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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

 

 

BILD UND MUSIK IM DaF-UNTERRICHT

Aniºoara Deaconu

Beim Schreiben dieser Arbeit bin ich davon ausgegangen, dass heutzutage, in der Epoche der Medien, ein DaF-Unterricht traditionellerweise kaum vorzustellen ist. Die Textarbeit allein bringt den Schülern keinen Spass mehr und die Kunst eines Deutschlehrers besteht darin, neue Unterrichtsmethoden zu finden und anzuwenden, die bei den Lernenden das Interesse wecken. Musik, Bild und Text tragen dazu bei, alle vier Fertigkeiten zu aktivieren: Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen.

Die Arbeit bietet ein Unterrichtsrezept zur Einheit „Liebe“, 10. Klasse, an, das für vier Stunden gedacht wurde. Das ausgewählte Material ist das Lied „Du erinnerst mich an Liebe“ und das Clip dazu. Man braucht ein DVD oder einen Computer.

Schritt 1. Die visuelle Phase

Im Clip sieht man einen herrenlosen Hund, der an einem Auge blind war, darum trug er ein schwarzes Band darauf. Sein Leben lang lebte er auf der Straße und auf einmal traf er ein liebevolles Mädchen. Zwischen den beiden entsteht dauerhafte Liebe und Freundschaft, bis das Mädchen einen Autounfall erlitten hat und ins Krankenhaus geführt wurde. Der Hund bleibt wieder allein auf den Straßen, traurig und hoffnungslos und manche böse Buben machen ihm das Leben schwer, so dass er vor Angst auf eine U-Bahn – Linie gerät und plötzlich springt er in einen trüben Fluss. Von seinen letzten Lebenserinnerungen fehlt das Mädchen, der Sonnenschein seines Daseins, nicht. Als alles verloren schien, wird er von einem Jungen gerettet. An der Bank im Park, wo Hund und Junge saßen, geht das Mädchen mit dem Bein in Gips vorbei, aber froh und liebevoll. Die drei sind am Ende glücklich zusammen.

Wenn man das Clip nicht zur Verfügung hat, kann man Comics oder Fotos verwenden. Bei weitem werde ich ausführlicher über jede dieser drei möglichen visuellen Hilfsmittel sprechen, weil ich denke, Bilder sind ein Schwerpunkt im Unterricht, sie wecken Vorstellungen, Erinnerungen, Assoziationen, lassen also der Phantasie freien Lauf und bringen den Lernenden viel Spass.

Arbeitsweise

1.       Möglichkeit – die Anwendung des Clips.

Der Film läuft bis zur Szene der Rettung des Hundes.

Das Clip führt die Schüller ins Thema ein.

Die Schüleraktivitäten sind:

a.       Sie notieren stichwortartig, was sie sehen.

b.      Sie stellen sich gegenseitig W – Fragen ( wer? / was? / wie? / warum? / wohin? / wo?) und beantworten sie.

c.       Sie bilden mit Hilfe der Stichwörter und der Antworten zuerst Sätze, dann einen zusammenhängenden Text.

d.      Die Schüler machen Vermutungen, wie die Geschichte weitergehen könnte.

e.       Sie verfolgen das Ende des Clips.

f.        Sie finden einen passenden Titel dazu, Z. B. „Liebe“, „Lieberstraum“, „Liebesgeschichte“, „Glück“, „Abenteuer“ u.s.w.

 

2.       Möglichkeit – Die Anwendung der Comics.

Wenn man Comics verwendet, braucht man Zeichnungen, die die wichtigsten Momente der im Clip verwendeten Geschichte darstellen. Diese könnten folgende Szenen enthalten:

a.       Hund und Mädchen sind glücklich zusammen.

b.      Das Mädchen erleidet einen Unfall.

c.       Der Hund ist allein auf der Straβe.

d.      Die bösen Buben laufen ihm nach.

e.       Der Hund auf einer U-Bahn – Linie; hinter ihm sieht man den kommenden Zug.

f.        Der Hund fällt / springt ins Wasser – er versinkt.

g.       Ein Junge rettet ihn.

h.      Der Junge und der Hund sitzen auf einer Bank.

i.        Das Mädchen mit dem Bein in Gips geht an der Bank vorbei und der Hund läuft zu ihm.

j.        Das Mädchen und der Hund umarmen sich; hinter ihnen ist der Junge.

Man verteilt den Schülern Blätter mit Zeichnungen.

Die Schüleraktivitäten sind:

a.       Die Schüler stellen die Zeichnungen in logische Reihenfolge.

b.      Sie beschreiben kurz die Bilder.

c.       Sie schreiben eine frei erfundene Bildgeschichte.

d.      Sie finden einen passenden Titel dazu.

e.       Sie können  weiter zeichnen.

f.        Partnerarbeit: einer zeichnet und der Nachbarschüler beschreibt die Zeichnung, oder einer sagt kurz die Fortsetzung der Geschichte und der Mitschüler zeichnet auf, was er gehört hat.

 

3.       Möglichkeit -   Anwendung der Fotos

Werden Fotos geschildert, dann sollten sie folgendes darstellen:

a.       eine Katze mit ihren kleinen Kätzchen

b.      eine Katze auf einem Hund schlafend

c.       zwei Hunde, die sich liebevoll anschauen

d.      einen Mann, der zärtlich seinen Hund streichelt

e.       zwei umarmte Verliebte

 

Die Schüleraktivitäten sind:

 

Partnerarbeit:

·       Ein Schüler bekommt ein Foto und der Nachbarschüler ein Blatt Papier. Der erste Schüler beschreibt das Foto und sein Partner soll das Beschriebene zeichnen. Er darf Fragen zum Foto stellen, um weitere Erklärungen zu bekommen, aber darf das Foto nicht anschauen. Zwei verfolgte Lernziele sind erreicht: die Schüler üben die zwei Fertigkeiten, Hören und Schreiben. Sie äuβern sich spontan und frei auf Deutsch.

·        Am Ende dieser Aufgabe vergleichen die Schüler, die gezeichnet haben, ihre Produkte mit den Fotos. Ihre Zeichnungen pinnen sie an eine Pinnwand an oder kleben sie an die Tafel. Die Fotos haben die Schüler auch zur Verfügung.

·        Unabhängig von den verwendeten visuellen Hilfsmitteln hat der Unterricht weiter folgenden Verlauf:

 

Der Lehrer stellt folgende Fragen:

a.       Um was für eine Liebe handelt es sich?

b.      mögliche Antworten der Schüler: Mensch – Tier/Tier – Tier/ Mensch – Mensch.

c.       Wie viele Arten von Liebe kann es geben?

d.      Ein Assoziogramm wird an die Tafel geschrieben: es kann mit folgenden Adjektiven ergänzt werden: wahr, glücklich, alt, heimlich, feurig, mütterlich, brüderlich, traurig. Man verlangt den Schülern Antonyme zu finden, wo es möglich ist.

e.       Die Schüler bilden die Wortfamilie von „lieb“.

Welche zusammengesetzten Substantive mit „Liebe“ als Grund – oder Bestimmungswort könnt ihr bilden?

Eltern

liebe

Liebes

worte

Kinder

 

 

traum

Nächsten

 

 

erklärung

Gottes

 

 

gefühl

.

.

 

 

 

geschichte

 Aufgabe: Beschreibt die Stimmung eines Verliebten !

Wie ist er? (Verwendung von Adjektiven)

Was macht er? (Verwendung von Verben)

1.       Die Schüler zählen Situationen auf, in denen sich die Partner kennenlernen könnten (in der Disko, in der Schule, auf der Reise, am Arbeitsplatz).

Textarbeit: Man verteilt den Schülern den ausgeschnittenen Text „ Kennenlernen“ (Beilage 1) und Arbeitsblätter mit den Aufgaben zum Leseverstehen:

·        Die Schüler bringen die Ausschnitte in die richtige Reihenfolge.

·        Sie bestimmen, ob folgende Aussagen richtig oder falsch sind:

Angela hat ihren Mann auf einer Party kennengelernt.

Angelas Mann war pro Frauenemanzipation.

Nicht viele Paare treffen sich bei der Arbeit.

Angela freute sich, nachdem sie nach Hause gegangen war.

Richard arbeitete als Physiker in derselben Abteilung.

Richard kannte Angela schon vorher.

·        Sie stellen sich eine Situation zum Thema „Kennenlernen“ vor, und schreiben eine Geschichte auf.

Schritt 2. Die auditive Phase

Neben Bild hat auch die Musik eine  wichtige Rolle im DaF – Unterricht. Einerseits drückt ein Lied Gefühle und Gedanken aus und entwickelt die Vorstellungskraft der Hörer, andererseits macht es viel Spaß beim Lernen. Die Schüler „vergessen“, sozusagen, dass sie in der Schule  sind und sie fühlen sich entspannt und werden mitteilungsfreudig. Der Gruppe gemäß kann passende Musik ausgewählt werden: lyrische Musik oder Rap – Musik.  Die deutschen Rap – Songs, die bei VIVA oder MTV gesendet werden, sind bei den Jugendlichen sehr beliebt.

Ich habe ein lyrisches Lied ausgewählt. Die Schüler hören das Lied „Du erinnerst mich an  Liebe“, der Musikgruppe „Ich + Ich“.

Aufgabe 1. Notiert möglichst viele Substantive, die im Lied vorkommen!

Sie hören es noch einmal. Sie bekommen Arbeitsblätter mit dem Lückentext.

Aufgabe 2. Füllt die Lücken aus!

Aufgabe 3. Mit Textausschnitten arbeiten!

Am Ende der Stunde bekommen die Schüler Zettel; auf je einen Zettel ist ein Vers  aufgeschrieben. Wenn die Lerngruppe kleiner ist, sollte es auf den Zetteln Textfragmente geben. Bei Musik gehen die Schüler, der Reihe nach, die Zettel anpinnen, so dass der Text des Liedes ganz und richtig erscheint.

Hausaufgaben (zur Wahl):

1.       Schreibt eine Geschichte auf, wo die folgenden Wörter erscheinen sollen: Seele, Schatten, Licht, grau, Liebe, sich erinnern, Himmel, Weg, Stimme, anschauen, vergessen, blind, träumen, wirklich, ganz.

2.       Freier Aufsatz mit angegebenem Anfang oder Ende:

 

a.           „Alles begann als er das alte Foto nach langer Zeit wieder gesehen hat!...“

b.          „ ... und zerbrach die Schallplatte.“

Am Ende der Einheit „Liebe“ hat einer der Schüler mit einer Gitarre ein Stück von einer rumänischen  Musikgruppe vorgespielt („Dacã pozele – ar vorbi ...”). Die Schüler haben eine Strophe ins Deutsche übersetzt und haben versucht, sie vorzuspielen. Sie haben es nicht so gut geschafft, darum haben sie eine deutsche Variante zum rumänischen Text, nicht eine treue Übersetzung gemacht. Mit großem Spaß haben wir alle das Lied gesungen mit Gitarrebegleitung.

Das Thema wurde Anfang Februar bis zum 14. Februar behandelt, und abschließend wurden die Schüler aufgefordert, Kärtchen mit Liebeserklärungen zu schreiben. Sie hefteten sie an eine Pinnwand an, dann gingen sie diese „Produkte”  anschauen und bestimmten, welche Liebeserklärung am schönsten ist. Das wurde auch prämiert.

Am Ende dieser Arbeit möchte ich folgendes erwähnen:

·        Das ist ein praxisorientierter Unterricht und ich habe diese oben dargestellten Arbeitsweisen in der Klasse, bei einer bilingualen Gruppe angewendet und die Ergebnisse waren gut.

·        Es wurden alle Fertigkeiten der Schüler aktiviert.

·        Durch die Vielfältigkeit der Arbeitsmethoden und der Übungen und mit Hilfe didaktischer Spiele, wurde das Interesse der Lernenden für die deutsche Sprache geweckt.

·        Die ganze Aktivität führte zu einer kreativen und produktiven Kommunikation unter den Schülern.

Dabei möchte ich noch etwas hinzufügen: die meisten hier präsentierten und von mir angewendeten Arbeitsmethoden habe ich mir im Rahmen der Fortbildungsseminare angeeignet und dafür bin ich den Organisatoren dankbar

Beilage 1

Angela Scharf, 32, Ärztin

Ich weiß, es ist komisch: Ich diskutierte gerade mit Kollegen über die Frauenemanzipation, da lernte ich meinen Mann kennen. Das war bei einer Feier in unserem Forschungsinstitut. Bei der Arbeit finden sich ja sehr viele Paare.

Was wir da genau diskutiert haben, weiß ich heute nicht mehr. Aber ich kann mich genau erinnern, dass ich es ganz toll fand, als da plötzlich ein völlig unbekannter Mann am Tisch saß, der berufstätige Frauen nicht als unnatürlich und karrieresüchtig heruntermachte. Ich lernte ihn zwar an dem Abend nicht näher kennen, aber ich hatte ein sehr gutes Gefühl. Als ich nach Hause ging.

Zwei Tage später schickte er mir einen Brief, per Hauspost im Institut. Richard arbeitete als Physiker in einer anderen Abteilung. Das war vor sechs Jahren, und seitdem haben wir uns keinen Tag getrennt. Heute muss ich sagen, ich habe einen wirklich tollen Mann gefunden, der in allem ein echter Partner ist. Was er mir erst viel später sagte: Ich war ihm damals schon vorher aufgefallen, und er war nur deshalb zu der Betriebsfeier gegangen, weil er mich kennenlernen wollte.

Beilage 2

Ich + Ich – “Du erinnerst mich an Liebe”

 

Wenn meine Seele grau ist,

nichts macht mehr Sinn 

Ich bin ganz oben

und ich weiβ nicht mehr

wohin ich gehn soll

Wo viele Schatten sind

da ist auch Licht

Ich laufe zu dir,

ich vergess dich nicht

Du kennst mich

und mein wahres Gesicht

Du erinnerst mich an Liebe

Ich kann sehen

wer du wirklich bist

Du erinnerst mich daran

wie ich sein kann

 

Wozu der ganze Kampf

um Macht und Geld

Was soll ich sammeln hier auf dieser Welt,

wenn ich doch gehn muss

Wenn mein Tag gekommen ist

Wenn meine innere Stimme zu mir spricht

Ich bin taub und hör sie nicht

Dann schau mich an und halte mich

Erinner mich an Liebe

Zeig mir wer du wirklich bist

 

Erinner mich daran,

wie ich sein kann

Erinner mich an Liebe

Zeig mir wer du wirklich bist

Erinner mich daran,

wie ich sein kann

 

Da ist ein Weg so weit

und endet in Unendlichkeit

Da ist ein Fluss

lang und schön

Ich kann das Ende nicht sehn

Ich kann das Ende nicht sehn

 

Du erinnerst mich an Liebe

Ich kann sehen wer du wirklich bist

Du erinnerst mich daran

wie ich sein kann

Erinner mich an Liebe

Zeig mir wer du wirklich bist

Erinner mich daran,

wie ich sein kann

 

Wenn meine Seele grau ist,

nichts macht mehr Sinn

Ich bin ganz oben

und ich weiβ nicht mehr

wohin ich gehn soll…

Die unterstrichenen Wörter sollen Lücken sein.

 

Literatur:

 

1.        Dafina, Delia: „Klonengalerie. Ein Unterrrichtsvorschlag zum Thema <<Aussehen>>“, in: „Deutsch aktuell“, Heft 21/2004, Anima-Verlag, Bukarest

2.       Dinu, Daniela: „Text – Bild - Musik - Arbeitsschritte“, in: „Deutsch aktuell“, Heft 22/ 2005, Anima-Verlag, Bukarest

3.       Grell, Jochen/Grell, Monika: ,,Unterrichtsrezepte“, Weinheim, Belz, 1990

4.       Lehners, Uwe: „Lieder selber schreiben und interpretieren im Deutschunterricht“, in: ,,Deutsch aktuell“, Heft 14, Jahrgang 7/1999, Anima-Verlag, Bukarest

5.        Romcea, Rodica: ,,Lieder und Musik im Anfangsunterricht“, in: ,,Deutsch aktuell“, Heft 6, Jahrgang 3/1995, Anima-Verlag, Bukarest

6.       Schindler-Kovats, Beate: ,,Bilder im Deutschunterricht“, in: ,,Deutsch aktuell“, Heft 10, Jahrgang 2/1997, Anima-Verlag, Bukarest

7.        Stark, Magdalena: ,,Arbeitsphasen  mit Bildern im DaF-Unterricht“, in: ,,Deutsch aktuell“, Heft 5, Jahrgang 3/1995, Anima-Verlag, Bukarest

 

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Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga 

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