Home | BAC/Teze | Biblioteca | Jobs | Referate | Horoscop | Muzica | Dex | Games | Barbie

 

Search!

     

 

Index | Forum | E-mail

   

 Bine ati venit in sectiunea dedicata limbii si literaturii germane. In aceasta sectiune veti avea posibilitatea sa descoperiti multe lucruri utile care speram sa va ajute la cursuri. Willkommen bei ScoalaOnline!

 

 
 
 
 
 + Click:  Grupuri | Newsletter | Portal | Ziare,Radio/TV | Forum discutii | Premii de excelenta | Europa





 

 

 

Zuruck zum index

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

 

 

HANS WERESCH (1902-1986)

Grenzgänge eines rumäniendeutschen Germanisten

Dieter Michelbach

Hans Weresch, dessen zwanzigsten Todestag man in diesem Jahr gedenken kann, hat als Pädagoge und als Wissenschaftler Bedeutendes geleistet. Weresch kam als „eines der fünf Kinder des Taglöhner-Ehepaares Hans und Katharina Weresch […] geborene Neu […] in Deutschbentschek am 26. November 1902“[1] auf die Welt. Die Karriere des Taglöhner-Arbeiterkindes und Germanisten Weresch ist beispielhaft. Anlässlich des Sonder­kolloquiums zum 50. Gründungstag des Germanistik­lehrstuhls der West-Universität Timiºoara/Temeswar soll nun seiner erinnert und sein Wirken kritisch gewürdigt werden. Mit dem Namen Hans Weresch sind viele historischen Daten und Ereignisse der rumäniendeutschen Ethnie im Banat verbunden. Beginnend mit Wereschs „Lebensleistung“ der Erforschung des literarischen Werkes von Adam Müller-Guttenbrunn, bis hin zu seiner Tä­tig­keit als Hochschullehrer, seiner tragischen Rolle in dem auch nach ihm benannten „Reb-We­resch“(politischen Schau-)[2]Prozess[3] zur Einschüchterung Banater Intellektueller nach stalinisti­schem Muster in der Volksrepublik Rumänien der 60er Jahre und ab 1968 seiner Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland als Förderer der banatdeutschen Kultur, etwa durch die Herausgabe der Vierteljahresschrift „Banatica“ sowie dem von ihm initiierten Stiftungspreis[4] (den mit DM 3.000,- dotierten Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis erhielt 1984 als erster Preisträger Hans Diplich; 1985 Nikolaus Engelmann) lassen sich wesentliche Wegmarken seines Wir­kens hervorheben.

Der Germanist Wersch ist in vielerlei Hinsicht interessant – wurde er doch von unterschied­lichen Systemen geprägt. Im Jahre 1902 in Deuschbentschek (Banat) geboren, erlebte er die Doppel- Monarchie, während seines Studiums, das er mit einer Dissertation über Adam Müller-Guttenbrunns Heimatromane ab­schloss, erlebte er in Deutschland von 1923-26 in Marburg die Weimarer Republik und den auf­keimenden Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte im Banat das kommunistisch geprägte System der Rumänischen Volksrepublik. Die letzte Lebensphase erlebte Weresch in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, die jedoch vom Kalten Krieg und dem Eisernen Vorhang des Ostens geprägt war.

Osteuropäisches Geschehen bzw. rumäniendeutsche Themen sind in der Bundesrepubli­kanischen Wahrnehmung kaum präsent, Dieter Schlesak als Essyist, Richard Wagner, Eginald Schlattner und Herta Müller als Prosaautoren, oder um Oskar Pastior als bedeutender Lyriker zu erwähnen, all diese Personen erfahren eher ein Schatten­dasein, umso mehr der Wissen­schaftler und Germanist und Grenzgänger Hans Weresch, den man in der Ge­genwart auch als Multiplikator bezeichnen würde, mit vorausschauender „Brücken­funk­tion“ zwischen Ost und West. Der Grenzgänger Weresch soll nun unter drei ver­schienenen Fa­cetten beleuchtet werden:

Grenzgänge 1: Zwischenschaftler[5] inmitten von Theorie und Praxis

Betrachtet man die Hinterlassenschaft von Hans Weresch, so fällt auf, dass er als Wissen­schaf­ler eher der Praktiker war, als seine Erfahrungen ausschließlich in zahllosen Publi­kationen zu hinter­lassen. Der Kernbereich, um das Wereschs Wirken kreist, sein zentrales Thema, ist der Er­forschung des literarischen Werks Adam Müller-Guttenbrunns.[6] Weit mehr noch ist Wereschs Fähigkeit bemerkenswert, als Führungskraft mit kauf­männischem Talent zu wirken. Gegenwärtig würde er heute in der Inseraten-Sprache der Zeitungs-Stellen­an­zeigen unter Kultur- oder Projektmanager firmieren, was durch die vielen erfolgreich umgesetzten und mit Weitblick forcierten karitativen und bildungs­politischen Leistungen dokumentiert wird. Weresch ist nicht nur Germanist, sondern auch praxis­orientierter Uni­ver­salist wenn man seinen Lebenslauf betrachtet (Auswahl der Leistungen Wereschs):

Weresch wirkte in den 1930er und 40er Jahren maßgeblich beim Aufbau und dem Betrieb der Bil­dungseinrichtung „Ba­natia“ mit, die in Osteuropa mit ihrem Bildungs- und Schulungs­kon­zept Maßstäbe setzte.[7] Die „Banatia“ ent­stand als katholisch ausgerichtete deutsch­sprachige Bildungs­einrichtung – wobei auch anders­kon­fessionelle Schüler angenommen wur­den. Finanzierung, Bau, Lehr­orga­nisation, Schu­lungs­materialien, sowie die Einrichtung eines Schülerheims nebst Küche und Speisesaal entstanden meist aus Spendenmitteln. In dem „Ba­natia“-Komplex in Temeswar waren Gynmasium (Knabenlyzeum), Lehrerbildungsanstalt, Han­dels­gym­nasium und Gewer­be­schule untergebracht. Zum „Banatia“-Bildungszentrum ge­hörte jedoch auch das ange­glie­derte Banatia-Ferienheim, einem hierfür eigens umge­bauten Villen­gebäude mit zwei Hektar Land in der Nähe der Südbanater Stadt Orawitza.“[8] In den Jahren 1922-27 organisierte Weresch Kinder-Hilfsaktionen. Dabei konnten 8-14jährige hungern­de Kinder (aus dem Raum Wien werden 40.000 Kinder im Banat aufgenommen) die Schulferien in den Sommer­monaten im Banat verbringen „Rot- und rundbackig kehrten sie in ihre Heimat zurück“[9].

Ende der 40er Jahre engagierte er sich im „kirchlichen Heimkehrer-Hilfswerk: Er sammelte auf den Dörfern Le­bens­mittel und brachte sie in ein Lager in Großwardein, wo die kranken Heim­kehrer von der Russland-Deportation von karitativen Organisationen ver­pflegt wurden.“ Anfang der 1950er Jahre erhalten unter seiner Initiative am Temeswarer „Lyzeum Nr. 2 mit deutscher Unterrichtssprache“ – das später „Nikolaus Lenau-Lyzeum“ bezeichnet wird – die aus­wärtigen Schüler des Lyzeums ein Internat und eine Kantine. Fi­nanziert wird dies durch Theater­auffüh-rungen der Lyzeumsschüler in Banater Ortschaften. Neben dem pekuni­ären Motiv gab es für Weresch jedoch einen viel wichtigen Leitgedanken der breiten Er­wach­senen­bildung[10] durch das Medium Theater. Dramen der deutschen Literatur wurden auf­ge­führt (u. a. „Egmont“, „Der zer­brochene Krug“, „Emilia Galotti“).[11] Hierbei erreichte Weresch gleich mehrere Ziele:

„1. Er weckte und festigte in den nach dem Krieg verzweifelten deutschen Menschen, die völlig enteignet … dastanden, die Hoffnung und den Glauben an sich selbst und an eine bessere Zukunft.

2. Er formte durch die Spiele die Schüler und festigte in ihnen das Selbstvertrauen …

3. Er bereicherte die Menschen, die sich die Theaterstücke ansahen mit … deutscher Kultur …

4. Die Schule kam durch die Theateraufführungen zu den finanziellen Mitteln, die sie zur Errichtung und zum Ausbau der Kantine und der Internate dringend benötigte.“[12]

Mitte der 1950er Jahre konnte Weresch an der "Deutschen Päda­gogischen Schule" in Temeswar ebenso Internat und Kantine einrichten. Weresch konnte dafür Fremdmittel einwerben – und kann somit als Vorläufer der heutigen „Fund­raiser“[13] gelten. Elite-Bildungseinrichtungen wie die US-amerikanischen Universitäten Harvard oder Stanford verlassen sich nicht alleine auf die staatliche Unter­stützung. Weresch tat dies auch nicht und gegenwärtige Germanisten tun sich angesichts allge­meiner Etatkür­zungen schwer damit, Fremdmittel für die Arbeit zu beschaffen.

Ab 1956 wirkte Weresch an der 5-jährigen Pädagogischen Hochschule Temeswar als Dozent für deutsche Sprache und Literatur beim Aufbau der Philologischen Fakultät mit. Im Jahre 1962 ging daraus die heutige West-Universität hervor.

Nach der gravierenden Zäsur – Weresch wurde in einen Schauprozeß verwickelt – gelang es ihm in der Bundesrepublik weiter zu wirken. Er vermittelte als Mitarbeiter der Freiburger Caritas u. A. deutsche Fach­literatur an Wissenschaftler nach Osteuropa. Er wirkte somit als Grenzgänger, indem er den Transfer von Fachwissen[14] und Materialien hinter den Eisernen Vorhang unter­stützte. Vor allem ist auch darauf hinzu­weisen, dass „unzensierte Bücher den Erhalt der Mutter­sprache, das Wissen um die deutsche Kultur im Banat“[15] gewährleistet haben. Heute, da dieser Eiserne Vorhang nicht mehr existiert und geistige Zensur in jeder Form unterbunden sein müsste, könnte man den Eindruck gewinnen, dass der umgekehrte Transfer vonnöten wäre, wenn sich Universitäts­angehörige – beispiels­weise aus Temeswar – sperren, Kopien wissenschaft­licher Arbei­ten zu gewöhn­lichem Forschungstransfer in die Bundes­republik zur Verfügung zu stellen, um sich wo­möglich durch diese Art geistiger Zensur den eigenen exklusiven Zugriff auf Temes­warer Quellen zu sichern beabsichtigen. Diese Ent­wicklung sollte allerdings Ausnahme bleiben.

Grenzgänge 2: Zwischen Moral und Ideologie

Die Arbeit der Germanisten in ideologisch orientierten Systemen ist nicht frei, dies muß man sich ver­gegen­wärtigen, wenn man Arbeiten aus jener Zeit liest. Die „innere Zensur“ schrieb in allen wissenschaftlichen Ab­handlungen mit. Dennoch traf es Weresch, denn er ist:

[…] am 20. April 1960 vom rumänischen Ge­heim­dienst „Securitate“ verhaftet worden, die ihn unter dem unhaltbaren Vor­wand anklagte, von 1934 bis 1942 als stellvertretender Direktor der „Banatia“ und Schul­rat der konfessionellen Schulen im Banat dem über­geordneten bischöflichen Ordinariat Berichte über die Schülerzahl und den Schulbetrieb vorgelegt zu haben, die an den Vatikan weitergeleitet wurden. Des­gleichen wurde er angeklagt, von 1945 bis 1956 der Bundes­republik Deutschland Spio­nage­material über die Lage in Rumänien und besonders der Banater Schwa­ben geliefert zu haben; das ergab – in den Augen der Ankläger – Vaterlands­verrat und aufwieglerische Machenschaften. Beim nicht öffent­lichen Ein­schüch­te­rungsprozess "Reb-Weresch", der am 25. Januar 1961 ver­an­stal­tet wurde, um der verstärkten Aussied­lungsten­denz entgegenzuwirken […][16]

Das Urteil über Weresch lautete 16 Jahre Zuchthaus und schwere Zwangs­arbeit. Dennoch ist er während der Haftstrafe menschlich nicht gebrochen. Er verfügte über eine starke Persönlichkeit, die jene Krisenzeit über­wand.

Grenzgänge 3: Formalia und die Germanistik

Weresch kann zweifellos als Vorreiter in vielen Bereichen eingestuft werden, die der Ger­ma­nistik zuzurechnen sind, seine ökonomischen Kenntnisse, seine Fähigkeiten als Projektma­nager und Fundraiser wurden bereits genannt. Nicht unerwähnt sollte jedoch seine wissen­schaftliche Vorgehensweise bleiben. Über Wereschs Disser­tation findet sich folgende Fest­stellung:

Die Zielsetzung dieser Arbeit ist einsichtig: es wird systematisch von Roman zu Roman die jeweilige Entstehungsgeschichte des Werkes dargestellt. Briefzeugnisse, Tage­buch­ein­tragungen, persönliche Doku­mente aus dem Nachlass Müller-Guttenbrunns werden dabei zu Rate gezogen. Die Beweisführung steht ganz im Zeichen einer positivistischen Fakten­sam­mlung; biographische Einzelheiten werden gesammelt, um durch ihre vermittlung Auskunft über die Einzelwerke zu erhalten. Die in den zwanziger Jahren beliebte Stil­for­schung, die einen Zeit- und einen Personalstil feststellen will, hat für diese frühe Unter­suchung eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.[17]

Allerdings zeigt diese Dissertation Schwächen, und zwar nicht im Sinne von Qualitäts­män­geln, sondern aufgrund rein for­maler Kriterien. Im Jahre 1927 genügten neben der Primärliteratur zu Adam Müller-Gutten­brunn lediglich vier Titel an Sekundärliteratur im „Schriften­ver­zeichnis“[18]. Neben Ferdinand Ernst Gruber, Ernst Elster“ sowie Schwicker ist noch J. Stein“ vermerkt. Schwicker wird auf den Nachnamen reduziert, während J. Stein immerhin mit dem Anfangsbuchstaben erscheint. Bereits im Vorwort wird der Lite­ratur­hinweis „1) Theodor Kappstein; Peter Rosegger ein Charakterbild. S 90. Stuttgart 1904“ in einer Fußnote ab­gedruckt, fehlt jedoch im „Schriften­verzeichnis“[19].

Weresch beweist Weitblick, wenn er einige Romane des Schriftstellers Adam Müller-Guttenbrunn wieder herausgegeben hat, um so jüngeren Germanisten auch den Zugang zur Lektüre zu ermög­lichen, weil viele bereits heute nicht mehr in der Lage sind, die Frankturschrift zu lesen. Erinnert sei an die europäische Schriftspaltung,[20] die Ende des 16. Jahrhunderts ab­geschlossen war und zur Folge hatte, dass man in roma­nischen Ländern – Frankreich, Italien und Spanien mit lateinischen Buchstaben schrieb und für den Druck Antiqua-Schriften verwendete, während man im deutsch­sprachigen Raum und in Skandinavien Currentschrift und Fraktur nutzt. Als das Lateinische als universelle Sprache für wissenschaftliche Texte im 17. Jahrhundert durch die Landes­sprachen verdrängt wurde, stand der Verzicht der Frak­tur­schrift zur De­batte. Man erkannte Übersetzungs­probleme und das Hindernis für den inter­nationalen Aus­tausch. In Deutschland haben nationalge­sinnte Politiker „Current“ und „Fraktur“ zum natio­nalen Sym­bol erhoben, deren Erhaltung ihnen vorrangiger erschien als in­ter­nationale Kon­takte zu erleichtern. Neben der „Sütterlin“-Schrift als Deutsche Schreib­schrift hat sich auch die „Koch-Hermersdorf“-Schrift etabliert, deren Schriftduktus sich bei Goethe, Schiller Novalis und anderen Autoren jener Zeit wieder finden[21]. Germanisten sind daher nicht mehr ohne Vorbereitung in der Lage, die Autographen der Klassiker zu lesen.

Umso bedeutender sind daher die kritischen Ausgaben, die einem von dieser Mühe, die Handschrift der Klassiker entziffern zu müssen, entlasten. Weresch übertrug einige in Frakturschrift erschienene Texte Adam Müller-Guttenbrunns in Antiqua. Von einer kritischen Aus­ga­be kann jedoch bei ober­flächlicher Betrachtung von Wereschs übertragenem Exemplar mit dem Originalab­druck des Werkes von Adam Müller-Guttenbrunn nicht ausgegangen werden. Als Beispiel für einen Textver­gleich sei der dritte Band der Ge­sammelten Werke Adam Müller-Guttenbrunn heraus­gegeben von Hans Weresch[22] angeführt, in dem die Fußnoten von „Die Glocken der Hei­mat“[23] verglichen werden. An einigen Stellen verzichtet Weresch als Herausgeber in Gutten­brunns Text „Die Glocken der Hei­mat“ auf eine Fußnote und notiert die Fußnoten­anmerkung in einer Klammer an der betreffenden Textstelle. Es gibt jedoch auch andere Arten von Textänderungen in den Fußnoten, die hier in einer Auswahl aufgelistet werden:

Adam Müller-Guttenbrunn

Die Glocken der Heimat“,

Leipzig 1912

Hans Weresch (Hg.): Adam Müller-Guttenbrunn. Gesammelte Werke. Dritter Band: Romane. Die Glocken der Heimat. Meister Jakob und seine Kinder. Freiburg i. Br. 1977.

S. 8

„Szegény aszony 1)!

1) Armes Weib!

S. 13

„Szegény aszony 4)!

4) Arme Frau

 

Weresch setzt in seiner Fassung von Guttenbrunns „Die Glocken der Hei­mat“ statt „Weib“ die synonym zu gebrauchende Bezeichnung Frau. Statt „Aussatz“ gebraucht Weresch an folgendender Textstelle „Teufel“:

S. 220

„Fene egyemek 1), […]”

1) “Der Aussatz soll Sie fressen.”

S. 132

„Fene egyemek („Der Teufel soll Sie fressen“) […]“

 

Weresch fügt auch Erläuterungen – wie die Übersetzung des Namens „Georg“ in seiner Text­fassung bei –, die so nicht in der Vorlage vorhanden ist.

S. 86

„[…] Denke an deinen Gyuri…“

 

S. 56

„[…] Denke an deinen Gyuri…“ (Georg)

 

S. 210

Der Kaplan, Pater Istvan, der

S. 127

Der Kaplan, Pater Istvan (Stefan), der […]

 

Bei Weresch finden sich auch geringfügige Textvarianten, wie „Gertrud“ und „Gertrude“ aber auch Aus­lassun­gen ganzer Wörter:

 

S. 152

„[…] Die lutherische Gerteid 1), […]“

1) Gertrud.

 

S. 93

„[…] Die lutherische Gerteid (Gertrude), […]“

 

 

S. 141

[…] kochen die Frauen die Leckwar 1) […]

1) Leckware, Pflaumenmus

 

S. 87

[…] kochen die Frauen die Leckwar (Pflaumenmus) […]

 

 

S. 151

Keine Mulatság 1) ohne den Kaplan.

1) Abendunterhaltung

 

S. 92

Keine Mulatság (Unterhaltung) ohne den Kaplan.

 

 

 

Etwas sinnentstellend wirkt es, wenn aus einem „traurigen“ ein „armseliger“ Schwab wird.

 

S. 158

„Nyomorúlt Svab“ 1), sagter er leise.

1) Ein trauriger Schwab’.

S. 102

„Nyomorúlt Svab“ (ein armseliger Schwab), sagter er leise.

 

Von diesen Schwächen in der Edition sollte man sich nicht abschrecken lassen, die Fähigkeit sorg­fältige Vergleiche der Arbeitsfassung mit den Originalquellen und Erstausgaben anzu­stellen, gehören zum Rüst- Hand­werkszeug eines jeden Germanisten. Gezeigt werden sollte jedoch, dass der erfolgreich wirkende Universalist Weresch – seine Leistungen als Pädagoge, Kulturpolitiker und Vor­reiter im Bereich der Erwachsenenbildung mussten in diesem Rahmen des knappen Vortrages entfallen – nicht als Übervater zu werten ist, trotz der zu Recht ausgesprochenen Ehrungen und Würdigungen seiner Person. Aus Wereschs Biographie lassen sich durchaus Leitbilder für den Germanisten herausarbeiten, um zukünftige Probleme meistern zu helfen, etwa dem immer wichtiger werdenden Aspekt des Fundraising. Schwächen in Wereschs Biographie sind als menschliche Eigenart hinzunehmen, die Achtung und der Respekt vor seiner Lebens­leis­tung überwiegen jedoch allemal.

 

Hans Weresch Kurzvita (Auswahl)

 

26.11.1902        in Deutschbentschek geboren. Eltern: Hans und Katharina Weresch geb. Neu. Wereschs Vor­fahren stammen aus dem Saarland aus dem sie 1784 ins Banat ausgewandert sind. Wereschs Vater war zunächst Taglöhner auf dem Gut des Grafen Károlyi und arbeitete sich dort zur rechten Hand des Gutsverwalters empor. Wereschs Mutter war Taglöhnerin bei der „Herrschaft“.

1908                 ab September in der Volksschule in Deutschbentschek bis Juni 1914. Aufgrund der guten Noten Wereschs unterstützten der Pfarrer und der Lehrer des Ortes Wereschs Eltern, Hans „Studieren“ zu lassen. Die Eltern konnten die finanziellen Mittel dazu nur zu einem geringen Teil aufbringen.

ab 1914             Schulmann Lulay an der staatlichen Bürgerschule in Großsanktnikolaus nimmt Weresch zu sich in sein Haus in „Kost und Quartier“ auf – als Gegenleistung muss Weresch in seiner Freizeit in der Wirtschaft des Hausherren mitarbeiten. Weresch absolviert in drei Jahren vier Klassen in der Bürgerschule in Großsanktnikolaus

1917                 September bis Oktober 1918 Besuch des ersten und zweiten Jahrgangs der staatlichen Lehrer­bildungsanstalt in Klausenburg. Im Oktober 1918 der untergehenden Donaumonarchie der Habsburger zerfällt die Anstalt in drei Lager: Madjarisch, Rumänisch und Deutsch.

1919                 September in die deutsche Sektion der staatlichen Lehrerbildungsanstalt in Temeswar einge­treten und absolvierte den dritten Jahrgang. Organisations-Mithilfe beim großen „Schwäbi­schen Trachtenball“ (14.2.1920) und anderen größeren deutschen Kundgebungen wie dem „Schwäbischer Volkstag“ (21.3.1921).

1920                 Im Herbst Schüler der neugegründeten Katholischen Deutschen Lehrerbildungsanstalt in Temeswar.

Juni 1921           Volkschullehrerdiplom an der Temeswarer Katholischen Deutschen Lehrerbildungsanstalt

Sommer 1921    Teilnahme an der von der Schulleitung der Katholischen Deutschen Lehrerbildungsanstalt organisierten mehrwöchigen Studienreise nach Deutschland und Österreich. In Weidling bei Wien treffen sie auch mit dem damals 68jährigen Adam Müller-Guttenbrunn zusammen.

Sept.-Nov. 1921  Volksschulehrer in Ploiesti

Dez. 1921          bis Sept. 1922 Volksschulehrer in der Gemeinde Deutschbentschek. Grüdung und Leitung des Deutschen Katholischen Jugendvereins. Schriftführer und Mitarbeiter bei der Deutsch-schwäbischen Volksgemeinschaft.

Aug. 1922          Zusammentreffen mit Adam Müller-Guttenbrunn in Wien. Entschluß den Volksschul­lehrer­beruf zugunsten einer Ausbildung eines Leherers im höheren Schulwesen aufzugeben.

Sept. 1922        Studium Deutsch, Geschichte und Psychologie in Klauseburg

1922-27            organisierte Weresch Kinder-Hilfsaktionen (Kinder im Alter von 9-14 Jahren) ins Banat aus dem Raum Wien und Städten Österreichs und Deutschlands in denen Hungersnot herrschte.

1922                 Sommer: „Bund deutscher Hochschüler in Rumänien“ wird gegründet. Weresch wirkt im Vorstand mit und organisiert einige Jahre hindurch in Temeswar im September die Tagung der deutschen Hochschüler im rumänischen Banat sowie der damit verbundene Akademikerball

1923                 Zweihundertjahrfeier zum Gedenken an die Ansiedlung der Deutschen im Banat (1723). Organisiert wurden diese Feierlichkeiten von Senator Karl von Möller und Hans Weresch. Mit dem Film, der über die Zweihundertjahrfeier gedreht wurde und seinen Vorträgen vom Herbst 1923 bis 1926 konnte Weresch in zahlreichen hessischen Gemeinden und Städten über die Deutschen im Banat Gelder für das Bildungszentrum „Banatia“ einwerben.

Herbst 1923       Stipendienfinanziertes Studium in Marburg an der Lahn, Reifeprüfung am Realgymnasium II zu Kassel abgelegt, Dissertation über Adam Müller-Guttenbrunn (28.7.1926)

1923                 Nach Studienabschluß Einstellung Weresch im September als Studienleiter im Banater Schüler­heim, als Deutschlehrer und Studiendirektor am neugegründeten Deutschen römisch.-kath. Kann­benlyzeum in Temeswar die neben der Katholischen Deutschen Lehrerbildungsanstalt auch in der „Banatia“ untergebracht waren

1927                 Weresch organisierte 15mal hintereinander bis 1941 den großen „Schwäbischen Trachtenball“ da mit dessen Reinertrag die Lehrerbildungsanstalt finanziell unterstützt wurde.

1927-1940         Weresch arbeitet im Vorstand dreier Organisationen:

„Bund der deutschen katholischen Jugendvereine“,

„Deutschen katholischen Lehrerverband“

„Banater Deutschen Kulturverein“

10.7.1928          Ehe mit aus einer alten Temeswarer großbürgerlichen Familie stammenden Delia Marköszy

1928-31             Weresch gibt zusammen mit Josef Nischbach die Zeitschrift „Der Jugendfreund“ heraus

Sommer 1929     Praktisches-Pädagogisches Seminar an der Universität Leipzig

Herbst 1929        Universität Jassy: Lehrbefähigungsprüfung in Rumänisch, Deutsch und Psychologie abgelegt

1930-1935         Weresch sorgte für die Beschaffung der Mittel, die für die Erweiterung der „Banatia“ erfor­der­lich waren. Gemeinsam mit den Direktoren Josef Nischbach und Bittenbinder warben sie die Mittel ein, da weder der rumänische Staat noch die Stadt Temeswar Zuschüsse gewährten

1930-42             Weresch leitet das „Banatia“-Ferienheim für Schüler bei Orawitza

1930er Jahre      im Banat fehlen geeignete deutsche Lehr-, Klassenlese- und Sprachbücher; Weresch gibt zu­sammen mit Dr. Josef Schütz ein „Deutsches Lesebuch“ und zusammen mit Dr. hans Wolf ein „Deutsches Sprachbuch“ sowie periodische Lesehefte heraus

1934                 Das Bischöfliche Ordinariat kann die steigende Anzahl der katholischen Mittel- und Ober­schulen im rumänischen Banat nicht mehr alleine betreuen und ernennt am 1.9.1934 Weresch zum Schulrat dieser Schulen

1934                 Weresch trägt wesentlich zur Gründung und dem Ausbau der folgenden Schulen bei:

In Temeswar das Deutsch röm. kath. Handelsgymnasium, später erweitert zum Handelslyzeum und Wirtschaftsoberschule,

das vierklassige Deutsch röm. kath. Knabengymnasium,

die Deutsch röm. kath. Gewerbeschule,

das Deutsch röm. kath. Mädchenlyzeum,

und in Arad die Adam Müller-Guttenbrunn-Schule und das Deutsche Handelsgymnasium

um 1940           Eine Delegation um Christoph Kintsch schlagen Gauleiter Peter Anton vor, Weresch aus der „Banatia“ zu entfernen, da er als „Schwarzer“ dort nichts zu suchen habe. Weresch wird zu­nächst seines Postens nicht enthoben, doch die Nationalsozialisten möchten Weresch aufgrund seiner christlich orientierten Weltanschauung loswerden. Weresch erfährt davon und baut vor, indem er für den Fall einer eventuellen Entlassung aus seinen Ämtern Aktien des Cafés und Restaturants „Wien“ in Temeswar erwirbt. Er sollte Geschäftsführer des Cafés werden, doch an seiner Stelle übernimmt die Unternehmensleitung dessen Frau und das „Wien“ wurde zwi­schen 1940 und 44 zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt in Temeswar

1943                 im Frühjahr zum Generalinspektor der deutschen Schulen in Rumänien ernannt worden womit er der Verbindungsmann zwischen dem rumänischen Staat und dem Schulamt der Deutschen Volksgruppe wurde

23.8.1944         Frontwechsel, Rumänien kündigt seinen Pakt mit dem NS-Deutschland auf und kämpft an der Seite des russischen Alliierten. Weresch wird am 24.8. verhaftet und im Konzentrationslager von Tirgu-Jiu interniert. Nach seiner Entlassung wird er aus politisch-weltanschaulichen Grün­den verfolgt

Juli 1947           bis August 1948 Arbeit in einem Textilbetrieb. Mithilfe beim „Heimkehrer Hilfswerk“, Spen­den­sammlung für die aus der russischen Zwangsarbeit heimgekehrten erkrankten Deutschen im Lager Großwardein

Aug. 1948          Weresch wird in der Purifizierungsliste (Entnazufizierungsliste) geführt und musste „munca de jos“ verrichten. Dennoch gelingt es Weresch an der deutschsprachigen Volksschule in Deutsch­bent-schek angestellt zu werden.

Sept 1949          Deutschlehrer am „Lyzeum Nr. 2“ dem heutigen „Nikolaus-Lenau-Lyzeum“ in Temeswar bis 1955

Herbst 1949       da der rumänische Staat als Schulträger nicht über die notwendigen Mittel verfügt, neben dem Gymnasium ein Internat und eine Kantine zu erhalten jedoch der größte Teil der Schüler vom Land kam und keine Unterkunft und Verpflegung fand, löste Weresch dieses Problem bis 1.9.1960 indem er die für die Finanzierung von Internat und Kantine erforderlichen Mittel durch Eintritts­gelderlöse seiner Schülertheateraufführungen in Banater Ortschaften aufbrachte

1949-1959         Weresch organisierte Schulreisen in den Sommerferien, um Schülern mit Lebens- und Ar­beits­bedingungen und Kulturdenkmälern in anderen Landesteilen Rumäniens vertraut zu machen

1950-1960         auswärtiger Mitarbeiter der deutschen Abteilung des Staatlichen Schulbuch-Verlages, wirkte bei der Herausgabe und Verbesserung der deutschen Lese- und Sprachbücher mit

Ab Sept. 1955    Deutsche pädagogische Schule in Temeswar – auch hier sorgt Weresch für die Finanzierung von Internat und Kantine

Ab Okt. 1956      Weresch arbeitet an der 5-jährigen Pädagogischen Hochschule Temeswar als Dozent für deutsche Sprache und Literatur und Hilft beim Aufbau der Philologischen Fakultät

1.9.1957            150. Gedenkfeier der Ansiedlung seiner Heimatgemeinde Deutschbentschek organisiert

20.04.1960        Weresch wird vom rumänischen Ge­heim­dienst „Securitate“ verhaftet und in einem Schau­pro­zeß am 25. Januar 1961 zu 16 Jahren Zuchthaus und schwerer Zwangs­arbeit verurteilt. Laut An­klage soll Weresch von 1930-1950 dem Vatikan in Rom sowie von 1945-1956 der Bun­des­republik Deutschland Spionagematerial über die Verhältnisse in Rumänien geliefert haben

1964                 Nach vier Jahren und drei Monaten als politischer Häftling in verschiedenen Gefängnissen Rumäniens wird er zusammen mit allen politisch Verurteilten Ende Juli 1964 begnadigt und freigelassen

Ende 1968         Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Ehrenamtliche Mitarbeit beim Caritas­ver­band Freiburg i.Br. und beim „Freiburger Bücherdienst“ zur Verbreitung von Fachliteratur im Osten und Südosten Europas

1970 und 74      Weresch hilft bei Überschwemmungen in Rumänien ebenso 1977 beim Erdbeben. Ein­rich­tung von Dialysestationen in Temeswar, Klausenburg und Bukarest über den Caritasverband Frei­burg i.Br.

1982                 Auf Wereschs Initiative werden der „Verein der Verehrer Adam Müller-Guttenbrunns“ ge­gründet und die „Beiträge zur deutschen Kultur“ herausgegeben

16.7.1986          Weresch erliegt einem Krebsleiden (Nachruf in der „Badischen Zeitung“ am 22.7.1986)

 

Literatur: (Auswahl)

Primärliteratur:

1.        Veres (Weresch), Hans: Adam Müller-Guttenbrunn und seine Heimatromane. Inaugural-Disser­tation zur Er­lan­gung der Doktorwürde der hohen Philosophischen Fakultät der Phillips-Universität zu Marburg. Marburg 1927 [Druck der Buchdruckerei der Schwä­bischen Ver­lags-Aktien-Gesellschaft Temesvar (Banat)].

2.       Weresch, Hans: Adam Müller Guttenbrunn als Autodidakt. Vortrag, gehalten am 1. Oktober 1983 in Freiburg, an­lässlich der ersten Müller-Guttenbrunn-Tagung. In: Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift 1. Jg., Folge 1/1984, S. 8-20.

3.       Ders.: Adam Müller-Guttenbrunn als Bühnenschriftsteller, in: Beiträge zur deut­schen Kultur. Viertel­jahres­schrift, 1. Jg., Folge 4/1984, S. 49-74.

4.       Ders.: Adam Müller-Guttenbrunn: Ausgewählte Werke. Bd. I-X, Freiburg i. Br. 1976-1980.

5.        Ders.: Adam Müller-Guttenbrunn, sein Leben, Denken und Schaffen. Bd. I-II, Freiburg i. Br. 1975.

6.       Ders. (Hg.): Banatia. Erlebnisse und Erinnerungen. Festschrift. Freiburg i. Br. 1976.

7.        Ders. (Hg.): Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift [mit Horst Fassel]. Freiburg i. Br., 1984-2003 [†1986]. [Zeitschrift].

8.       Ders. (Hg.): Der Jugendfreund. Monatszeitschrift. [mit Josef Nischbach]. Temeswar 1928-1933. [Zeitschrift].

9.       Ders.: Deutschbentschek, Ortsmonographie. Freiburg i. Br. 1979.

10.     Ders.: Deutsche Dichtungen. Eine Sammlung wertvoller Lesestoffe. 12 Folgen. Te­mes­war 1928-1940.

11.      Ders.: Deutsche Grammatik für Mittelschulen in Rumänien [mit Josef Schütz], Temeswar o. J. [1931].

12.     Ders.: Deutsches Lesebuch für Mittelschulen in Rumänien. Erste Klasse [mit Josef Schütz], Temeswar o. J. [1930].

13.     Ders.: Deutsches Lesebuch für Mittelschulen in Rumänien. Zweite Klasse [mit Josef Schütz], Temeswar o.J. [1931].

14.     Ders.: Deutsches Lesebuch für Mittelschulen in Rumänien. Dritte Klasse [mit Josef Schütz], Temeswar o.J. [1931].

15.     Ders.: Deutsches Lesebuch für Mittelschulen in Rumänien. Vierte Klasse [mit Josef Schütz], Temeswar o.J. [1932].

16.     Ders.: Einführung in die zweite Müller-Guttenbrunn-Tagung. Vortrag, gehalten am 14.4.1984 in Freiburg, anlässlich der zweiten Müller-Guttenbrunn-Tagung. In: Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift 1. Jg., Folge 2/1984, S. 5-13.

17.     Ders.: Festrede – gehalten am 23. Oktober 1982 in Fürth/Odenwald, in: Festschrift 260 Jahre Guttenbrunn. Das Odenwälder Dorf im rumänischen Banat, herausgegeben von Alexander Graf, Fürth/Odenwald 1984, S. 104-119.

18.     Ders.: Josef Gabriel d. Ä./Josef Gabriel d. J.: Ausgewählte Werke. Freiburg i. Br. 1985.

19.     Ders.: Methodische Anleitungen für den Deutschunterricht der Gymnasien [mit J. Csengeri], Bukarerst 1958.

20.    Ders.: Peter Jungs Identität im Spiegel seiner Dichtungen, in: Beiträge zur deutschen Kultur. Viertel­jahresschrift, 2. Jg., Folge 2/1985, S. 32-43.

21.     Ders.: Sinn und Bedeutung der Banater schwäbischen Sprichwörter und Rede­wen­dungen. Te­meswar: Schwä­bi­sche Verlags AG, o. J.

22.    Ders.: Stephan Milow – vor 150 Jahren geboren. Überblick über sein Leben, seine Weltanschauung und sein literarisches Schaffen, in: Beiträge zur deutschen Kultur. Vier­tel­jahresschrift, 3. Jg., Folge 1/1986, S. 5-13.

23.    Ders.: Vorwort, in: Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift 1. Jg., Folge 1/1984, S. 5-7.

24.    Ders.: Wunschwelt und Wirklichkeit: Lenau in Amerika, in: Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift, 2. Jg., Folge 1/1985, S. 5-16.

25.    Ders.: Zu der Frage der Herausgabe der Vierteljahresschrift „Beiträge zur deutschen Kul­tur. Gespräch D.S. mit Dr. Hans Weresch, in: Beiträge zur deutschen Kultur. Vier­tel­jahresschrift, 1. Jg., Folge 3/1984, S. 88-90.

26.    Schuffer, Georg [d. i. Hans Weresch]: Hinter Schloss und Riegel. Was un­schul­dige Volks­deutsche in Rumänien erlebten. In: „Der Donauschwabe“ vom 1./16., 30.10., 13. und 20.11.1983.

 

Sekundärliteratur:

1.        Fassel, Horst: Abschied von Professor Dr. Hans Weresch. In: Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift, 3. Jg., Heft 2/1986, S. 5-13.

2.       Ders.: Initiativen und Initiatoren: Der Schulmann Hans Weresch. In: Banatica. Bei­träge zur deutschen Kultur. Heft 3/1993, S. 27-42.

3.       Gehl, Hans: Fünfzig Jahre Temeswarer Germanistiklehrstuhl und Hochschullehrer der Pionier­zeit. Tübin­gen, Regensburg 20064.

4.       Ders.: Eine starke Lehrer- und Erzieherpersönlichkeit, Folge 1 in: ADZ (BZ) 25.1.06, S. 3.

5.        Ders.: Eine starke Lehrer- und Erzieherpersönlichkeit, Folge 2/ ADZ (BZ) 1.2.06, S. 3.

6.       Ders.: Eine starke Lehrer- und Erzieherpersönlichkeit, Folge 3/ADZ (BZ) 8.2.06, S. 3.

7.        Ders.: Eine starke Lehrer- und Erzieherpersönlichkeit, Folge 4/ADZ (BZ) 15.2.06, S. 3.

8.       Ders.: Eine starke Lehrer- und Erzieherpersönlichkeit, Folge 5/ADZ (BZ) 22.2.06, S. 3.

9.       Ders.: Dr. Hans Weresch – der Kulturpolitiker der Banater Schwaben, Folge 6/ADZ (BZ) 1.3.06, S. 3.

10.     Ders.: Dr. Hans Weresch – der Kulturpolitiker der Banater Schwaben, Folge 7/ADZ (BZ) 8.3.06, S. 3.

11.      Ders.: „Ein Produkt des poststalinistischen Tau­wetters. Fünf Jahrzehnte Ger­ma­nis­tiklehrstuhl in Temeswar 1956-2006“. In: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, ADZ (Bei­lage Banater Zeitung, BZ), in 30 Fort­setzungen, vom 13.07.2005 bis zum 15.03.2006.

12.     Günther, Klaus: Adam Müller-Guttenbrunn. Ausgewählte Werke. Bände 1 bis 10. heraus­ge­geben von Dr. Hans Weresch. Freiburg i.Br. 1976-1980. In: Südostdeutsche Viertel­jah­res­blätter 30 Jg. (1981), H. 1, S. 71-72.

13.     Heinz, Franz: Dr. Hans Weresch (Hrsg.). Banatia, Erlebnisse und Erinnerungen. Festschrift. Freiburg i.Br. 1976. In: Südostdeutsche Viertel­jahresblätter 26 Jg. (1977), H. 3, S. 239.

14.     Huber, Nikolaus (Hg.): Dr. Hans Weresch. Festschrift zum 80. Geburtstag. Freiburg i. Br. 1982.

15.     Ders: In memoriam Dr. Hans Weresch * 2611.1902 in Deutsch-Bentschek, † 16.7.1986 in Freiburg. In: Südost­deutsche Viertel­jahres­blätter 1986, Folge 3, S. 177-182

16.     J.A.S.: Unter falschem Namen. Hinweis auf zwei neue Literaturzeitschriften, in: Südost­deutsche Viertel­jahres­blätter 1984, Folge 3, S. 228-229. [„Beiträge zur Deutschen Kultur“, herausgegeben vom „Verein der Verehrer Adam Müller-Guttenbrunns“, verantwortlich Hans Weresch].

17.     o.N.: Die Vergabe der donauschwäbischen Kulturpreise 1985, in: Beiträge zur deutschen Kul­tur. Viertel­jahres­schrift, 2. Jg., Folge 4/1985, S. 85-86. [Donauschwäbischer Kultur­haupt­preisträger Hans Weresch, Ehren­ga­ben an Hans Rasimus und Robert Thayer].

18.     o.N.: Ehrungen, in: Südost­deutsche Viertel­jahresblätter 1984, Folge 3, S. 230. [Am 14. April über­reicht Hans Weresch dem 75jährigen Hans Diplich den mit DM 3.000,- dotierten Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis]


 

[1] Vgl.: Nikolaus Engelmann: Dr. Hans Weresch 75 Jahre. Sein Leben in nüchternen Zahlen. In: Die Banater Schwaben ehren Dr. Hans Weresch, veröffentlicht vom Kulturreferat der Landsmannschaft der Banater Schwa­ben (Arbeitsheft 4), München 1977, S. 5-7, hier S. 5.

[2] Horst Fassel: Abschied von Professor Dr. Hans Weresch. In: Beiträge zur deutschen Kultur. Viertel­jahres­schrift, 3. Jg., Heft 2/1986, S. 5-13, hier S. 6.

[3] Vgl.: Hans Wania: 40 Jahre sind seit dem Gerichtsverfahren gegen vierzehn deutsche Intellektuelle aus Te­mes­war vergangen. In: Banater Berglanddeutsche. Mitteilungsblatt desHeimatverbandes Banater Bergland­deut­scher e.V., Folge 100, München-Wien, September/ Oktober 2001, 17. Jg. S. 7. Vgl. auch: Online unter: download.banater-berglanddeutsche.de /bbd100.pdf. Als PDF-Datei sind unter der Homepageadresse auch zahlreiche anderen Informationen zu finden: http://www.banater-berglanddeutsche.de

[4] Vgl. die Hintergrundinformationen zur Preisverleihung bei: o.N.: In Freiburg den „Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis“ gestiftet, in: Beiträge zur deutschen Kultur. Vierteljahresschrift, 2. Jg., Folge 2/1985, S. 93.

[5] Diese Wendung ist in Anlehnung an den von Dieter Schlesak geprägten Begriff zu verstehen. Vgl.: Rohtraut Wittstock: Bekenntnis eines Zwischenschaftlers. Dieter Schlesak wurde Ehrendoktor der Universität Bukarest, in: Guttenbrunner Bote. Literaturanthologie-Reihe (Kultur- und Literaturschrift für die Rumänien­deut­schen) Temeswar 2006, S. 78-79: In seiner Dankrede legte Dieter Schlesak ein Bekenntnis zur rumänischen Kultur ab und nannte sich selbst einen Zwischenschaftler. "Zwischenschaft benennt nicht nur das Nirgends-Zuhause-Sein, das zwischen alle Stühle Gefallene, das Bodenlose, sondern inzwischen auch das heute so wichtige Interdisziplinäre, das ja das global Verbindende, ja, Vernetzte ist (...) Wer meint, es gebe heute noch eine beschränkbare 'Heimat', ist hoffnungslos im Gestern befangen. Für mich weiß ich, dass Künstler und Literaten Brückenbauer sein müssen zwischen der alten Sinnenwelt und jener anderen, immateriellen Welt, die geister- und geistnah ist, wo Zeit und Raum aufgehoben sind!" Diese Textpassage wurde auch in der ADZ abgedruckt, vgl. Rohtraut Witt-stock: „Bekenntnis eines Zwischen­schaftlers. Dieter Schlesak wurde Ehrendoktor der Universität Bukarest“, in: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) vom 9.11.2005, S. 8.

[6] Vgl.: Hans Veres (Wersch): Adam Müller-Guttenbrunn und seine Heimatromane. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der hohen Philosophischen Fakultät der Phillips-Universität zu Marburg. Marburg 1927 [Druck der Buchdruckerei der Schwäbischen Verlags-Aktien-Gesellschaft Temesvar (Banat)]. Vgl. auch die fast dem Umfang einer Habilitationsschrift entsprechenden Bände: Hans Weresch: Adam Müller-Guttenbrunn, sein Leben, Denken und Schaffen, Bd. 1 und 2, Freiburg i.Br. 1975.

[7] Vgl.: Hans Weresch (Hg.): Banatia. Erlebnisse und Erinnerungen. Festschrift, Freibung i.Br. 1976, insbe­son­dere: Hans Weresch Die Gründung und Entwicklung der Banatia, S. 41-54, in: ders. (Hg.): Banatia. Erlebnisse und Erinnerungen […].

[8] Hans Weresch: Das Banatia-Ferienheim in Orawitza, S. 127-132, in: ders. (Hg.): Banatia. Erlebnisse und Er­inne­rungen […].

[9] Vgl.: Lotte Wilhelm: Dr. Hans Weresch – Helfer in Zeiten der Not. In: Die Banater Schwaben ehren Dr. Hans Weresch, veröffentlicht vom Kulturreferat der Landsmannschaft der Banater Schwa­ben (Arbeitsheft 4), München 1977, S. 16-18, hier S. 16.

[10] Vgl.: Hansjörg Kühn: Dr. Hans Weresch als Erzieher und Lehrer. In: Die Banater Schwaben ehren Dr. Hans Weresch, veröffentlicht vom Kulturreferat der Landsmannschaft der Banater Schwa­ben (Arbeitsheft 4), Mün­chen 1977, S. 7-10, hier S. 8.

[11] Vgl.: Nikolaus Huber: Hans Wereschs Lebenslauf, in „Dr. Hans Weresch. Festschrift zum 80. Geburtstag“ herausgegeben von Nikolaus Huber, Freiburg i. Br. 1982, S. 13-22, hier S. 19.

[12] Nikolaus Huber: Hans Wereschs Lebenslauf…, S. 20.

[13] Der Begriff „Fundraiser“ bzw. das „Fundraising“ ist nicht einheitlich in der Literatur definiert. Feststehend ist die Herkunft aus der USA und der Zusammensetzung der Begriffe „fund“ für „Geld bzw. Kapital“ sowie „to raise“ für „etwas aufbringen“. Mit Geldbeschaffung, bzw. die Beschaffung von Finanzmitteln sozialer Orga­ni­sa­tionen könnte „Fundraising“ wiedergegeben werden. Neben Geld- können auch die Sach- und Arbeits­leis­tungs­be­schaffung zum „Fundraising“ gezählt werden. Andere Definitionen zielen in ähnlicher Richtung, vgl.: http://www.adlexikon.de/Fundraising.shtml: Fundraising ist die Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung von am Gemeinwohl orientierten Zwecken. Es ist die Lehre von der Freude am Spenden. Im Unternehmensalltag einer Non-Profit-Organisation ist dies eine zentrale Managementaufgabe mit dem Ziel der Ressourcenbeschaffung, und damit ein wichtiger Be­stand­teil des sogenannten Sozialmarketing.

Zitat Michael Urselmann, Erfolgsfaktoren, 1997: Unter Fundraising wird derjenige Teil des Be­schaffungs­mar­ke­ting einer Nonprofit-Organisation verstanden, bei dem die benötigten Ressourcen ohne markt­adäquate ma­te­rielle Gegenleistung beschafft werden. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern oftmals auch um Sach­leistungen, Dienst- und Arbeitsleistungen sowie Rechte und Informationen. Die mit der Mittelbeschaffung be­auf­tragten Personen werden Fundraiser genannt. Ein deutscher Ersatzbegriff ist noch nicht gefunden.

Fundraising ist eine elegantere, weil professionellere Form des Bettelns. Diese sozíal-unternehmerische Ma­na­gementaufgabe als Fundraser im einer Non-Profit-Organisation besteht konkret darin, ein wett­be­werbs­fähiges Beziehungsmanagement aufzubauen und ohne das Versprechen einer Werbewirkung oder einer image­wirk­samen Gegenleistung Mittel zu akquirieren. Es wird also nicht mit Namensnennung auf Druckmitteln oder anderen Erzeugnissen der Organisation als Gegenleistung gearbeitet. Diese weitgehende Bedingungs­losig­keit unter­schei­det das Fundraising vom (Social) Sponsoring.“

Vgl. auch „Fundraising“ aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: http://de.wikipedia.org/wiki/Fund-raising: „Fundraising (engl. fund= Kapital, to raise= beschaffen) ist ein Fachausdruck für das Beschaffungsmarketing einer nichtkommerziellen Organisation. Als Ablauf verstanden ist Fundraising die strategisch geplante Ge­win­nung von Geld, Sachwerten, Zeit und Wissen, mit denen gemeinwohlorientierte Zwecke verwirklicht werden sollen. Kernaufgabe eines Fundraisers ist es, Beziehungen einer nichtkommerziellen Organisation zu mög­lichen Gebern von Geld, Sachwerten, Zeit und Wissen aufzubauen und zu pflegen. Daher verwendet ein Fund­raiser Werkzeuge des Sozialmerketings, wie die Spendenakquise, die Sponsorengewinnung oder die 1:1-Kom­mu­ni­kation.“

[14] „Wertvolle, oft lebensrettende Medikamente … Brillen, Hörgeräte, Prothesen, … werden geliefert … Daneben läuft eine andere – nicht minder wichtige – Art der Betreuung: die der geistig Schaffenden. Ein hervorragend organisierter Bücherdienst versorgt diese mit Nachschlagewerken, mit Fachbüchern aus den verschiedensten Gebieten, Schreibmaschinen, ärztliche und tierärztliche Instrumente werden einem dafür entsprechenden Per­so­0nenkreis zur Verfügung gestellt.“

Vgl.: Lotte Wilhelm: Dr. Hans Weresch – Helfer in Zeiten der Not. In: Die Banater Schwaben ehren Dr. Hans Weresch, veröffentlicht vom Kulturreferat der Landsmannschaft der Banater Schwa­ben (Arbeitsheft 4), München 1977, S. 16-18, hier S. 18.

[15] Horst Fassel: Abschied von Professor Dr. Hans Weresch. In: Beiträge zur deutschen Kultur. Viertel­jahres­schrift, 3. Jg., Heft 2/1986, S. 5-13, hier S. 6.

[16] Vgl.: Hans Gehl: Fünfzig Jahre Temeswarer Germanistiklehrstuhl und Hochschullehrer der Pionierzeit Tübin­gen, Regensburg 20064, S. 83.

[17] Horst Fassel: Abschied von Professor Dr. Hans Weresch. In: Beiträge zur deutschen Kultur. Viertel­jahres­schrift, 3. Jg., Heft 2/1986, S. 5-13, hier S. 10.

[18] Vgl.: Hans Veres (Wersch): Adam Müller-Guttenbrunn und seine Heimatromane. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der hohen Philosophischen Fakultät der Phillips-Universität zu Marburg. Marburg 1927 [Druck der Buchdruckerei der Schwäbischen Verlags-Aktien-Gesellschaft Temesvar (Banat)], S. 254.

[19] Ebenso erscheint in Wereschs Adam-Müller-Guttenbrunn-Dissertation auch „Goethes Werke, Weim. Ausgabe Bd. 42/II. S. 194.“ auf Seite 43 in einer Fußnote und fehlt im „Schriftenverzeichnis“. Weitere Beispiele: S. 46 „Wilhelm Heinrich Riehl: Die bürgerliche Gesellschaft. S. 93. Stuttgart und Tübingen 1851.“; S. 121 „Popovici: Großösterreich. S. 240. Leipzig 1906.“; S. 122 „W. H. Riehl: Die deutsche Arbeit. S. 25. Stuttgart 1861.“; S. 124 „Spann: Was ist deutsch? S. 8. Eger 1921.“; S. 243 „Riehl: Die bürgerliche Ge­sell­schaft. 9. Aufl., S. 14. Stuttgart 1897.“

[20] Vgl.: Erhard Staudinger: Ist die deutsche Schrift eine „Nazischrift“? Gedanken und Tatsachen zum Verbot der deutschen Schrift im Jahre 1941, S. 12-21, hier S. 14 und 15. In: Die deutsche Schrift. Vierteljahreshefte zur Förderung der deutschen Sprache und Schrift. 102. Folge, 59. Jahrgang 1/1992 [Helmut Delbanco, Verlag und Verwaltungsstelle, Postfach 1110, D-26189 Ahlhorn/Oldenburg – helmut@ macfrakturix.de].

[21] Vgl.: Erwin Schmidt: „Sütterlin“! „Sütterlin“ ist nicht gleich mit der deutschen Schrifttradition, unver­öffent­lichtes Manuskript des Autors.

[22] Hans Weresch (Hg.): Adam Müller-Guttenbrunn. Gesammelte Werke. Dritter Band: Romane. Die Glocken der Heimat. Meister Jakob und seine Kinder. Freiburg i. Br. 1977.

[23] Adam Müller-Guttenbrunn: Die Glocken der Heimat. Roman. Leipzig – Verlag L. Staackmann 1912.

 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga 

+ Asociatia Studentilor din Facultatea de Limbi Straine | Contact

 

 

Home | BAC/Teze | Biblioteca | Referate | Games | Horoscop | Muzica | Versuri | Limbi straine | DEX

Modele CV | Wallpaper | Download gratuit | JOB & CARIERA | Harti | Bancuri si perle | Jocuri Barbie

Iluzii optice | Romana | Geografie | Chimie | Biologie | Engleza | Psihologie | Economie | Istorie | Chat

 

Joburi Studenti JOB-Studenti.ro

Oportunitati si locuri de munca pentru studenti si tineri profesionisti - afla cele mai noi oferte de job!

Online StudentOnlineStudent.ro

Viata in campus: stiri, burse, cazari, cluburi, baluri ale bobocilor - afla totul despre viata in studentie!

Cariere si modele CVStudentCV.ro

Dezvoltare personala pentru tineri - investeste in tine si invata ponturi pentru succesul tau in cariera!

 

 > Contribuie la proiect - Trimite un articol scris de tine

Gazduit de eXtrem computers | Project Manager: Bogdan Gavrila (C)  

 

Toate Drepturile Rezervate - ScoalaOnline Romania