Home | BAC/Teze | Biblioteca | Jobs | Referate | Horoscop | Muzica | Dex | Games | Barbie

 

Search!

     

 

Index | Forum | E-mail

   

 Bine ati venit in sectiunea dedicata limbii si literaturii germane. In aceasta sectiune veti avea posibilitatea sa descoperiti multe lucruri utile care speram sa va ajute la cursuri. Willkommen bei ScoalaOnline!

 

 
 
 
 
 + Click:  Grupuri | Newsletter | Portal | Ziare,Radio/TV | Forum discutii | Premii de excelenta | Europa

 

 

 

Zuruck zum index

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 7. Jg., 13-14 / 1998, S. 420-422

 

 

ELENA VIOREL, DAS GENUS VERBI IM DEUTSCHEN UND IM RUMÄNISCHEN.

EINE KONTRASTIVE UNTERSUCHUNG. DIATEZA VERBULUI ÎN GERMANÃ ªI ROMÂNÃ.

Cercetare contrastivã. Braºov: Aldus Verlag, 1998, 120 S.

 


Die kontrastive Untersuchung Das Genus verbi im Deutschen und im Rumänischen wurde 1978 von Elena Viorel, der Klausenburger Germanistin und Inhaberin des Lehrstuhls für deutsche Sprache und Literatur, als Inaugural-Dissertation bei Prof. Dr. Mihai Isbãºescu am Linguistischen Institut der Rumänischen Akademie in Bukarest vorgelegt und verteidigt. Jedoch konnte sie aus objektiven Gründen erst 1998 veröffentlicht werden, so daß der Forschungsstand der Arbeit durch eine aktualisierte Literaturliste fürs Deutsche und Rumänische ergänzt werden mußte. Die neueren Beiträge, die in diese Dissertation eingefügt worden sind, gehen über die Definition des Passivs im engeren Sinne hinaus; sie bringen eine moderne, erweiterte Auffassung des Passivs, denn mit der zunehmenden Tendenz nach semantischen Motivierungen für morpho-syntaktische Erscheinungen hat auch das Bild der Genera verbi sich in den letzten 30 Jahren sichtbar gewandelt. Zu der in der traditionellen Grammatik postulierten Symmetrie Aktiv/ werden-Passiv kommen in den neueren Forschungen auch andere Konstruktionen hinzu: bleiben-, bekommen-, gehören-, haben-Passiv. Einem Teil dieser Konstruktionen trägt auch diese Dissertation Rechnung, indem neben dem Vorgangs- und Zustandspassiv, auch Passivparaphrasen unterschieden werden. Vorgangspassiv, Zustandspassiv und Passivparaphrasen werden in dieser Arbeit unter dem allgemeinen Begriff „Passivkonstruktionen“ zusammengefaßt.

Trotz der reichen vorhandenen Bibliographie zum Thema „Genus verbi“, darf die Diskussion um die Definition, Ableitbarkeit und Klassifikation der Passivformen bei weitem nicht als abgeschlossen betrachtet werden; um so mehr stellt E. Viorels Arbeit einen wichtigen und willkommenen Beitrag zur Erläuterung der komplizierten Genusproblematik im Deutschen und im Rumänischen dar.

Nicht zuletzt muß erwähnt werden, daß dieser konfrontative Vergleich eine wertvolle Vorarbeit für eine pädagogische Grammatik des Deutschen und somit für die Effektivierung des DaF-Unterrichts in Rumänien leistet. Mit der Bestimmung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Fremd- und Muttersprache werden die Hauptschwierigkeiten beim Erlernen einer Fremdsprache erhellt und bewußt gemacht. Ziel der Dissertation ist also, sowohl den DaF-Lehrer, als auch den DaF-Lernenden mit Erkentnissen über das Funktionieren des Passivs in den beiden Sprachen vertraut zu machen , so daß negative Interferenzerscheinungen im DaF-Unterricht auf ein Mindestmaß reduziert werden können.

Im ersten Kapitel (Einleitung) werden Arbeitsmethode und Zielsetzung der Arbeit gennant und erklärt. Außerdem enthält dieses erste Kapitel auch einige theoretischen Betrachtungen zur kontrastiven Grammatik (KG) im allgemeinen und zur Deutsch-Rumänischen konfrontativen Grammatik(DRKG) insbesondere.Wichtige Termini wie z.B. “kontrastive Grammatik”, ”konfrontative Grammatik”, ”Beschreibungsmodell” oder “Dependenzgrammatik” werden hier eindeutig definiert und geklärt. Als Beschreibungsmodell für die zu komparierenden Systeme wird das Modell der Dependenzgrammatik gewählt. Die Autorin vertritt die Meinung, daß das Genus verbi in den größeren Komplex der Satzbaupläne einzubetten sei, denn “durch die Möglichkeit bzw.Unmöglichkeit der Passivtransformation entstehen zwei unterschiedliche Satztypen: der passivische und der aktivische“ (S.8). Daher nimmt sich die Autorin vor, die Valenz der deutschen Verben von vornherein unter konfrontativem Gesichtspunkt aufzuarbeiten.Weiterhin wird auf die Bedeutung der Konfrontation für den DaF- Unterricht hingewiesen, was meiner Meinung nach ein Stück didaktische Grammatik des Deutschen für rumänische Deutschlehrer darstellt.

Im zweiten Kapitel (Forschungsstand) werden die wichtigsten Monographien und Studien zum deutschen Passiv herangezogen und kurz vorgestellt. Es handelt sich um Arbeiten wichtiger deutschen und ausländischen Linguisten, die das deutsche Genus verbi diachron, synchron, kontrastiv oder konfrontativ behandelt und beschrieben haben. In diesem Zusammenhang werden hier auch die bekanntesten normativen Grammatiken der deutschen Gegenwartssprache erwähnt, aber nur sehr kurz, da sie größtenteils in den Monographien und Studien bereits verarbeitet wurden.Das erste Kapitel schließt mit einem kurzen Überblick über die Passivforschung im Rumänischen.
Im dritten Kapitel (Struktur und Leistung des Verbalgenus im Deutschen) soll versucht werden, in die strukturellen und semantischen Merkmale der Passivkonstruktion (PK) im Deutschen und im Rumänischen vorzudringen. Dabei wird nicht nur die rein morphologische Kategorie des Genus verbi in Betracht gezogen, sondern auch diejenige syntaktischen Konstruktionen, die passivische Satzbaupläne aufweisen .Eine wichtige Rolle spielt in diesem Kapitel die Frage nach der Bedeutungsäquivalenz aktiver und entsprechender passiver Sätze. In diesem Zusammenhang setzt sich E. Viorel mit der traditionellen Auffassung des Passivs als “Umkehrung“ oder “Konverse” des Aktivs auseinander.Im Sinne der Transformationsgrammatik (TG) wird hier das Passiv als eine vom Aktiv abgeleitete Struktur angesehen als eine Struktur, die durch verschiedene Transformationen generiert wird. Nach dem Modell der Valenzgrammatik wird anschließend das Verhältnis zwischen dem Genus und der Valenz behandelt, wobei die Frage nach der Passivfähigkeit der Verben im Deutschen und im Rumänischen gestellt wird. Die Autorin unterstreicht die Notwendigkeit der Entstehung eines deutsch-rumänischen Valenzlexikons, das auch die Passivfähigkeit bzw. -un-fähigkeit des satzgenerierenden Verbs verzeichnen sollte. Anschließend bezieht sich E. Viorel noch auf die kommunikative Leistung der Passivsätze bzw. auf die Konkurrenzformen des Passivs (Passivsynonime).

Das vierte Kapitel (Die zwei Passivformen im Deutschen und im Rumänischen) enthält einen konfrontativen Vergleich der zwei Passivformen im Deutschen und im Rumänischen. Die Autorin verwendet dabei die Termini werden-Passiv und sein-Passiv fürs Deutsche und Passiv I und Passiv II fürs Rumänische. E. Viorel geht von einer systematischen Beschreibung dieser Formen aus, um dann auf ihre semantische Struktur überzugehen. Dabei plädiert die Autorin für eine Integration von syntaktischer und semantischer Darstellung der PK, da für die Erfassung dieser grammatischen Kategorie weder nur rein formale, noch nur rein semantische Beschreibungen ausreichend seien. Zur Verdeutlichung dieses Plädoyers werden hier zwei graphische Darstellungen eingeführt (Beispiel einer grammatisch-semantischen Analyse; Graphische Darstellung der zwei Passivformen im Rumänischen und im Deutschen).

Das fünfte Kapitel(Konfrontative Bemerkungen aufgrund der Übersetzungsvergleiche und der Fehleranalyse) enthält konfrontative Bemerkungen aufgrund der Übersetzungsvergleiche und der Fehleranalyse. Anhand von Übersetzungsvergleichen werden Gemeinsamkeiten (Interferenzen) und Unterschiede im Funktionieren des Passivs in den beiden Sprachen festgestellt. Zuerst werden die rumänischen Äquivalente des Vorgangs- bzw. Zustandspassivs gegeben, dann wird nach einer direkten Entsprechung fakultativer oder notwendiger Umsetzung der exzerpierten Passivsätze im Rumänischen gefragt. Dabei geht die Autorin von einem selbstgewählten Korpus aus, der zur Überprüfung und Bestätigung des theoretischen Teils dienen soll. Der Korpus enthält Beispielsätze aus Zeitungen und Zeitschriften, aus wissenschaftlichen Texten und aus der schönen Literatur. Außerdem wird in dieses Kapitel eine Fehlersammlung eingebaut, die anhand von Übersetzungen rumänischer Passivsätze ins Deutsche, sowie der persönlichen Erfahrung der Autorin im DaF-Unterricht entstanden ist. Durch die Auswertung dieser Fehler kommt E. Viorel zu interessanten konfrontativen Erkenntnissen , die für den DaF-Unterricht sehr willkommen sind.

Der letzte Teil (Konfrontative Bemerkungen aufgrund der Fehleranalyse; Schlußfolgerungen) besteht aus allgemeinen Bemerkungen , Schlußfolgerungen und Empfehlungen hinsichtlich der Besonderheiten und Schwierigkeiten , die das deutsche Verbalgenus im DaF-Unterricht mit sich bringt. Dem DaF-Lehrer wird empfohlen, Passivtransformationen als einen Übungsschwerpunkt zu betrachten und sie anhand von kommunikativ-orientierten Übungen zu unterrichten.

Die hier kurz vorgestellte Arbeit wendet sich an Germanisten, Deutschlehrer und -lerner, aber auch an Lehrbuchautoren und DaF-Didaktiker und leistet durch die aufschlußreichen kontrastiven Betrachtungen und die umfassende Literaturliste einen Bei-trag zur Deutsch-Rumänischen kontrastiven Grammatik.

Die Autorin des vorliegenden Bandes hat sich durch mehrere Publikationen im Bereich der Deutsch-Rumänischen kontrastiven Grammatik, Fehleranalyse, Interferenzerscheinungen, Übersetzungskritik, aber auch der Erforschung der Varietäten des Deutschen verdient gemacht. Sie ist den rumänischen Germanisten und Deutschlehrern durch ihre in “Limbile moderne în ºcoalã“, ”Studia Universitatis Babeº-Bolyai”, “Zeitschrift der Germanisten Rumäniens“, “Zielsprache Deutsch“ oder in vielen Sammelbänden des In- und Auslandes erschienenen Arbeiten bekannt.

Mihaela Sandu


 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 7. Jg., 13-14 / 1998, S. 420-422

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga

+ Asociatia Studentilor din Facultatea de Limbi Straine | Contact

 

Home | BAC/Teze | Biblioteca | Referate | Games | Horoscop | Muzica | Versuri | Limbi straine | DEX

Modele CV | Wallpaper | Download gratuit | JOB & CARIERA | Harti | Bancuri si perle | Jocuri Barbie

Iluzii optice | Romana | Geografie | Chimie | Biologie | Engleza | Psihologie | Economie | Istorie | Chat

 

Joburi Studenti JOB-Studenti.ro

Oportunitati si locuri de munca pentru studenti si tineri profesionisti - afla cele mai noi oferte de job!

Online StudentOnlineStudent.ro

Viata in campus: stiri, burse, cazari, cluburi, baluri ale bobocilor - afla totul despre viata in studentie!

Cariere si modele CVStudentCV.ro

Dezvoltare personala pentru tineri - investeste in tine si invata ponturi pentru succesul tau in cariera!

 

 > Contribuie la proiect - Trimite un articol scris de tine

Gazduit de eXtrem computers | Project Manager: Bogdan Gavrila (C)  

 

Toate Drepturile Rezervate - ScoalaOnline Romania