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Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

 

 

AUSRUF – BESCHIMPFUNG – FLUCH

Zum kommunikativen Status kurzer Exklamativformen

Martine Dalmas

Exklamative Äußerungen sind der direkte Ausdruck einer affektiv-emotionalen Einstellung des Sprechers.

In folgendem Beitrag werden Kurzformen solcher Äußerungen unter die Lupe genommen, um das Problem ihrer kommunikativen Funktion aufzuwerfen. Während es nämlich außer Zweifel steht, dass Beschimpfungen einen Adressaten brauchen, stellt sich die Frage, an wen Ausrufe oder – noch deutlicher – Flüche und andere self-talk-Formen sich wenden. Ich werde zu zeigen versuchen, dass es sich in allen Fällen um Kommunikation handelt, dass es aber andererseits ein continuum gibt zwischen Partikeln, die nur die emotionale Reaktion ausdrücken, und Wortgruppen, die einen Sachverhalt emotional bezeichnen und bewerten, neben Formen, die zwar eine lexikalische Struktur enthalten, aber ihre eigentliche Bedeutung weitgehend verloren haben. Dies erklärt die Unterschiede im kommunikativen Status solcher Äußerungsformen, die im sozialen Leben eine wichtige Rolle spielen.

1. Exklamative Äußerungen

Exklamative Äußerungen nehmen innerhalb der illokutiven Akte eine Sonderstellung ein. Dies ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass sie – im Gegensatz zu den anderen Satzmodi – unterschiedlichen formalen Typen (u.a. Satztypen) entsprechen[1] und sich auch auf ein bestimmtes lexikalisches Material sowie auf bestimmte phonologisch-phonetische Faktoren stützen, sondern es erklärt sich auch durch ihren kommunikativen Status. Äußerungen, die als exklamativ interpretiert werden, sind der direkte Ausdruck einer affektiv-emotionalen Einstellung des Sprechers zum dargestellten Sachverhalt, aber der Bezug zum Hörer ist alles andere als eindeutig. Bei kurzen Exklamativformen, bei denen die referentielle Dimension sehr begrenzt ist oder gar fehlt, stellen sich zwei Fragen, auf die ich im Folgenden eingehen möchte: Inwiefern ist ein Adressat involviert? Um welche Kommunikationsform(en) handelt es sich?[2]

Die Beschränkung auf kurze Exklamativformen erfolgt hier einerseits aus Platzgründen, andererseits aber auch, weil bei solchen Kurzformen die exklamative Lesart ziemlich eindeutig und festgelegt ist. Unter Kurzformen verstehe ich Äußerungen wie die folgenden, die sowohl adressiert [(1)-(4)] oder nicht-adressiert [(5)-(9)] sind bzw. bei denen der Kontext entscheidet, ob ein Adressat vorhanden ist [(10)-(13)]:

(1)          Und ob!

(2)          Hör mal!

(3)          Wo denkst du hin?!

(4)          Sie Sesselfurzer!

(5)          O Gott, o Gott, o Gott!

(6)          Du heiliger Strohsack!

(7)          Du Schreck!

(8)          Verdammte Scheiße!

(9)          Dieser Hund!

(10)        Wie schön ! / Welch ein Glück!

(11)        Na, so was !

(12)        Mensch Meier!

(13)        Da lachen ja die Hühner!

2. Kurzformen

Zu den „exklamativen Kurzformen“ werden hier feste Formationen gerechnet wie:

• Ausrufe, die propositionale Phraseologismen / feste Phrasen sind und als Äußerungen fungieren;

• Ausrufe, die kein Verb enthalten, jedoch als selbstständige Äußerungen fungieren.

In beiden Fällen hat man es oft mit idiomatisierten Ausdrücken zu tun, die in Situationen hoher Emotionalität die syntagmatische Produktion entlasten; im zweiten Fall kann es sich um eine Partikel bzw. eine Interjektion handeln. Außerdem findet man in beiden Typen von Kurzformen Beschimpfungen und Flüche, d.h. einige von dieser Formeln lassen sich nur durch ihren fest etablierten Gebrauch beschreiben.

Wichtig für unser Anliegen ist, den kommunikativen Status aller dieser gebilde zu problematisieren.

Im Folgenden wird zunächst zwischen Sequenzen mit referentieller Funktion und solchen ohne referentielle Funktion unterschieden. Danach wird eine weitere Unterscheidung je nach Adressiertheit und Idiomatizität der betreffenden Ausdrücke vorgenommen . Mein Ziel ist zu zeigen, dass diese unterschiedlichen Formen auch unterschiedliche kommunikative Funktionen erfüllen.

3. Partikeln und andere Interjektionen

Unter den Einheiten, die keine referentielle Funktion haben, spielen Partikeln und Interjektionen eine zentrale Rolle. Sie sind sprachsystematische Einheiten[3], die in erster Linie die Emotion des Sprechers ausdrücken. So beschreibt H. Paul (1920) die Interjektionen als "unwillkürlich ausgestoßene Laute, die durch den Affekt hervorgetrieben werden, auch ohne jede Absicht der Mitteilung". Das heißt, dass Interjektionen im Prinzip keine (eigene) Mitteilungsfunktion haben – bis auf einige Verwendungsweisen in Äußerungen, mit denen der Sprecher indirekt etwas zu verstehen geben will. Aber eben nur indirekt: Goffman (1978) erwähnt in seiner Darstellung von selftalk-Formen einen Ausruf wie „O Gott!“ oder „Mann!“, in einer Situation, wo einer von einem Handwerker eine Rechnung bekommt und ihm sein Entsetzen mitteilen will. Solche Interjektionen können eine Einstellung transportieren, aber diese Mitteilungsfunktion ist begrenzt: Allein können sie nicht (oder schlecht) als Antwort auf eine Frage fungieren, auch nicht auf eine Frage über die Sprecher-Einstellung. Eine solche Funktion erfüllen sie erst in Verbindung mit einem explizit geäußerten Sachverhalt bzw. mit einer Eigenschaft, die der Sprecher als normabweichend betrachtet: "Mann, ist das teuer!".

Nach Ehlich (1986) gehören Interjektionen zu dem, was er „Lenkfeld“ nennt; genauer gesagt, gehören sie zu den „expeditiven Prozeduren“, deren Funktion „der unmittelbare Eingriff in Höreraktionen“ ist. Dass in einer face-to-face-Situation der Hörer durch eine Interjektion auf die Sprechereinstellung, auf eine Emotion aufmerksam gemacht wird und aus diesem Grund dann reagieren will und sich sogar in manchen Fällen dazu verpflichtet fühlt, bedeutet aber nicht, dass der Ausruf in erster Linie etwas mitteilen wollte, d.h. dass die Sprecherintention eine mitteilende war. So bei folgenden Interjektionen, die als unmittelbare Reaktion auf einen Sachverhalt zu verstehen sind:

(14)       

Pfui!   
Igitt!
Ih!

Anders sind Einheiten zu betrachten, die in der IDS-Grammatik als „interaktive Einheiten“ eingestuft werden und zur Klasse der „Responsive“  gehören.  Sie beziehen sich primär auf den Hörer: 

(15)       

hallo! 
na!

Aber auch sie haben keine Darstellungsfunktion, sondern eine Appellfunktion.

Zu den „expeditiven Prozeduren“ gehören auch manche Vokative, die ebenfalls keine referentielle Funktion haben. Es werden da Wörter benutzt, die entsemantisiert sind, d.h. sie beziehen sich nicht mehr auf den Gegenstand, den sie konventionell bezeichnen, sondern drücken etwas anderes aus, und zwar die emotionale Reaktion bzw. Einstellung des Sprechers:

(16)       

O Mann! („generalisierender Vokativ“)               
Mensch!           
Mensch Meier!              
Heiliger Strohsack!      
Verfluchter Mist!

Dies ist auch der Fall, wenn sie scheinbar adressiert sind, aber der angebliche Adressat sich eindeutig "jenseits der eigentlichen Kommunikationssituation" befindet:

(17)       

Du lieber Gott!              
Teufel nochmal!            
Himmel, Herrgott, Sakrament!              
Himmel, Herrgott nochmal !

  Du grüne Neune!           
  Du Schreck!     
  Du Scheiße!     

Seien es Interjektionen im engen Sinne oder Formen, die entsemantisierte lexikalische Einheiten / Nomina enthalten und die als Flüche benutzt werden: In beiden Fällen sind es weitgehend festgeprägte Formen, „ready made“, die eine sprachliche Veranschaulichung der Wirklichkeit ersetzen. In Anlehnung an Brès (1995) kann man solche Formen als erste Stufe der Aktualisierung betrachten, es werden keine weiteren Operationen gebraucht; in diesem Sinne zeugen solche meistens festgeprägten Kurzformen von der Ökonomie der Sprache: Sie dienen weitgehend zur Entlastung der Sprachbenutzer.

Welchen Status diese Äußerungen bei der verbalen Interaktion haben, d.h. wie sie kommunikativ einzustufen sind, wird weiter unten im Zusammenhang mit allen exklamativen Kurzformen diskutiert.

4. Verbale Kurzformen und andere (verblose) Syntagmen

Die oben erwähnte Entlastungsfunktion erfüllen auch andere Kurzformen mit einem Verb sowie verblose Syntagmen. Es sind Formen mit referentieller Funktion, sie sind zum Teil erstarrt und haben dann eine phraseologische Bedeutung, die von der wörtlichen Bedeutung mehr oder weniger weit entfernt ist und oft stark idiomatisiert ist.

4.1. Verbale Kurzformen

Welche verbalen Formen zu den Kurzformen gerechnet werden sollen, hängt von der Definitionsbreite ab. Zu solchen Formen rechnen wir:

• festgeprägte verbale Äußerungen: Sie sind meistens relativ kurz, denn sie müssen als Ganzes gespeichert werden. Die exklamativen Formen sind umso kürzer, als sie emotional geprägt sind. Nicht alle sind idiomatisch.

(18)      

Da lachen ja die Hühner!          
Ach, du kriegst die Motten!      
Das fehlte gerade noch!             
Wo denken Sie hin!

• festgeprägte Satzschemata wie N und Vinf.

(19)       

Sie und kochen!

4.2. Verblose Kurzformen

Als verblose Kurzformen betrachten wir:

• feste Äußerungen (die nicht immer idiomatisch sind) wie folgende:

(20)      

Hand aufs Herz!           
Und wie!          
Und ob!            
Verflixt und zugenäht!

• festgeprägte Schemata (NP) vom Typ So ein N! / Welch ein- N! / Dies- N! / D- N!

(21)       

Maier gab es auf, nach Umschreibungen zu suchen. Er erzählte, was ihm widerfahren war und was er seitdem gemacht hatte. «Ach du dickes Ei! So eine verkorkste Chose!» sagte Ruschewey, als Maier fertig war, stand auf, trat ans Fenster und sah, Maier den Rücken zudrehend, hinaus. «Und was, dachtest du, soll ich dir dabei helfen, Moritz?» fragte er schließlich über die Schulter. (Hj. Martin, Einer flieht vor gestern Nacht 92)

In all diesen Fällen geht es darum, etwas mitzuteilen. Solche Ausdrücke können sich mit einer Interjektion kombinieren und stellen die referentielle Verbindung wieder her:

(22)      

Pfui! diese Suppe!        
Ih, dieser Käse!

Es handelt sich meistens um einen subjektiven Kommentar, den der Sprecher auch für sich selbst machen kann bzw. im inneren Monolog an sich selbst richten kann. So die wiedergegebenen Gedanken in folgenden Beispielen:

(23)      

« Gregor », rief es – es war die Mutter – « es ist drei Viertel sieben. Wolltest du nicht wegfahren ? » Die sanfte Stimme ! Gregor erschrak, als er seine antwortende Stimme hörte, die wohl unverkenn­bar seine frühere war […] (F. Kafka, Die Verwandlung 21]

(24)      

 Denn wenn sie nicht trank, konnte sie die Erinnerung an Jean, den süßen, einmaligen, wunderbaren Jean – diesen Hund, diesen Barbaren ! – überhaupt nicht mehr ertragen. Mit Kognak ging es einigermaßen. (J. M. Simmel, Es muss nicht immer Kaviar sein 166)

(25)      

«Ja… ja, schon… aber… » Frau Rokoszny blinzelte und suchte nach Worten. Dieser verfluchte Kirschlikör bei Grete! Sie hatte zwar nur drei Gläschen - oder vier…? (Hj. Martin,  Einer flieht vor gestern Nacht 110)

Steht die NP allein, d.h. ohne Interjektion, dann enthält sie eine evaluative Komponente, die meistens entweder durch das Nomen selber oder durch das attributive Adjektiv ausgedrückt wird, in manchen Fällen kann sie aber implizit bleiben:

(26)      

Dieses Kind!

5. Beschimpfungen und Verwünschungen

Eine Sonderstellung innerhalb der verblosen Kurzformen mit referentieller Funktion nehmen Beschimpfungen und Verwünschungen ein; sie wenden sich eindeutig an einen Adressaten:

(27)      

Da sprang das Mädchen Brigitte ihn wie eine Katze an. "Du Schwein!" fauchte sie und krallte ihre Finger in sein Gesicht. "Du dreckiger, du mieser… "   
"Au! Du Miststück!" schrie er, keuchte und schlug zu. Sie taumelte gegen Zizie, die ihr mit einer schnellen Bewegung ihren Schal um den Hals schlang und ihn zuzuziehen begann. (Hj. Martin, Einer flieht vor gestern Nacht 119)

(28)      

"Freya ist die Schwester Freyrs, Tochter des Njörd, Schirmherrin des Ackers und der Feldfrüchte und Göttin der Fruchtbarkeit und der sinnlichen Liebe — bei den alten Germanen, Sie ungebildete Pädagogin!" (Hj. Martin, Blut ist dunkler als rote Tinte 57)

Das Personalpronomen bestätigt die Existenz eines Adressaten und die NP hat eine charakterisierende Funktion; sie enthält eine evaluative (negative) Komponente, die entweder durch das Nomen selbst oder durch das Adjektiv ausgedrückt wird. Zu den bevorzugten Bezeichnungen gehören Tiernamen, Namen von bestimmten Körperteilen oder Körperausscheidungen; die Liste der in Frage kommenden Elemente ist offen, in diesem Bereich sorgt Kreativität für die Wirksamkeit der Äußerung! Hier nur einige wenige Beispiele:

(29)      

Hund, Schwein, Gans, Kuh, Esel, Ochse, Ziege etc.

(30)      

mies, schleimig, blöd, faul, kaputt, verbraucht, modernd, ranzig, schimmelnd, stinkig, kotzend

(31)       

Arsch, Arsch mit Ohren, Arschgesicht, Arschauge, Arschamputierter, Arscheimer, Arschloch, Müllhirn, Pissklumpen, Bettnässer, Bettpisser, Furzbär, Furzakrobat, Furzklemmer, Rotzkerl, Rotzgöre, Scheißer, Schweißfußindianer, Kackmeier, Sesselfurzer, Sesselbumser,

Auch wenn Beschimpfungen/Verwünschungen prinzipiell adressiert sind, gibt es Fälle, bei denen sie nicht richtig rezipiert werden. Es handelt sich dabei um Äußerungen, die nicht gehört werden sollen. Sie haben zwar einen Adressaten, aber keinen Empfänger und nehmen eine Zwischenstellung zwischen Beschimpfung und Fluch ein.

Diese Übersicht über exklamative Kurzformen zeigt, dass die Grenzen in mehrfacher Hinsicht fließend sind und dass Mitteilen nur ein Sonderfall der Kommunikation ist. Abschließend möchte ich auf die Frage nach der kommunikativen Funktion der nicht-adressierten oder nicht in Empfang genommenen Formen eingehen.

6. Die Interjektion und der Fluch als self-talk-Formen

Normalerweise sollte man nicht sprechen, wenn man allein ist... Und man sollte auch nicht mit sich selbst sprechen, wenn andere dabei sind. In seinem berühmten Text über den self talk erwähnt Goffman (1978) Situationen, in denen wir sozial 'berechtigt' sind zu sprechen, obwohl wir keinen Gesprächspartner bzw. keinen Rezipienten haben. Es sind zum Beispiel Situationen, wo wir allein sind und unsere Handlungen kommentieren oder wo wir uns an jemanden wenden, der abwesend ist...

Solche Ausnahmen sind oft exklamativer Art, und sie lassen sich meistens durch den sozialen Kontext erklären. Es kann sich dabei um Reparaturhandlungen handeln, die auch ohne „Gegenüber“ erfolgen können, wie z.B. der Fluch oder die Beschimpfung eines Gegenstandes, der im Zusammenhang mit einem face-threatening act als störend empfunden wird. Diese exklamativen Äußerungen haben keine konversationelle Funktion, wohl aber eine kommunikative, denn der Sprecher tut, als ob jemand es hören könnte. Sie kommen in Situationen vor, in denen es darum geht, sich laut zu äußern, Situationen, in denen man es sogar manchmal muss, "soziale Situationen", die keine Konversationen im üblichen Sinne sind. Ein extremer Fall sind die Interjektionen, bei denen der Sprecher eigentlich nur "Stimm- und Lautträger" ist...

7. Zwischen Sprache und Verhalten

Zusammenfassend können exklamative Kurzformen wie folgt eingeteilt und charakterisiert werden:

1) Interjektionen und Flüche

• Sie sind in erster Linie ein bloßes "Sich-äußern" – ein Rezipient ist nicht unbedingt anwesend.

• Interjektionen haben eine Signalfunktion und können insofern adressiert sein.

2) Vokativformen als Beschimpfungen

• Sie sind adressiert. Ob anwesend oder nicht: Der Adressat wird als solcher markiert.

3) Andere Formen mit referentieller Funktion

• Sie haben eine Mitteilungsfunktion (mit Ausnahme des inneren Monologs).

• Was mitgeteilt wird, ist ein Sachverhalt und dazu die emotionale Einstellung des Sprechers.

Die Fälle unter 1) und 2) verweisen deutlich auf die soziale Funktion der Sprache und auf den Status der Sprachbenutzer als soziale Instanzen. Insofern sind viele Exklamativformen in erster Linie als Verhaltensweisen zu  betrachten, denn sie befinden sich an der Nahtstelle zwischen Sprache und Verhalten.

 

Literatur:

 

1.        Brès, Jacques. 1995. – hou! Haa! Yrrââ!: Interjection, exclamation, actualisation. In Faits de langue n° 6, 81-91.

2.       Dalmas, Martine. 2004. Wenn einer ruft… Ausrufe, Aufrufe und dergleichen. Abgrenzung aufgrund der diskursiven Haltung. In Krause, Maxi / Ruge, Nikolaus (Hrsg.), 67-76.

3.       Ehlich, Konrad. 1986. Interjektionen. Tübingen: Niemeyer. [= Linguistische Arbeiten 111]

4.       Faits de langue n° 6, septembre 1995. L’exclamation.

5.        Fries, Norbert. 1988. Ist Pragmatik schwer!  Über sog. ‘Exklamativsätze' im Deutschen. In Sprache und Pragmatik 3, 1-18.

6.       Fries, Norbert. 1991. Interjektionen  und Interjektionsphrasen. In Sprache und Pragmatik 17, 1-43.

7.        Fries, Norbert. 1992. Interjektionen, Interjektionsphrasen und Satzmodus. In Rosengren, Inger (Hrsg.), 307-341.

8.       Fries, Norbert. 1994. Grammatik, Emotionen und Äußerungsbedeutung. In Sprache und Pragmatik 33, 1-37.

9.       Goffman, Erving. 1978. Response cries. In Language Vol. 54, n° 4,  787-815.

10.     Krause, Maxi / Ruge, Nikolaus (Hrsg.). 2004. Das war echt spitze! Zur Exklamation im heutigen Deutsch. Tübingen: Stauffenburg.

11.      Meibauer, Jörg (Hrsg.). 1987. Satzmodus zwischen Grammatik und Pragmatik. Tübingen: Niemeyer. [= Linguistische Arbeiten 180]

12.     Näf, Anton. 1987. Gibt es Exklamativsätze?. In Meibauer, Jörg (Hrsg.), 141-160.

13.     Paul, Hermann. 1916-1920. Deutsche Grammatik. Halle: Niemeyer.

14.     Rosengren, Inger. (Hrsg.). 1992a. Satz und Illokution. Band I. Tübingen: Niemeyer. [= Linguistische Arbeiten 278]

15.     Rosengren, Inger. 1992b. Zur Grammatik und Pragmatik der Exklamation. In Rosengren, Inger (Hrsg.) 263-306.

16.     Suscinskij, I. I. 1987. Zur kommunikativen Funktion des Ausrufesatzes . In  Deutsch als Fremd­sprache 24, 156-160.

17.     Zifonun, Gisela / Hoffmann, Ludger / Strecker, Bruno. 1997. Grammatik der deutschen Sprache. Berlin/New York : De Gruyter.

 

 

Quellen

1.        Kafka, Franz. Die Verwandlung. Frankfurt/Main: Fischer.

2.       Martin, Hansjörg, Einer flieht vor gestern nacht. Reinbek bei Hamburg: Ro­wohlt.

3.       Martin, Hansjörg. Blut ist dunkler als rote Tinte. Reinbek bei Hamburg: Ro­wohlt.

4.       Simmel, Johannes Mario. Es muss nicht immer Kaviar sein. München: Knaur.


 

[1] Vgl. u.a. Näf (1987), Fries (1988), (1991), (1994), Rosengren (1992), Dalmas (2004).

[2] Vgl. hierzu auch Suscinskij (1987).

[3] Vgl. Fries (1992).

 

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Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga 

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