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INTERTEXTUALITÄT IN DER LYRIK ANEMONE LATZINAS

am Beispiel von Gedichten von Frieder Schuller

Delia Cotarlea

Der Text Anemone Latzinas „gedicht gemacht aus zeilen des frieder schuller 1978“ soll, wie schon der Titel   darauf hinweist, im Jahre 1978 entstanden sein. Das Gedicht ist in keinem Gedichtband der rumäniendeutschen Dichterin publiziert und nach den Recherchen der Verfasserin ist es auch in keine Anthologie oder Publikation aufgenommen worden. Die Collage ist in Frieder Schullers Band „mein vaterland ging auf den roten strich“ enthalten, welcher im Jahre 2005 im Hora Verlag erscheinen sollte. Der Verfasserin ist eine elektronische Fassung des erwähnten Bandes von der Übersetzerin der Schuller-Gedichte überreicht worden und dadurch wurde die Grundlage folgender Untersuchung gesichert.

Der Latzina-Text „gedicht gemacht aus zeilen des frieder schuller 1978“ entstand aus der Aneinanderreihung selbständiger Verse aus Gedichten von Frieder Schuller, wie das auch die Überschrift des Gedichtes belegt. Das Verständnis des Textes wird durch die filmische Nebeneinanderstellung manchmal erschwert, der Bezug zwischen den Versen wird schwerfällig realisiert, nach einer aufmerksamen Lektüre aber entsteht ein Gesamtbild. Anemone Latzina verwendete für ihren Text Zeilen aus sieben Gedichten des Frieder Schuller.

Die ersten Verse – „der schweigt der Stille / nicht mehr nach dem Munde“ enthalten eine Umkehrung des Sprichwortes jemandem nach dem Munde reden, welches auf Menschen, die keine eigene Meinung vertreten, hindeutet. Es handelt sich in den Zeilen genau um das Gegenteil – man ist nicht mehr mit den politischen Verhältnissen einverstanden und man schweigt nicht mehr. Zugleich enthalten die Verse ein Sprachspiel – der Stille schweigen – ist eine Anspielung auf das Verb stillschweigen – und zwar wird nicht mehr stillgeschwiegen, die Wahrheit bezüglich der Realität muss ausgesprochen werden.

Die nächsten Verse sind ein Protest, eine Verweigerung auf Anordnungen zu reagieren – „darum auch diesen Brief / schnell nicht beantworten“. Es folgt ein sprachliches Bild der Verstümmelung der Gesellschaft, die Funktionalisierung der Natur wird deutlich betont, das Holz dient den Tribünen: „es lebe das schweigsame tannengehölz / bevor es aufschreit in tribünen“. Die Zeilen enthalten einen Widerspruch – es lebe ist eine Anspielung auf den Personenkult, im Text findet aber die Umkehrung des Ausdrucks statt.

„eine tote Geliebte entgleitet / meiner Nähe / diese heimat / sicher ist sicher“ – In diesen Zeilen wird das Bild der toten Geliebten an die Heimat gekoppelt, und sie sind beide tot, sie entgleiten der Wahrnehmung des lyrischen Ichs, das nun zum ersten Mal im Text durch das Possessivpronomen anwesend ist. Der Heimatverlust wird als eine Tatsache betrachtet – sicher ist sicher – und durch das Adjektiv tot bekräftigt.

Das nächste sprachliche Bild stellt die Unterdrückung durch das politische Regime in den Mittelpunkt: „erschreckte Äste mit fahnen besetzt / kongresse beschatten / mein land“. Der Einschub der erschreckten Äste bezieht sich auf das Tannengehölz, also auf die Verstümmelung, auf die Zerstörung der Gesellschaft, welche erschrocken die abnormen Erscheinungen des Personenkults mitmachen. Die Kongresse der RKP bedecken den Horizont, die Anspielung auf den Totalitarismus ist offensichtlich.

In den nächsten drei Versen werden vier Ausdrücke untereinander gekoppelt: „heißer wird der maisbrei nicht / um den man redet / morgenstund / ist aller laster anfang“ und zwar um den heißen Brei reden, das rumänische mãmãliga nu explodeazã, Morgenstund hat Gold im Mund und Faulheit ist aller Laster Anfang. Die Aussage deutet auf Folgendes hinaus: die Tatsachen werden nicht beim Namen genannt, die Menschen reden um den heißen Brei herum, die Unzufriedenheit der Bevölkerung ist nicht so groß, damit sich die Menschen gegen das System auflehnen. Die Assoziation der letzten zwei Redewendungen ist ebenfalls überraschend – der Morgen bringt keine Hoffnung, die Nacht ist die Zeit der Laster, welche aber nun vom Tag abgelöst wird. Die Faulheit könnte vielleicht als Grund dieser Umkehrung genannt werden, denn durch Gleichgültigkeit stärkt sich das Regime. Durch diese Haltung bringt jeder Tag Laster.

„nur mein vogelsang / ist ganz vogelfrei“Die Verse sind doppeldeutig: einerseits ist nur die Stimme des Dichters frei, denn in seinen Gedanken kann er das Gewünschte äußern, andererseits bedeutet vogelfrei allen Gefahren ausgesetzt, das heißt der Dichter ist dem Regime ausgeliefert.

Die nächsten Zeilen verweisen auf den Hund, also auf den besten Freund des Menschen: „komm hund / dich hält treue zurück / mich die zensur“ der Hund bezieht sich auf diejenige, die dem System treu sind, gleichzeitig ist es aber auch eine Anspielung auf den inneren Schweinehund, der sich durch Treue eine Position sichert. Das lyrische Ich hält aber keine Treue zurück, sondern die Zensur.

„denn ihre geheimsprache stimmt  /  im nationalpark gehirn“ es stellt sich nun die Frage, wessen Geheimsprachen gemeint ist. Verfügte die Zensur über eine Geheimsprache oder führt die Zensur durch Selbstzensur zur Entstehung einer Geheimsprache, in der sich der Dichter ausdrücken kann? Der doppeldeutige Vers wird im Kontext nicht disambiguiert. Der Nationalpark Gehirn könnte sich auf die von dem System beabsichtigte Gehirnwäsche beziehen. Zugleich ist der Ausdruck aber auch eine Anspielung auf den ständigen Druck, dem die Gesellschaft ausgesetzt war. Eine positive Interpretation kann ebenfalls geliefert werden: Nationalpark bezieht sich auf Naturschutz, das Gehirn des Dichters schützt sich vor dem Regime sozusagen auf natürliche Weise. Eine eindeutige Interpretation dieser Verse kann meines Erachtens nicht geboten werden.

Die letzten Verse bieten ein sprachliches Bild, welches keinen offensichtlichen inhaltlichen Bezug zum restlichen Gedicht aufweist: „wen erste botschaft vom siegesfest trifft / sucht seinen strick im aufbau des sozialismus“ – Die Zeilen sind wiederum doppeldeutig, sie könnten sich möglicherweise auf das Siegesfest des Systems beziehen, wodurch sich das lyrische Ich so sehr von den Aufbauworten ekelt, dass es im Lügennetz den Strick findet. Gleichzeitig könnte der Sieg des Dichters, der Revoltierenden gemeint sein, und diejenige, die sich gegen das System nicht aufgelehnt haben, finden nun ihr Ende in der Utopie des Sozialismus. Die Doppeldeutigkeit der Verse findet im Kontext des Gedichtes keine Klärung.

Das Gedicht endet mit dem sprachlichen Bild des Siegesfestes, das eventuell auch als Höhepunkt des Textes betrachtet werden kann. Es ist schwierig als Leser, sich den Gesamtzusammenhang zu rekonstruieren. Die Collage-Technik ist manchmal extrem, weil die inhaltlichen Bezüge zwischen den Versen nicht hergestellt werden können. Das Gesamtbild entsteht letztendlich – das lyrische Ich tritt in den Hintergrund, dadurch rücken die dem Alltag entnommenen sprachlichen Bilder in den Vordergrund und konstruieren das Bild jener Zeiten.

Die Anlehnung an O’Haras filmische Darbietungsweise lässt sich nun im Kontext einer kompletten Intertextualität zu Frieder Schuller feststellen – denn Anemone Latzina übernahm die Verse von Frieder Schuller, um selber eine Botschaft gegen den Totalitarismus zu übermitteln – eine von dem kommunistischen Regime verstümmelte Gesellschaft, die sich aber nicht gegen das Regime wehrt.

Im Folgenden soll ein kurzer Blick die Gedichte Frieder Schullers streifen, in denen es Verse gibt, die dem Latzina-Text entnommen wurden.

„der schweigt der stille/ nicht mehr nach dem munde” stammt aus dem Gedicht „traktor mit dem heiligenschein“. In diesem Gedicht äußert Frieder Schuller Kritik gegen das Regime. Das Symbol des Systems ist ein Traktor, welcher sogar als „agnus dei“ angesprochen wird. Die von Latzina übernommenen Verse sind bei Schuller eine Schlussfolgerung, wobei sie bei Latzina als Ausgangspunkt benutzt werden. In Frieder Schullers Gedicht schweigt das lyrische Ich nicht mehr, nachdem es über den Zaun, also über die Grenze geschaut hat. Das Berichten über die westliche Welt ist eine Konsequenz des starren Regimes, welches wenige Reisen in den Westen genehmigte und die Darstellung der kapitalistischen Welt verzerrte. Das Informieren über die tatsächliche abendländische Zivilisation war unumgänglich. In diesem Kontext sind Frieder Schullers Verse eingebettet – es wird nicht mehr im Einklang mit dem Regime geredet, es wird auch nicht mehr geschwiegen, über die existierende Wirklichkeit muss berichtet werden. Anemone Latzina übernimmt die Verse mit ihrer eigentlichen Bedeutung, setzt sie in einen ähnlichen Kontext ein, der Unterschied ist, dass der Text Latzinas von diesen Versen ausgeht.

„es lebe das schweigsame tannengehölz / bevor es aufschreit in den tribünen“ stammt aus Schullers Text „willkommen tristess proletarisch“. Tristess ist die Stimmung nach der Liebe; im Gedicht Frieder Schullers wird der Verlust der Ideale in den Mittelpunkt gestellt – das lyrische Ich verspürt Trauer, nachdem es feststellt, dass die Vorstellungen der sogenannten besseren Welt des Sozialismus mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen.

Gleichzeitig erinnert der Vers an den Roman „Bonjour tristesse“ von Françoise Sagan, welcher 1954 durch die freizügige Sommergeschichte, in der die Tochter die neue Liebhaberin des Vaters in den Tod treibt, einen Skandal auslöste. Wegen der angeblichen Unmoral wurde der Roman heftig kritisiert. Die Botschaft des Romans übernahm Frieder Schuller in seinem Gedicht: das kommunistische Regime bestimmt frei über die Bevölkerung, ohne Sorgen oder Schuldgefühle. Es treibt, wie die junge siebzehnjährige Cècil, Menschen in den Tod, es spielt gewissenlos mit ihrem Leben.

Die zwei von Latzina übernommenen Verse, wiederum als Schlussfolgerung bei Schuller, knüpfen an den vorherigen Satz an: „auch die Heimat verlangt schon bakschich / und dieses von herzen“. Damit ist wahrscheinlich die zwischenstaatliche Regelung gemeint, durch welche die BRD Geld pro Aussiedlerkopf deutscher Abstammung bezahlte. Die Verstümmelung der Gesellschaft, die Zerstörung der Natur durch das Regime werden zur Sprache gebracht. Bei Anemone Latzina erfahren die übernommenen Verse keine semantische Veränderung, in ihrem Gedicht handelt es sich um die Funktionalisierung der Natur und Gesellschaft zugunsten des politischen Systems.

Die meisten Zeilen aus Latzinas Text sind dem Gedicht „kongresse beschatten“ entnommen. Nach der Lektüre des Textes von Frieder Schuller hat die Verfasserin festgestellt, dass die semantischen Merkmale der zitierten Verse unverändert bleiben. Schullers Gedicht übt Kritik am Regime, spricht erneut die Problematik der Zensur an: sein Text deutet auf die Eingrenzung, Verstümmelung und Zerstörung durch das System hin.

„morgenstund / ist aller laster anfang“ übernahm Anemone Latzina aus dem Gedicht „im stadtpark“. Bei Frieder Schuller handelt es sich erneut um eine Schlussfolgerung, bei Anemone Latzina wird diese sozusagen umgekehrte Redewendung an weitere Ausdrücke gekoppelt. Die Bedeutung der Verse verändert sich bei Anemone Latzina nicht, die Grundthematik bleibt erhalten – in dem Gedicht konkretisiert sich der Protest gegen das Regime.

Die Lektüre des Gedichtes „komm hund“ gibt Aufschluss über die Verse „komm hund / dich hält treue zurück / mich die zensur / denn ihre geheimsprache stimmt“. Bei Frieder Schuller genießen Herr und Hund den Spaziergang an einer langen Leine, um dann festzustellen, dass sie einer nach dem anderen dem Regime verfallen und es dadurch „zuviel treibjagd / zuwenig spätlese“ gibt. Die sprachlichen Bilder des Gedichtes sprechen erneut über Verstümmelung und Zerstörung, über Funktionalisierung. Sogar die rumänische Volksmusik wird für politische Zwecke eingesetzt. Dadurch entwickelt sich eine Geheimsprache der anderen – „der andern geheimsprache stimmt“in diesem Kontext wird nun die Doppeldeutigkeit aus der Latzina-Variante disambiguiert, es handelt sich bei Frieder Schuller um die Geheimsprache des Regimes, durch welche manipuliert werden soll.

„im nationalpark gehirn“ stammt aus dem Gedicht „guten morgen liebes abhörgerät“. Dieser Text thematisiert die Verfolgungsverfahren und -strategien im kommunistischen Rumänien. Das System wirkt sich negativ auf das Bewusstsein der Bevölkerung aus, es verkörpert eine tatsächliche Bedrohung – „und ich spüre das beil / im nationalpark gehirn“.  Im Gedicht der Latzina ist diese Zeile doppeldeutig, eine der Interpretationen aber geht auf Bedrohung, Manipulation durch das System zurück. Die Verknüpfung zum Ausgangstext bleibt somit erhalten.

Die letzten Verse aus Latzinas Collage finden sich in Frieder Schullers Gedicht „Wir singen mit Kopfstimme“ wieder. Schon der Titel des Gedichts von Schuller weist auf die Lügen, die Utopie des Systems hin, denn mit Kopfstimme singen heißt falsch singen. Das Gedicht von Frieder Schuller erweist sich nach der Lektüre als eine Antihymne, es ist ein Protest gegen das kommunistische Regime, das lyrische Ich rebelliert gewaltsam. Die sprachlichen Bilder drücken eine unzähmbare Wut aus: „der balkon bricht heute / er trägt die endlose aussicht auf morgen nicht mehr / fassaden schütteln die losung vom genick / und orgeln schmuggeln sich wutschreie zu / die nacht hält die schlaflosigkeit bereit“. Das Gedicht endet mit den schon bei Latzina angetroffenen Versen „wen erste botschaft vom siegesfest trifft / sucht seinen strick im aufbau des sozialismus“. Nach dem gewalttätigen Protest ist es schwer zu glauben, dass nun der Sozialismus gesiegt hat – es ist eher die Vorstellung des Sieges der Demokratie über den Sozialismus. Die Lektüre dieses Gedichts von Frieder Schuller gibt somit Aufschluss über die Bedeutung der Verse im Ausgangstext. Angesichts der Tatsache, dass Latzinas Collage ebenfalls eine Kritik am Regime übt, wird sozusagen die Doppeldeutigkeit der zwei Verse disamguiert: es ist ein Sieg gegen das Regime.

Anemone Latzina und Frieder Schuller waren gut befreundet, Latzina kannte die Gedichte von Frieder Schuller, so dass sich die Übernahme von Versen ohne Veränderungen der semantischen Merkmale einigermaßen verständlich ist: Anemone Latzina wollte durch Frieder Schullers Zeilen ebenfalls ein regimekritisches Bild darbieten, was Frieder Schuller ja schon selber in seinen Gedichten erreicht hatte. Meines Erachtens erweist sich das intertextuelle Verfahren als produktiv – die Dichterin Latzina übernahm die Verse, sie kannte den Ausgangskontext und die Ausgangsbedeutung,  und es gelang ihr, die separaten sprachlichen Bildern zu einer Gesamtkomposition zusammenzuführen, wobei die Botschaft dieselbe bleibt – das System verstümmelt die Gesellschaft, es zerstört die Umwelt.

Anemone Latzina hatte, wie in der vorliegenden Untersuchung veranschaulicht wurde und es auch andere Beispiele belegen[1], eine Vorliebe für die Übernahme fremder Textteile. Gleichzeitig gelang es der Dichterin aber auch, die intertextuellen Bezüge nicht zu verwischen und ihre Gedichte trotzdem zu personalisieren. Darin liegt auch der Wert der intertextuellen Technik bei Latzina: Fremdes zu übernehmen und zu Gedichten im knappen, luziden Latzina-Stil zu verdichten.


[1] Es gibt in der Lyrik Anemone Latzinas mehrere Texte, welche durch die Technik der Intertextualität entstanden sind – „Siebenbürgische Elegie“, „König Drosselbart“, „Rumpelstilzchen“.

 

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