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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens (ZGR), 9. Jg., Heft 17-18 / 2000, S. 278-282

 

 

II. Fernstudieneinheiten in Rumänien: Projekte der Vergangenheit und der Gegenwart

 

Christiane Krämer-Hus-Hus

 

 

Die Fernstudieneinheiten sind Materialien, die in sehr unterschiedlicher Weise genutzt werden können und die weltweit bereits in unterschiedlichster Weise genutzt werden[1].

Aus Rumänien möchte ich hier kurz 2 Beispiele aus der Vergangenheit bzw. der Gegenwart vorstellen, in denen die Fernstudieneinheiten eingesetzt worden sind bzw. verwendet werden, und Ihnen am Ende des Beitrags weitere Modelle präsentieren, in denen die Verwendung der Fernstudieneinheiten geplant bzw. denkbar ist.

Das erste Projekt, bei dem in Rumänien systematisch Fernstudieneinheiten verwendet wurden, ist das „Qualifizierungsprogramm zur Methodik und Didaktik des Unterrichts von Deutsch als Fremdsprache“, das von zwei Institutionen, nämlich der Universität Bukarest und dem Goethe-Institut Bukarest auf der Basis einer gemeinsam unterzeichneten Vereinbarung[2] getragen wurde. Es richtete sich an Hilfslehrer[3], d.h. an unqualifizierte Lehrer, die bereits an Schulen arbeiten und die durch das Qualifizierungsprogramm einerseits die methodisch-didaktische Qualifizierung erhielten, andererseits durch den erfolgreichen Abschluss des Programms durch das von der Universität Bukarest ausgestellte Diplom[4] die Möglichkeit erhielten, als qualifizierter Lehrer weiterarbeiten zu können. Grundlage des zweijährigen Qualifizierungsprogramms (1997-1999) bildeten 12 Fernstudieneinheiten[5], die die Teilnehmer in individueller Lektüre durchgearbeitet haben. Der Zeitrahmen war so abgesteckt, dass die Teilnehmer innerhalb von 4 Monaten 2 Titel durcharbeiten konnten. Im Anschluss an diese individuelle Studienphase hatten die Teilnehmer Gelegenheit, in 2-3-tägigen Kontakttreffen, bei denen auch mehrere von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen entsandte Lehrer sowie Bundes- und Programmlehrkräfte als Seminarleiter mitgewirkt haben, Antwort auf sich aus der Lektüre der Fernstudieneinheiten ergebende Fragen zu erhalten; durch umfangreiche Prüfungen wurde sichergestellt, dass die Teilnehmer die Fernstudieneinheiten auch wirklich verarbeitet hatten; und schließlich wurde bei den Kontakttreffen dem unterrichtspraktischen Teil Rechnung getragen, und die Leistungen bei den Lehrproben wurden in die Bewertung einbezogen.

Im Mai 1999 fand das letzte Kontakttreffen der ersten Gruppe statt, und von den insgesamt 26 Teilnehmern[6] konnten 17 Teilnehmer inzwischen ihr Diplom in Empfang nehmen[7].

Da landesweit sehr viele im Deutschunterricht tätige Lehrer nicht qualifiziert sind[8], ist großer Bedarf an berufsbegleitender Qualifizierung. Das Goethe-Institut Bukarest hat mittlerweile mit einem zweiten Qualifizierungsprogramm begonnen[9], und 28 Interessenten haben sich im Mai 2000 bereits das erste Mal getroffen. Die Grundstruktur des Wechsels von Selbststudienphase und Kontakttreffen wurde wie beim ersten Qualifizierungsprogramm beibehalten, aber in der Feinplanung wurde versucht, den didaktischen Schritten „Einführung – Festigung – Transfer - Prüfung“ stärker Rechnung zu tragen und die Umsetzung der Theorie in die Unterrichtspraxis stärker zu betonen. Beim derzeitigen Qualifizierungsprogramm ist folgendes Modell (Abb.1) vorgesehen.

Betrachtet man die 3 Grundkomponenten der Ausbildung, nämlich die Theorie, die Praxis und die Umsetzung der Theorie in die Praxis, könnte man folgendes Schema (Abb. 2) erarbeiten.

Die zweite Gruppe von Hilfslehrern hat also im Mai 2000 das Qualifizierungsprogramm begonnen, und es ist natürlich zu hoffen, dass die 28 Teilnehmer nicht nur bis zum Ende des Kurses und bis zum Erlangen des Diploms kommen werden. Das Goethe-Institut hofft außerdem, dass diese Teilnehmer über ein erhebliches Mehr an Theoriewissen und an Wissen über gute Unterrichtspraxis verfügen werden und durch Vermittlung von Kenntnissen in Seminardidaktik dann auch als Multiplikatoren in der Lehrerfortbildung wirken können.

Das zweite Programm, bei dem die Fernstudieneinheiten bereits in Rumänien eingesetzt wurden, ist das Programm zur Ausbildung von sog. Multiplikatoren („teacher trainer“), das ebenso in den Jahren 1997 – 1999 vom Goethe-Institut Bukarest und Kultur Kontakt Austria[10] durchgeführt wurde. Eigentlich wurden sogar 2 „Multiplikatorennetze“ ausgebildet, aber die Fernstudieneinheiten spielten nur bei der Ausbildung der Multiplikatoren für den Sekundarbereich eine Rolle[11].

Die Fernstudieneinheiten bildeten beim Multiplikatorenprogramm allerdings nicht das Rückgrat der Ausbildung, wie dies beim Qualifizierungsprogramm der Fall war, sondern diverse Fernstudieneinheiten[12] wurden individuell, meist als „Hausaufgabe“ – und auch nicht immer vollständig - durchgearbeitet, d.h. die Teilnehmer haben sich alleine mithilfe der Fernstudieneinheiten das für die Fortbildungstätigkeit erforderliche Hintergrund- bzw. Theoriewissen erarbeitet. Die Fernstudieneinheiten standen jedoch nie so im Zentrum der Seminare, wie dies beim Qualifizierungsprogramm der Fall war und ist.

Fernstudieneinheiten in Rumänien: Ausblick und Zukunftsvisionen

Das nächste Beispiel dafür, wie Fernstudieneinheiten verwendet werden können, ist ein Projekt, das ab Herbst 2000 in der Sprachabteilung Bukarest durchgeführt wird, nämlich ein Grundlehrgang zur Ausbildung von Deutschlehrern im Erwachsenenbereich[13].

Ausgangspunkt für diesen Grundlehr-gang ist einerseits der große Bedarf an qualifizierten Deutschlehrern für den Erwachsenenbereich im eigenen Hause sowie im Bukarester Kulturhaus der deutschen Minderheit, dem Schillerhaus, andererseits die Hoffnung, dass mit der Perspektive, durch Honorarstunden am Schillerhaus oder am Goethe-Institut das allzu schmal bemessene Lehrergehalt aufbessern zu können, dann der eine oder andere Absolvent der Germanistik in Bukarest eine Anstellung im Unterrichtswesen doch in Erwägung ziehen wird. Zu dem Kurs sollen deshalb Studierende des 3. und 4. Studienjahres sowie Hochschulabsolventen, die innerhalb der letzten Jahre ihr Diplom erhalten haben, zugelassen werden.

 Der Grundlehrgang steht quasi auf zwei Beinen, d.h. er besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil.

Der Theorieteil erstreckt sich über 3 Kurse zu je 13 Wochen, und er ist als „Sonderkurs“in das Sprachkursangebot des Goethe-Instituts Bukarest integriert. Hier werden die Fernstudieneinheiten sowohl als Referenz für die Kursleiter eingesetzt werden als auch (wenigstens in wichtigen Teilen) von den Teilnehmern durchgearbeitet werden.

Der Praxisteil wird ca. 150 – 200 UE Hospitation bzw. Lehrversuche mit einer abschließenden Lehrprobe umfassen, und je nach den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer des Grundlehrgangs kann die Hospitation parallel zu den 13-wöchigen Theoriekursen organisiert werden, oder aber kompakt in den jeweils 5-wöchigen Intensivkursen im Winter bzw. im Sommer.

Zukunftsvision 1: Einsatz der Fernstudieneinheit innerhalb der grundständigen Deutschlehrerausbildung

Die Methodik-Didaktikausbildung der zukünftigen Deutschlehrer vollzieht sich in Rumänien bisher im 2. bzw. 3. Studienjahr sowohl durch Methodik/Didaktikkurse, die an den Universitäten in Rumänien von Lektoren gehalten werden, als auch durch einen unterrichtspraktischen Teil, ebenfalls im 2. bzw. 3. Studienjahr, der von Lektoren aber auch von Assistenten betreut werden kann (Hospitationen).

Obwohl in diesen Methodik-Didaktikkursen und in den Lehrproben landesweit die Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die die Absolventen der Germanistischen Abteilungen dann später befähigen sollen, als Lehrer im rumänischen Schulwesen zu arbeiten, gibt es bisher an den Universitäten kein einheitliches Curriculum für diese Studienkomponenten. Auch die Frage, welche Qualifikationen die Hochschullehrer haben, die mit diesen Kursen betraut sind, ist nicht einheitlich geregelt. An manchen Universitäten gibt es KollegInnen, die sich in dieses Fachgebiet, das nicht gerade das Herzstück der traditionellen Germanistik ist, durch eigene Lektüre eingearbeitet haben.

Im Rahmen der derzeitigen Erziehungsreform wäre es wünschenswert, wenn sich möglichst bald in Zusammenarbeit zwischen den Universitäten, dem Ministerium für Nationale Erziehung und dem Goethe-Institut eine Arbeitsgruppe[14] formiert, die ein landesweit verbindliches Rahmencurriculum, mit einer bestimmten Anzahl von Modulen, aus denen die Universitäten dann im Rahmen ihrer universitären Autonomie einzelne Bausteine frei aus-wählen können, ausarbeitet. Dieses Rahmencurriculum könnte bei den einzelnen Bausteinen die Verwendung von Fernstudieneinheiten in der Weise skizzieren, wie sie bereits in vielen Ländern eingeführt ist[15].

Zukunftsvision 2: Fernstudieneinheiten im Fernstudium in Rumänien

Die zweite Vision bezieht sich auf die Ausbildung von Deutschlehrern durch ein Fernstudium[16]. Derzeit werden ja an vielen Universitäten[17] Überlegungen angestellt, ob man das Studienangebot über das traditionelle Tagesstudium hinaus auch für weitere Zielgruppen erweitern und diversifizieren kann. Hier möchte ich auch nochmals an das Beispiel der 55 unausgebildeten Deutschlehrer im Kreis Harghita erinnern, das sicher auch für andere Landesteile typisch ist. Deutsch als Fremdsprache konnte – nicht zuletzt dank der Bemühungen des Ministeriums für Nationale Erziehung seine Stellung im Land halten bzw. verbessern. Jedoch fehlen landesweit Deutschlehrer und der schulische Unterricht wird – vermutlich zum Großteil – getragen von nicht ausgebildeten Hilfslehrern, die Deutsch unterrichten, weil sie über mehr oder weniger ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Hier liegt meine Hoffnung darin, dass an den Universitäten Rumäniens – oder wenigstens an einer Universität – das vom Goethe-Institut bereits in der Praxis erprobte Modell des Qualifizierungskurses Pate stehen könnte für einen innovativen Fernstudiengang, der u.a. auf der Basis der Fernstudieneinheiten Deutschlehrer für die rumänischen Schulen ausbildet, ggf. auch in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Hochschulen.

Abb. 1

 

 

 

 

Kontaktphase

·   

Selbststudium

 

·          

Einführung in die nächsten beiden Fernstudieneinheiten

·   

Durcharbeiten der in der Kontaktphase vorgestellten Fernstudieneinheit, dabei

·          

Prüfung zu den Fernstudieneinheiten, die in der vorigen Kontaktphase vorgestellt wurden

·   

Bezug des Inhalts der Fernstudieneinheit auf die eigene Unterrichtspraxis

·          

Vorbereitung auf Unterrichtsversuche in Gruppen

·   

Schriftliche Ausarbeitung der Hausaufgabe

·          

Durchführung von Unterrichtsversuchen in Gruppen/ Hospitation bei Unterrichtsversuchen

 

 

 

·          

Vorstellung von Zusatzmaterialien, bezogen auf die Fernstudieneinheiten, die in der Kontaktphase vorgestellt werden

 

 

 

·          

Nachbesprechung der Unterrichtsversuche im Plenum

Abb. 2

Theorie

Bezug der Theorie auf die Praxis

Praxis

Einführung in die Fernstudieneinheiten im Plenum

Individuelles Durcharbeiten der Fernstudieneinheiten zu Hause

individuelles Feed-back zur schriftlich eingereichten Hausarbeit

Prüfung bei folgendem Kontakttreffen

Lösung der Aufgaben in den Fernstudieneinheiten

schriftlich auszu- arbeitende Hausarbeit, die auf die ganz individuelle Unterrichtssituation abgestimmt ist (=“take-home-Exam“)

Nachbesprechung der Unterrichtsversuche

gemeinsame Vorbereitung der Lehrversuche (team-teaching)

Lehrversuche

Hospitation bei Lehrversuchen

Vorstellung/ Verwendung von Zusatzmaterialien bei Kontakttreffen


 

 

[1] Das Fernstudienprojekt – weltweit. Hrsg. Uwe Lehners und G. Neuner, 1998. München: Goethe-Institut.

[2] Die Vereinbarung wurde am 14.03.1997 von Prof. Dr. Ioan Mihãilescu, Rektor der Universität Bukarest, und Dr. Manfried Wüst, Leiter des Goethe-Instituts Bukarest, unterzeichnet.

[3] sog. „suplinitor“. In Rumänien wird – besonders in den Fremdsprachenklassen – ein großer Teil des schulischen Unterrichts von Hilfslehrern getragen. In den meisten Fällen sind dies Lehrer, die zwar meistens für ein anderes Schulfach ein einschlägiges Studium absoviert haben, in diesem Fach jedoch nicht eingesetzt werden können, weil es nicht mehr angeboten wird bzw. nicht mehr gefragt ist.

[4] Die Diplome wurden auf der Grundlage des Ministerialerlasses Nr. 44776/21. Dezember 1999 sowie des Ministerialerlasses Nr. 3085/20.01.2000 im Frühjahr 2000 für die Teilnehmer des Qualifizierungsprogramms, die über einen Hochschulabschluss in einem anderen Fach verfügten, ausgestellt.

[5] Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichts; Fertigkeit Hören; Grammatik lehren und lernen; Fertigkeit Lesen; Bilder in der Landeskunde; Fehler und Fehlerkorrektur; Probleme der Leistungsmessung; Fertigkeit Sprechen; Lernerautonomie und Lernstrategien; Arbeit mit Lehrwerklektionen; Probleme der Wortschatzarbeit; Fertigkeit Schreiben.

6 Im Jahre 1997 hatten eigentlich 28 Teilnehmer das Qualifizierungsprogramm angefangen, im Laufe des Kurses haben jedoch 2 Teilnehmer das Programm abgebrochen.

7 Wir hoffen, dass weitere 7 Teilnehmer, die das Qualifizierungsprogramm zwar abgeschlossen haben, aber über keinen Hochschulabschluss verfügen, nach Ablegen weiterer Prüfungen bzw. zusätzlichen Studien ebenso in naher Zukunft ihr Diplom erhalten können.

8 Im Kreis Harghita beispielsweise stehen 35 ausgebildeten Deutschlehrern momentan 55 unausgebildete Deutschlehrer gegenüber

9 Zu hoffen ist, dass mit der Universität Bukarest wieder eine ähnliche Vereinbarung abgeschlossen werden kann. (Die Unterzeichnung fand bereits am 27. November 2000 statt. Die Red. der "ZGR".)

10 Bei dem Ausbildungsprogramm für Multiplikatoren im Sekundarbereich war auch der Deutschlehrerverband Rumäniens (DVR) beteiligt.

11 Beide Multiplikatorengruppen wurden durch den Ministerialerlass Nr. 3086 vom 20.01.2000 offiziell als Fortbilder anerkannt.

12 Die Fernstudieneinheiten: Probleme der Leistungsmessung; Testen und Prüfen in der Grundstufe; Arbeit mit Lehrwerklektionen; Wortschatzarbeit und Bedeutungsvermittlung; Fertigkeit Lesen; Fertigkeit Hören; Fertigkeit Schreiben; Fertigkeit Sprechen; Bilder in der Landeskunde; Grammatik lehren und lernen; Probleme der Wortschatzarbeit; Lernerautonomie und Lernstrategien.

13 Der Ausbildungskurs für Deutschlehrer im Erwachsenenbereich ist auf 2 Jahre angelegt und orientiert sich inhaltlich an dem Rahmen, den Barbara Ziebell im Leitfaden zur Planung und Durchführung von Grundlehrgängen zur Ausbildung von Ortslehrkräften und Deutschlehrern im außerschulischen Bereich (Hrsg. Goethe-Institut München, 1993) ausgeführt hat.

14 In die die germanistischen Lehrstühle die Hoch-schullehrer delegieren, die innerhalb der nächsten 5-7 Jahre an den einzelnen Germanistikabteilungen mit diesem Aufgabenbereich betraut werden sollen.

15 Zahlreiche Beispiele finden sich in der Publikation U. Lehners/G. Neuner (Hrsg.) (1998): Das Fernstudienprojekt-weltweit. München: Goethe-Institut

16 Ab Herbst 2000 bieten die Universität Sibiu und die Universität Cluj-Napoca die Möglichkeit an, Deutsch/ Germanistik als Fernstudium (studii fãrã prezenþã) zu absolvieren. Ob allerdings dieses Angebot wirklich ein Angebot für die Hilfslehrer sein kann, darf angesichts der hohen Studienkosten, die von einem allzu kargen Hilfslehrergehalt in Höhe von umgerechnet ca. DM 100.--/Monat) doch leise bezweifelt werden.

17 Cf. Programm zur Ausweitung des Deutschunterrichts als Mutter- und als Fremdsprache in Schulen, Lyzeen und an Hochschulen, Hrsg. Rumänisches Bildungsministerium, Editura Studium, 2000.

 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens (ZGR), 9. Jg., Heft 17-18 / 2000, S. 278-282

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga

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