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„EIN SCHÖNER SPRUCH IM GEDÄCHTNIS IST WIE EIN STÜCK GELD IM KASTEN“[1]

Zu den Sprichwörtern im Bereich der Wirtschaft

Alfonso Corbacho Sánchez

0. Einleitung

Phraseologie ist gegenwärtig in aller Munde. Dabei lässt es sich nicht leugnen, dass Sprichwörter aus der Welt des Handels und des Kaufmannswesens noch nicht grundlegend genug untersucht worden sind, obwohl das Sprichwort heutzutage einen immer größeren Anteil an den phraseologischen Sammlungen hat. Unter diesem Blickwinkel hat die vorliegende Arbeit zum Ziel, eine bedeutende Zahl von deutschen Sprichwörtern mit Bezug auf die Wirtschaft -nicht auf die Fachsprache der Wirtschaft- aufzuzeigen und zu versuchen, diese zu systematisieren.

In einem ersten Schritt des Beitrags werden in großen Zügen theoretische Grundlagen der Sprichwörter erläutert und in einem zweiten Teil, der sich hauptsächlich auf den Bereich der Wirtschaft beschränkt und vor allem praktisch ausgerichtet ist, werden zahlreiche Beispiele vorgelegt. Als Basis für dieses Korpus dienen vor allem Sprichwortsammlungen und allgemeine Wörterbücher.

1. Begriffsklärung

Da das Sprichwort den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet, ist es im folgenden Abschnitt erforderlich, dieses Phänomen kurz zu erläutern.

Als Sprichwörter bezeichnet man „im Volksmund umlaufende, in sich geschlossene Sprüche von lehrhafter Tendenz und gehobener Form“ (Seiler, 1922: 2), also -simpel ausgedrückt- „feste Satzkonstruktionen mit lehrhafter Tendenz“ (Fleischer, 1997: 76; Palm, 1997: 3). Röhrich/ Mieder (1977: 3) definieren das Sprichwort als „allgemein bekannte, festgeprägte[2] Sätze, die eine Lebensregel oder Weisheit in prägnanter, kurzer Form ausdrücken“. Verallgemeinernd kann man feststellen, dass Sprichwörter -gelegentlich durch die Verwendung von Metaphern gekennzeichnet- menschliche Erfahrungen mitteilen, was aber nicht bedeuten soll, dass es sich um Universalweisheiten handelt (Mieder, 1992: 29).

Sprichwörter erscheinen als „Mikrotexte“ (Fleischer, 1997: 76; Burger, 2003: 101), die im Gegensatz zu den festen Wortkomplexen sich auf nichts Vorhergesagtes beziehen müssen, das heißt, dass sie kontextfrei sind, da sie „keine textlinguistische Anpassung an einen Kontext” benötigen (Burger, 2003: 101). Man spricht hier in einem bestimmten Sinne von abgeschlossenen Sätzen, die in fester und unveränderlicher Formulierung erscheinen.

Andererseits können sich bei einer Darstellung des Forschungsstandes zu den Sprichwörtern - auch Parömien - bald einige Probleme im Bereich der Terminologie ergeben, da in den diversen Untersuchungen der Phraseologie eine Vielfalt von Bezeichnungen für die verschiedenen sprachlichen Erscheinungen zu finden ist. Um alle Ansätze möglichst sachlich darstellen zu können, wird in den folgenden Seiten die Bezeichnung „Sprichwort“[3] bearbeitet und nicht der weitgehend eingebürgerte Terminus „Phraseologismus“ (Fleischer, 1997: 3; Duhme, 1991: 22; Pilz, 1981: 27), der als Oberbegriff - wie dies heute der Fall ist - für die festen Wortverbindungen angesehen wird. Hier werden also nicht die Diskussionen und die reichhaltige Literatur um das Verhältnis der erwähnten Einheiten analysiert. Es muss aber konstatiert werden, dass eine immer engere Zusammenarbeit zwischen den Sprachwissenschaftlern der Phraseologie und der Parömiologie[4] stattfindet (vgl. Burger, 2003: 123; Kispál, 1999: 166), jedoch wird in diesem Aufsatz auf eine ausführliche Abgrenzung dieser Termini verzichtet; nicht Theorien der Phraseologie bzw. Parömiologie stehen hier im Vordergrund, sondern die Präsenz des Sprachphänomens „Sprichwort“ in Bezug auf den wirtschaftssprachlichen Kontext.

Wenn von Sprichwörtern die Rede ist, fällt in erster Linie sofort auf, dass eine umfangreiche Gruppe dieser Formulierungen – auch der hier zitierten Befunde – über einen Endreim (vgl. Burger, 2003: 104) verfügen. Folgende Beispiele seien hierfür angeführt: „Soll der Handel bringen ein, muss man unverdrossen sein“ oder „Geld und Gewinn liegt jedem im Sinn“. Weiterhin können noch andere rhetorische Merkmale vorkommen, wie Parallelismen (vgl. Burger, 2003: 104): „Gewinn ich nichts, verlier ich nichts“.

Zu den typischen Merkmalen sind auch noch solche zu erwähnen, die aus der Syntax stammen. Dies zeigen zahlreiche Sprichwortstrukturen wie zum Beispiel:

a.         Besser - als: „Besser ein kleines Geschäft, das ernährt, als ein großes das verzehrt“

b.         Wenn – dann: „Wenn das Geld weg ist, dann hört das Kaufen auf“

c.         Was – das: „Was des einen Gewinn, das ist des andern Schade“

d.        Wer – der: „Wer zu großen Gewinn sucht, der verliert zuletzt das Kapital“

e.         Wie – so: „Wie der Preis, so die Ware“

f.          Wo – da: „Wo Geld voran geht, da stehen alle Wege offen“

Nach einer kurzen Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes „Sprichwörter“ sollen im nächsten Punkt die Inhalte dieser Satzkonstruktionen hinsichtlich der Wirtschaft verdeutlicht werden.

2. Sprichwörter und Wirtschaft

Bemerkenswert ist es nochmals zu betonen, dass im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit nicht die Fachsprache der Wirtschaft steht, sondern der Gebrauch der Sprichwörter im Sprachbereich der Wirtschaft. Wie aber soll ein „wirtschaftssprachliches Sprichwort“ aussehen? Unter dem Terminus Wirtschaftssprache bzw. Wirtschaftsdeutsch lässt sich alles fassen, was mit Wirtschaftswissenschaften, Marktwirtschaft, Handel, Industrie usw. im Zusammenhang steht. Jedenfalls soll an dieser Stelle keine Definition dieses Wissensgebietes gegeben werden, denn dies würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Bedeutend ist jedoch zu erwähnen, dass man unter diesen Sprichwörtern feste Satzkonstruktionen verstehen könnte, in denen mindestens ein Wirtschaftsterminus vorkommt (vgl. Delplanque, 1997: 32; Duhme, 1991: 72).

Die Abgrenzung  von allgemein- und „wirtschaftssprachlichen Sprichwörtern“ kann einige Schwierigkeiten verursachen; es geht hierbei darum, ob die angeführten Beispiele einen hochgradigen Zusammenhang mit wirtschaftlichen Themen darstellen oder nicht, da manche Sprichwörter nur in der Allgemeinsprache verwendet werden. In jedem Fall liegt immer ein Bedeutungszusammenhang in der Domäne der Wirtschaft vor, weil alle Sprichwörter eine substantivische Basiskomponente aufweisen, die im weitesten Sinne wirtschaftsspezifische Handlungen oder Objekte benennen (Duhme, 1991: 126 ff.).

Den weiteren Betrachtungen liegt als Materialgrundlage ein Korpus zu Grunde, das ca. 2000 deutsche Sprichwörter umfasst[5]. Alle Beispiele, wie oben bereits festgehalten wurde, stammen aus Wörterbüchern, besonders Sprichwortsammlungen[6], ferner aus Internetadressen. Das Sprichwortmaterial wird in alphabetischer Reihenfolge nach Hauptstichwörtern (normalerweise das erste Sinn tragende Wort, das sich auf die wirtschaftliche Sprache bezieht) eingeteilt[7], wobei jeweils ein Substantiv als Kennwort dient. Konkret sieht das dann so aus:

a.       Die erste Gruppe bilden die Sprichwörter, bei denen das Wort „Geld“ bedeutungsmäßig am stärksten hervortritt. Unter dieser Gruppe sind folgende Beispiele eingeordnet: 

 

1.      Bares Geld befriedigt die Welt.

2.      Das Geld geht hinkend ein und geht tanzend fort.

3.      Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur aufzuheben wissen.

4.      Die viel Geld und Gut besitzen, müssen oft in Sorgen schwitzen.

5.      Erspartes Geld ist so gut wie gewonnen.

6.      Es wird viel Geld verloren, um Geld zu gewinnen.

7.      Für Geld bekommt man Kleider und Schuh und noch viel dazu.

8.      Für wenig Geld wenig Ware.

9.      Geborgtes Geld bringt kein Glück, denn es will immer zu seinem Herrn zurück.

10.    Geld borgen macht Sorgen.

11.    Geld genug, macht dumme Leute klug.

12.    Geld im Handel ist wie Seele im Leib.

13.    Geld ist gern bei Geld.

14.    Geld macht den Markt.

15.    Geld und Gewinn liegt jedem im Sinn.

16.    Geld und Gut gehört der Welt, wer beweisen kann, behält.

17.    Geld und Gut manchen blendet und ist doch bald  verschwendet.

18.    Geld und Mist nützt nichts, wenn es über einem Haufen ist.

19.    Geld verloren, Zeit verloren.

20.    Geld wendet, Geld blendet.

21.    Geld will zu/ schafft Geld.

22.    Geld zerrinnt, wie man’s gewinnt.

23.    Geld, sagt der Spruch, macht die Narren klug[8].

24.    Gespartes Geld ist eine gute Rente.

25.    Hat der Bauer Geld, hat es die ganze Welt.

26.    Kein Geld, keine Schweizer.

27.    Mit fremden Gelde ist gut wirtschaften.

28.    Mit Geld aus anderer Tasche ist leicht zahlen.

29.    Ohne Geld bekommt man auf dem Markt kein Korn/ muss man nicht auf dem Markt gehen.

30.    Ohne Geld und Gaben ist nichts zu haben.

31.    Vorbezahltes Geld macht lahme Arbeiter.

32.    Wenn das Geld weg ist, dann hört das Kaufen auf.

33.    Wer Geld borgt, borgt die Zinsen mit.

34.    Wer Geld hat und es nicht kann lassen liegen, der kauf´ sich Tauben und lass’ sie fliegen.

35.    Wer Geld hat, der hat Sorgen, wer keins hat, de muss borgen.

36.    Wer Geld hat, der verdient Geld.

37.    Wer kein Geld hat, darf nicht zu Markte gehen.

38.    Wer mit Geld handelt, der hat ein gutes Geschäft.

39.    Wer mit Geld umgeht, an dem bleibt Geld hängen.

40.    Wer nicht Geld hat, der muss wohl sparen.

41.    Wer ohne Geld kaufen will, muss auf einem Markt gehen, wo nichts feil ist.

42.    Wer ohne Geld zu kaufen geht aus, der kommt leer nach Haus.

43.    Wer sein Geld nicht nützt, dem nützt nicht all sein Gut.

44.    Wer sein Geld verlieren will und weiß nicht wie, der setz´es in die Lotterie.

45.    Wer sein Geld will los werden und weiß nicht wie, der kaufe alte Häuser und baue sie.

46.    Wer viel Geld hat weg zu leihen, muss der Freundschaft sich verzeihen.

47.    Wer will kommen zu Geld, muss sich tummeln in der Welt.

48.    Willst du Geld aus Freundschaft leihn, muss es ohne Zinsen sein.

49.    Wo Geld ist, kommt Geld zu.

b.      Die zweite Gruppe umfasst das Stichwort „Geschäft“. Hier sind folgende Beispiele untergebracht:

50.    Besser ein kleines Geschäft, das ernährt, als ein großes das verzehrt.

51.     Ein Geschäft begonnen, heißt noch nicht gewonnen.

52.     Geschäft ist Geschäft.

53.     Wer ein Geschäft treibt ohne Verstand, kommt nicht weit im Land.

54.     Wer in Geschäften Maß hält, bleibt auf den Beinen, wenn ein anderer fällt.

55.     Wer sein eigenes Geschäft schlecht betreibt, wie kann der fremden Handel nutzen.

c.       Der dritten Gruppe werden solche Sprichwörter zugeordnet, die das Kernwort „Gewinn“ aufweisen. Beispiele sind:

56.     Bei großem Gewinn ist gar großer Betrug.

57.     Ein kleiner Gewinn ist besser als ein großer Verlust.

58.    Es ist (nicht) alles Gewinn, was man von bösen Schuldnern bekommt.

59.     Es ist nicht alles Gewinn, was man gewonnen achtet.

60.    Es ist nicht alles Gewinn, was man im Beutel hat.

61.     Es ist selten ein Gewinn ohne des andern Schaden.

62.     Gewinn ich nichts, verlier ich nichts.

63.     Kleiner Gewinn bessert auch den Haufen/ macht den Haufen auch größer.

64.     Kleiner Gewinn ist auch Gewinn/ guter Gewinn.

65.     Leichter Gewinn ist bald dahin.

66.     Was des einen Gewinn, das ist des andern Schade.

67.     Wer zu großen Gewinn sucht, der verliert zuletzt das Kapital.

d.      Mit Bezug auf das Stichwort „Handel“ erscheinen folgende Beispiele: 

68.    Am Handel erkennt man die Ware.

69.     Der Handel ist die Mutter des Reichtums.

70.    Der Handel steht schlecht, wenn der Herr vom Knecht lernen muss.

71.     Es ist ein schlechter Handel, wo niemand gewinnt.

72.     Handel muss sein, will man essen und trinken.

73.     Handel ohne Verstand, ist Schaden vor der Hand.

74.     Handel ohne Verstand, treibt aus Haus und Land.

75.     Handel und Wandel kennt keine Freundschaft/ Im Handel und Wandel hört die Freundschaft auf.

76.     Neuer Handel will neuen Rat.

77.     Soll der Handel bringen ein, muss man unverdrossen sein.

78.    Wie Handel, so Wandel.

e.       Hier dominiert das Stichwort „Markt“. Darauf deuten Beispiele wie die folgenden hin:

79.     Am Markt lernt man die Leute kennen.

80.    Am Markt und Handel kennt man den Wandel.

81.     Der Markt lehrt einem wohl, wie er seine Ware geben soll.

82.    Guter Markt leert den Beutel.

83.    Guter Markt leert den Korb, füllt aber den Beutel.

84.    Wer lange auf dem Markt bleibt, macht Schulden.

85.    Wer zu spät auf dem Markt geht, kommt leer zurück.

f.        Die letzte Gruppe in unserer Einordnung bilden die Sprichwörter mit der Basiskomponente „Preis“. Hierher gehören Beispiele wie:

86.    Man kann den Preis leicht herabsetzen, wenn man nur genug gefordert hat.

87.    Sie macht gute Preise für ihren Kohl.

88.    Wer nach den Preis zu fragen sich scheut, wird nie wohlfeil kaufen.

89.    Wie der Preis, so die Ware.

 

3. Schlusswort

Bei der Untersuchung von, wie schon oben erwähnt, ca. 2000 Sprichwörtern konnten für einen Teil der Beispiele wirtschaftliche Inhalte festgestellt werden. Die Analyse ergab, meines Erachtens nach, dass 89 Sprichwörter in wirtschaftlichen Situationen und Kontexten[9] auftreten könnten. Es gibt hierfür keine scharfe Grenze, aber die aufgefundenen Sprichwörter vermitteln einleuchtende Zusammenhänge mit wirtschaftlichen Handlungen oder Objekten, sodass sie im Gebiet der Wirtschaft einbezogen werden können.

Es ist wohl unbestreitbar, dass man in einigen Gebieten der Sprachwissenschaft nur ungefähre Aussagen machen kann und dass, eine Studie dieses Umfangs keine endgültige Schlussfolgerungen ermöglicht. Trotz allem deutet sie an, dass weitere Untersuchungen sehr nützlich sein können. Aus dieser Perspektive, soll mit diesem Beitrag, in welchem die Sprichwörter den Kern der Untersuchung gebildet haben, eine kleine Forschungslücke ein wenig gefüllt werden; gleichzeitig ist dieser Aufsatz auch in einem größeren Zusammenhang zu sehen, das heißt, er soll als erster Schritt auf dem Weg zur ausführlichen Erstellung einer lexikografischen Beschreibung der Sprichwörter im wirtschaftlichen Bereich verstanden werden.

 

Literatur:

1. Wörterbücher

1.        (1989), Duden. Deutsches Universalwörterbuch A-Z. Hrsg. und bearb. vom Wissenschaftlichen Rat und den Mitarbeitern der Dudenredaktion unter Leitung von G. Drosdowski. Mannheim: Dudenverlag.

2.       (1992), Duden. Redewendungen und sprichwörtliche Redensarten. Wörterbuch der deutschen Idiomatik (Bd. 11). Bearbeitet von Günther Drosdowski und Werner Scholze-Stubenrecht. Mannheim: Dudenverlag. (12 Bände)

3.       Beyer, H./ Beyer, A. (1984), Sprichwörterlexikon. Sprichwörter und sprichwörtliche Ausdrücke aus deutschen Sammlungen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Leipzig: Bibliographisches Institut.

4.       Gerr, E. (1989), 4000 Sprichwörter und Zitate. München: Humboldt-Taschenbuchver-lag.

5.        Mackensen, L. (1981), Zitaten, Redensarten, Sprichwörter. Hanau: Werner Dausien.

6.       Röhrich, L. (1996), Das große Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten (CD-Rom Edition). München: Rossipaul.

7.        Schemann, H. (1993), Deutsche Idiomatik. Die deutschen Redewendungen im Kontext. Stuttgart: Klett.

8.       Simrock, K. (1988), Die deutschen Sprichwörter. Stuttgart: Reclam.

9.       Wahrig, G. (1999), Deutsches Wörterbuch. Gütersloh: Bertelsmann.

10.     Wander, K. F. W. (1964), Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. (5 Bände)

 

2. Sekundärliteratur

1.        Burger, H. (2003), Phraseologie. Eine Einführung am Beispiel des Deutschen. Berlin: Erich Schmidt. (2. Auflage)

2.       Delplanque, C. (1997), „Phraseme der Wirtschaft : eine rollensemantische Untersuchung“. In : Gréciano, G./ Rothkegel, A. (Hrsg.), Phraseme in Kontext und Kontrast. Bochum: Brockmeyer, 31-44.

3.       Duhme, M. (1991), Phraseologie der deutschen Wirtschaftssprache. Essen: Die Blaue Eule.

4.       Fleischer, W. (1997), Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen: Niemeyer.

5.        Grzybek, P. (1984), „Überlegungen zur semiotischen Sprichwortforschung”. In: Grzybek, P. (Hrsg.), Semiotische Studien zum Sprichwort. Simple Forms Reconsidered I. Kodikas/ Code – Ars Semeiotica. An International Journal of Semiotics 7, 3/ 4, 215-249. 

6.       Kispál, T. (1999), „Zur Behandlung von Sprichwörtern im DaF-Unterricht”. Deutsch als Fremdsprache 3, 166-169.

7.        Mieder, W. (1992), Sprichwort - Wahrwort!? Studien zur Geschichte und Bedeutung und Funktion deutscher Sprichwörter. Frankfurt am Main: Peter Lang.

8.       Palm, C. (1997), Phraseologie. Eine Einführung. Tübingen: Narr.

9.       Pilz, K.D. (1981), Phraseologie. Redensartenforschung. Stuttgart: J.B. Metzler´sche Verlagsbuchhandlung.

10.     Röhrich, L./ W. Mieder (1977), Sprichwort. Stuttgart: Metzler.

11.      Seiler, F. (1967), Deutsche Sprichwörterkunde. München: Beck.

 

3. Weitere Quellen (Internetadressen)

http://www.proverbium.eu

http://www.redensarten-index.de

 

[1] Siehe Mackensen (1981: 241).

[2] Wie auch bei anderen Phraseologismen ist das Merkmal „Festgeprägheit“ relativ zu verstehen.

[3] Im phraseologischen Bereich gelten Sprichwörter als „Phraseologismen im weiteren Sinne“ (Palm, 1997: 3). Burger (2003: 103) weist darauf hin, dass Sprichwörter „polylexikalisch, (in gewissen Grenzen) fest und in unterschiedlichem Grade idiomatisch” sind und daher zur Phraseologie gezählt werden müssen. In diesem Sinne bin ich der Meinung, dass andere satzwertige Strukturen -z.B. Gemeinplätze („Geschäft ist Geschäft”), die Selbstverständlichkeiten formulieren (Burger, 2003: 40 ff.) und im Gegensatz zu den meisten Sprichwörtern nicht idiomatisch sind- auch für typische Sprichwörter gehalten werden können. Dennoch ist es sehr schwer systematische Begriffe zu entwickeln, da in vielen Fällen Übergänge und Überschneidungen eintreten können. Allerdings ist es nicht die vorrangige Aufgabe dieses Beitrags, sich um eine ausführliche Klassifizierung von Sprichwörtern zu bemühen.

[4] Die Anfänge der Parömiologie -“Wissenschaft, die die Sprichwörter zum Gegenstand hat“- reichen ins 15. Jahrhundert zurück (Palm, 1997: 3), und es kommt keine volle Einigkeit zustande, ob Phraseologie bzw. Parömiologie als eine eigenständige Disziplin erscheint oder wie sich beide Sachgebiete zueinander verhalten.

[5] Die Klassifizierung und die Beispiele, die in dieser Arbeit aufgenommen sind, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit: weder gilt die Liste unserer Befunde als absolut, noch sind alle Sprichwortsammlungen vollständig. Es ist auch einleuchtend, dass Bedeutungserklärungen und Erläuterungen zur Herkunft der ausgewählten Sprichwörter aus Platzgründen nicht vorgelegt werden können. 

[6] Die Liste der aufgenommenen Beispiele wurde hauptsächlich anhand der folgenden Sprichwörterbücher ermittelt: Röhrich (1996), Schemann (1993), Duden (1992), Gerr (1989), Simrock (1988), Beyer/ Beyer (1984), Mackensen (1981) und Wander (1964).

[7] In Anlehnung an Wander (1964). Auch ein Register (z.B. Mackensen, 1981), das das Auffinden der Sprichwörter erleichtert, ist für die vorliegende Anordnung unentbehrlich. In jedem Fall soll aber darauf hingewiesen werden, dass eine systematische Anordnung nicht nach Stichwörtern, sondern nach Sachgebieten für die Sprichwortdidaktik vorteilhafter sein kann. Verallgemeinernd kann man sagen, dass es kein einheitliches Einordnungsprinzip gibt. Im Grunde ist jedes Ordnungsprinzip brauchbar, wenn es die schnelle Auffindung der Sprichwörter ermöglicht.

[8] Als Besonderheit kommt hier ein leicht variiertes Sagwort vor. Das Sagwort (auch Wellerismus nach Samuel Weller in Charles Dickens´Pickwick Papers) ist eine Variante des Sprichworts. Laut Palm (1997: 4) handelt es sich um ein Sprichwort, das „mehr oder weniger abgewandelt, von einer im Text auftretenden Person in direkter Rede zitiert wird“, obwohl im angeführten Beispiel der gewöhnliche „Sprecher“ nicht vorhanden ist. Dank der Variabilität, die für Sprichwörter noch stärker auftritt als für andere Phraseologismen (Burger, 2003: 27), wird die „redende Figur“ – das Mittelstück dieses dreigliedrigen Sagworts – metaphorisch durch den „Spruch“ ersetzt. Generell gilt es, dass eine Vielzahl von Sprichwörtern in mehreren möglichen Varianten zu finden sind, jedoch ist die Abgrenzung von synonymen Sprichwörtern in manchen Fällen schwierig (vgl. Burger, 2003: 25 ff.; Fleischer, 1997: 205 ff.).

[9] Dies bestätigt dass, Sprichwörter polysituativ sind (Grzybek, 1984: 222).

 

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