

6.       Schäfer, Walter Reese: Lyotard zur Einführung. Hamburg: Junius, 1995

7.        Schwarzbauer, Franz: Die Xenien. Studien zur Vorgeschichte der Weimarer Klassik. Stuttgart. Weimar 1992

8.       Viettà, Silvio: Zur Differenz zwischen Tiecks und Wackenroders Kunsttheorie, in: Schmitz, Walter (Hg.): Ludwig Tieck. Literaturprogramm und Lebensinszenierung im Kontext seiner Zeit. Tübingen 1997. S. 87–99


 

[1] LYOTARD, in: WELSCH (1994), S. 193–203; hier S. 201.

[2] Ebd.

[3] Ebd.

[4] WELSCH (1993), S. 35.

[5] WELSCH, in: NIDA-RÜMELIN (Hg.) (1999), S. 459.

[6] Vgl. PIKULIK (1992), S. 10. Dazu auch VIETTA, in: SCHMITZ (1997), S. 98f.

[7] WELSCH (1993), S. 36.

[8] SCHÄFER (1995), S. 48.

[9] Es ist nicht mehr die Rede von der nur abbildenden Sprache des frühen Wittgenstein, gemäß dem der Satz ein Bild der Wirklichkeit, die Beschreibung eines Sachverhalts oder eine Wahrheitsfunktion sei. Sprache tritt nun in ihren abwechslungsreichen Funktionen, wobei das neue Grundwort <Sprachspiel> heißt. Sprachspiele sind: Befehlen, und nach Befehlen handeln – Beschreiben eines Gegenstandes nach dem Ansehen, oder nach Messungen … – Eine Geschichte erfinden; und lesen – Theater spielen – Reigen singen – Rätsel raten – Einen Witz machen; erzählen – Ein angewandtes Rechenexempel lösen – Aus einer Sprache in eine andere übersetzen – Bitten, Danken, Fluchen, Grüßen, Beten. (Apud. Kurt Wuchterl und Adolf Hübner, Wittgenstein, S. 118).

[10] Diese sind im 2. Stück (vgl. KSA 2, S.147–163) der in Berlin von Johann Friedrich Unger herausgegebenen Zeitschrift <Lyceum der schönen Künste> veröffentlicht, gehen mithin den Athenäums-Frag-menten voran und stellen die erste der drei großen Fragmentsammlungen Schlegels dar. Im <Athenäum> folgten 1798 die „Athenäums-Fragmente“ und 1800 die „Ideen“.

[11] Brief v. 30. Jan. 1797, in: KSA 23, S. 344.

[12] Ebd.

[13] Ebd. S. 345.

[14] Ebd.

[15] Zum Thema „Satire oder Pasquill“ in Goethes und Schillers Xenien, vgl.: SCHWARZBAUER (1992), S. 13-22.

[16] Brief v. Anfang Februar, 1798, in: KSA 24, S. 83.

[17] Ebd.

[18] Brief. v. 6. März 1798, in: KSA 24, S. 98.

[19] Vgl. SCHLEGEL, in: HUYSSEN (Hg.), 1990.

[20] Brief v. ca. 1. Dezember 1797, in: F. Schlegel an A.W. Schlegel. S. 51f.

[21] Brief v. 26. Dez. 1797, in: KSA 24, S. 69.

* L = Lyceums-Fragment

[22] SCHLEGEL, in: BEHLER, EICHNER (1988, Bd. 1), S. 138f.

[23] Zur neuen Rolle der Kritik vgl. PIKULIK (1992), S. 146f. Ferner: HENEL, in: SCHANZE (Hg.) (1985), S. 95-111.

[24] “Nicht daß ich gesonnen wäre, die rühmlich geführten Waffen der Ironie im Tempel der Polemik aufzuhängen und den Kampfplatz andern zu überlassen. Nein, ich werde es mir nicht versagen, mit den Werken der poetischen und der philosophischen Kunst wie bisher so auch ferner für mich und für die Wissenschaft zu experimentieren. Aber ich werde diese Beschäftigung, (…) von nun an auf die beiden Zwecke einer Geschichte der Dichtkunst und einer Kritik der Philosophie durchaus beschränken.“ [SCHLEGEL, in: BEHLER, EICHNER (Hg.) (1988), S. 260.]

[25] HÖHLE, in: Weimarer Beiträge (1977), S. 12.

[26] Ebd. S. 127.

[27] GRUBER (1919), S. 70.

[28] Vgl. EICHNER (Hg.) (1975), in: KSA III, S. XXXIV.

[29] Apud. EICHNER, in: KSA III, S. XXXIV. Sicher wäre es überlegenswert, die Schlegelsche Lessing-Auswahl als Faksimile zu publizieren, zumal in den Bibliotheken das Exemplar schwer zugänglich ist, die Kritische Schlegel-Ausgabe nur die einzelnen Schlegelschen Beiträge der Lessing-Auswahl berücksichtigt, wenn auch nicht immer die Wiedergabe einzelner Titel darin genau ist. Vgl. z.B. den Titel „Vom Charakter des Protestanten“ in der Lessing-Auswahl mit dem von der KSA (Bd. 3) aber auch von der Studienausgabe (Bd. 3, S. 69) übernommenen „Vom Charakter der Protestanten“.

[30] Apud GRUBER (1919), S. 8.

[31] SCHLEGEL, in: BEHLER, EICHNER (Hg.) (1988, Bd.2), S. 265.

[32] Brief vom 18. Dezember 1797, in: KSA 24, S. 67.

 

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